Schlagwort: Investmentfonds

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Zweifelsfragen bei der Umsetzung des AIFM-Steueranpassungsgesetzes

Als kleines Weihnachtsgeschenk kam es daher – das AIFM-Steueranpassungsgesetz. In Kraft getreten ist das Gesetz am 24. Dezember 2013, aber wer nun glaubte, alles sei damit klar, sah sich getäuscht. Ein immer wieder spannendes Thema ist dabei schon die Frage, was überhaupt ein Investmentfonds nach Steuerrecht ist.

Einige der Zweifelsfragen zum AIFM-Steueranpassungsgesetz wurden nun vom BMF beantworetet: Mehr dazu

 

Referentenentwurf zur Anpassung des KAGB veröffentlicht

Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen für ein Gesetz zur Anpassung von Gesetzen auf dem Gebiet des Finanzmarktes (FinMarktAnpG) enthält sowohl Anpassungen redaktioneller Art im KAGB als auch Anpassungen der Übergangsregelungen für geschlossene Fonds. Hinter letzterer verbirgt sich auch die Anpassung der Abgrenzung von offenen und geschlossenen Investmentfonds. Darüber hinaus werden auch das KWG, das WpHG und weitere Gesetze geändert.

Reaktionen hierzu:

Aktualisierter Guide zum IAS 32 für Investmentfonds

Ein aktualisierter Practical Guide to IAS 32 for Investment funds wurde im Dezember 2013 veröffentlicht. Der Guide beschäftigt sich mit der Eigenkapital/Fremdkapital-Klassifizierung der von Investmentfonds emittierten kündbaren Finanzinstrumente. Als neue Fragestellungen sind in der Publikation auch Fragen im Zusammenhang mit Investmentfonds, die für eine bestimmte Laufzeit aufgelegt wurden, enthalten, sowie Fragen zur Abbildung von kündbaren Fondsanteilen im Konzernabschluss.

 

 

 

Veröffentlichung: European Real Estate Fund Regimes

Das Jahr 2013 war eines der wohl einschneidensten Jahre für Alternative Investment Funds. Mit Einführung der AIFMD wurde das bisher in Europa geltende Rechtsgefüge weitreichend geändert.

Die vorliegende Publikation analysiert die derzeitige Gesetzeslage in den verschiedenen Europäischen Ländern und deren Auswirkung auf geschlossene Immobilienfonds.

Möchten Sie mehr dazu erfahren? Sie können die Publikation hier herunterladen.

Veröffentlichung: Illustrative IFRS financial statements 2013 – Investment funds

This publication is based on the requirements of IFRS standards and interpretations for the financial year beginning on 1 January 2013, with early adoption of Amendments to IAS 32, ‚Offsetting financial assets and financial liabilities‘. There are several new standards and amendments effective for annual periods beginning on or after 1 January 2013 which are relevant to investment funds. These include:

  • Amendments to IFRS 7, ‚Disclosures – Offsetting financial assets and financial liabilities‘ and Amendments to IAS 32, ‚Offsetting financial assets and financial liabilities‘
  • IFRS 10, ‚Consolidated financial statements‘ and Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 27, ‚Investment entities‘.
  • IFRS 12, ‚Disclosures of interests in other entities‘ and
  • IFRS 13, ‚Fair value measurement‘

This publication addresses each of the above standards and amendments in either the main body of the financial statements or an attached appendix. Of most note this year is the addition of Appendix XII which addresses the offsetting requirements and disclosures under the amendments to IAS 32 and IFRS 7. The guidance and illustrative disclosure on IFRS 13, IFRS 12, IFRS 10 and the Investment Entities amendments are consistent with our 2012 publication.

Illustrative IFRS financial statements 2013 – Investment funds

AIFM-Umsetzungsgesetz verändert die Welt der Alternative Investment Funds

Das Gesetz zur Umsetzung der AIFMD (AIFM-UmsG) wurde am 16. Mai 2013 vom Deutschen Bundestag verabschiedet (Gesetzgebungsverfahren). Mit Veröffentlichung des Gesetzes im Bundesgesetzblatt am 21. Juli 2013 wird das bisher geltende Investmentgesetz durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) abgelöst. Geschaffen wird hiermit nicht nur ein geschlossenes Regelwerk für alle Investmentfonds; es werden vielmehr auch  die aufsichtsrechtlichen Regulierungen weiterentwickelt und der Anlegerschutz gestärkt. Aber damit nicht genug – geändert werden insgesamt 24 Gesetze und 21 Folgeänderungen betreffen Rechtsverordnungen.

In Überarbeitung befindet sich auch die Rechnungslegungsverordnung, die dann auch von den Alternative Investment Funds anzuwenden sein wird (Entwurf-KARBV)

 

 

 

Veröffentlichung: Verbindung von Entscheidungsmacht und relevanten Aktivitäten

Die Anwendung des IFRS 10 in der Bilanzierungspraxis ist zum Teil hoch komplex und lässt häufig keine generellen Lösungsansätze zu. In der aktuellen Ausgabe der IRZ – Zeitschrift für internationale Rechnungslegung – Heft 11 – November 2012, S. 427 – 432, stellen die Autoren Anita Dietrich, Joachim Krakuhn und Lukas Sierleja einen solchen Themenkomplex vor.

Der Artikel „Verbindung von Entscheidungsmacht und relevanten Aktivitäten bei der Beurteilung bedingter Rechte im Rahmen der Finanzierung von Objektgesellschaften nach IFRS 10“ widmet sich den sich stellenden Fragen im Zusammenhang mit bedingten Kontrollrechten und sogenannten Schutzrechten in Kreditverträgen bei der Beurteilung der Konsolidierungspflicht nach IFRS 10 und geht auf die besondere Rolle der relevanten Aktivitäten in diesem Zusammenhang ein. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen leider den vollständigen Beitrag nicht zur Verfügung stellen.

IFRS 10: Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften veröffentlicht

Das IASB hat am 31. Oktober 2012 die lange erwartete Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften veröffentlicht, die den im Mai 2011 veröffentlichten IFRS 10 bereits wieder ändert. Die Änderungen sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.

Investmentgesellschaften im Anwendungsbereich der Änderungen beziehen die von ihnen gehaltenen Portfoliounternehmen nicht im Wege der Vollkonsolidierung in ihren IFRS-Abschluss ein, sondern bilanzieren ihren Anteil an dem Unternehmen als Finanzinstrument. Ein solches Finanzinstrument ist dann als at fair value through profit or loss (IAS 39) oder at fair value (IFRS 9) zu klassifizieren und insofern ergebniswirksam zum Fair value zu bewerten.

Um in den Genuss der Ausnahmevorschrift zu gelangen, muss die Investmentgesellschaft bestimmte Kriterien erfüllen (rev. IFRS 10.27). Weitere Informationen finden sie hier: Practical guide to IFRS 10 – Investment entities: Exception to consolidation. Darüber hinaus ist auch noch zu würdigen, ob die Gesellschaft die Merkmale einer typischen Investmentgesellschaft trägt (rev. IFRS 10.B85N). Weitere Informationen zu den Kriterien: IASB amends IFRS 10 to provide an exception from consolidation for ‘investment   entities’.

Gegenüber der Entwurfsfassung sind die in der nun finalen Änderung enthaltenen Kriterien weniger limitierend, so dass erwartet wird, dass Private Equity Fonds deutlich leichter unter die Ausnahmevorschrift zu subsumieren sein werden, als dies noch im ED Investment Entities der Fall war. Allerdings droht im Gegenzug die Gefahr, dass auch weit mehr Immobilienfonds in den Anwendungsbereich des Standards fallen werden, als dies bislang angenommen wurde. Während die Private Equity Branche diese Entwicklung sicherlich begrüßt, ist das Meinungsbild in der Immobilienbranche zweigeteilt. Für Immobilienfonds ist die Entwicklung der Immobilie häufig das entscheidende Marketingargument und die Immobilienobjektgesellschaft lediglich ein Mittel zum Zweck. Eine Bilanzierung der Objektgesellschaft als Finanzinstrument ist in diesem Fall möglicherweise keine die Aussagekraft des Abschluss verbessernde Darstellung. Neu in den Fokus gerückt auch die REITs für die sich als Folge der Bilanzierungsänderung auch Auswirkungen auf die Vermögensstrukturkennzahlen ergeben könnten. Für die Immobilienfonds auch immer wieder interessant die Frage nach der Auswirkung einer solchen Änderung auf die Zinsschranke.

Auch diese Standardänderung – so vermeintlich klein diese auch wirken mag – hat einige interessante Folgefragen im Gepäck. Es bleibt also spannend, was die Bilanzierungspraxis hieraus macht.

IFRS versus US GAAP – Es wird Zeit sich mit den Unterschieden zu beschäftigen

Das Konvergenzprojekt des IASB und FASB wird auch die Bilanzierung vieler Investmentfonds verändern. Vielfach wurde in der Vergangenheit gerade von Private Equity Fonds oder Immobilienfonds, die Bilanzierung nach US GAAP der Bilanzierung nach IFRS vorgezogen.

Auch wenn die Standardsetzer IASB und FASB grundsätzlich eine Konvergenz von IFRS und US GAAP anstreben, müssen sich Investoren und Manager von Investmentfonds wohl noch lange mit den Unterschieden in der Rechnungslegung beschäftigen. Denn im Gegensatz zu den US GAAP enthalten die IFRS keine Spezialregelungen für die Bilanzierung von Investmentfonds, was die Bereitschaft zur Transition für nach US GAAP bilanzierende Investmentfonds bremst.

Andererseits geht das Konvergenzprojekt des IASB und FASB mit großen Schritten voran und wer nicht überrascht werden möchte vom Wandel, muss sich frühzeitig mit den Unterschieden in den Bilanzierungsnormen beschäftigen.

Die PwC-Broschüre "Similarities & Differences: A comparison of US GAAP and IFRS for investment companies" erläutert die Unterschiede zwischen der Rechnungslegung nach IFRS und US GAAP. Den Schwerpunkt legt die Publikation auf die einschlägigen Regelungen zur Bilanzierung der Investmentfonds.

An dieser Stelle sei auch der Hinweis auf weitere PwC-Publikationen aus der Reihe Similarities & Differences erlaubt:

Aktualität ist das Lebenselixir für jeden, der sich mit IFRS beschäftigt, einen schnellen Überblick über die aktuellen Standards gibt "A practical Guide to new IFRSs 2011".

AIFMD – Neue Herausforderungen im Asset Management

Nach nunmehr fast anderthalb Jahren Debatten, Lobbying und politischen Diskussionen hat das Europaparlament am 11. November 2010 die abgestimmte Richtlinie zur Regulierung von Managern alternativer Investmentfonds („AIFMD“) mit großer Mehrheit verabschiedet. Die Bestimmungen der AIFMD müssen nun bis zum Jahresbeginn 2013 in das nationale Recht umgesetzt werden. Dann muss auch die neue Zulassung beantragt werden. Zur Umsetzung verbleiben gerade einmal zwei Jahre – das ist nicht viel für umwälzende Neuerungen.

Die Konsequenzen der AIFMD werden letztlich im Detail von der nationalen Umsetzung und von der weiteren Konkretisierung durch eine Vielzahl so genannter „delegierter Rechtsakte“ abhängen, die von der Kommission und der europäischen Aufsichtsbehörde ESMA als „Level 2 Maßnahmen“ zu erlassen sind.

Durch die Verabschiedung der Richtlinie rückt die Harmonisierung des Marktes der Alternativen Assets nunmehr ein ganzes Stück näher. Die AIFMD wird die Marktteilnehmer aufgrund einmaliger und höherer laufender Kosten dazu zwingen, ihr Geschäftsmodell und die Businessplanung zu überprüfen. Aus deutscher Sicht sind davon zunächst die Manager sämtlicher Spezialfonds und (offener und geschlossener) Immobilienfonds betroffen. Daneben werden insbesondere auch die Manager von Hedgefonds, Private Equity Fonds, Rohstoff-Fonds, Infrastrukturfonds und andere geschlossenen Fonds von der neuen Regulierung erfasst.

Weiterführende Informationen:

Aktuelle Kommentare und Analysen aus dem globalen PwC-Netzwerk rund ums Thema finden Sie in den AIFMD News Edition 7 im internationalen Web-Angebot von PwC und unter AIFMD – Neue Herausforderungen im Asset Management.

Im aktuellen Newsletter zur AIFM-Richtlinie erfahren Sie die wichtigsten Änderungen der AIFMD und was es für Sie in der Fondsindustrie bedeutet.

Weitere Ausgaben der „AIFMD News“ und andere Publikationen zum Asset Management finden Sie hier im internationalen Web-Angebot von PwC.

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