Schlagwort: Nachhaltigkeit

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Fondsstandortgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

Am 10. Juni 2021 wurde das Gesetz zur St√§rkung des Fondsstandorts Deutschland und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/1160 zur √Ąnderung der Richtlinien 2009/65/EG und 2011/61/EU im Hinblick auf den grenz√ľberschreitenden Vertrieb von Organismen f√ľr gemeinsame Anlagen (Fondsstandortgesetz, FoStoG) ver√∂ffentlicht (BGBl 2021, I S. 1498).

Regierungsentwurf zum Fondsstandortgesetz veröffentlicht

Der Entwurf eines Gesetzes zur St√§rkung des Fondsstandorts in Deutschland und zur Umsetzung von verschiedenen EU-Richtlinien (Fondsstandortgesetz) hat inzwischen das Bundeskabinett passiert. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 12. Januar 2021 sieht gegen√ľber dem im Dezember ver√∂ffentlichten Referentenentwurf neben den redaktionellen √Ąnderungen auch einige wenige √Ąnderungen vor, die jedoch f√ľr die Asset und Wealth Management Branche eine hohe Bedeutung haben. Ein Schwerpunkt des Gesetzentwurfs liegt sicherlich in den vorgeschlagenen √Ąnderungen zum KAGB, doch werden dar√ľber hinaus auch noch weitere Verordnungen (darunter u.a. die KAVerOV, die DerivateV und die KAPr√ľfbV) sowie einige Steuergesetze (darunter auch das InvStG) ge√§ndert.

BMF veröffentlicht Referentenentwurf zum Fondsstandortgesetz

Am 1. Dezember 2020 hat das Bundesministerium der Finanzen den Entwurf eines Gesetzes zur St√§rkung des Fondsstandorts in Deutschland und zur Umsetzung von verschiedenen EU-Richtlinien ver√∂ffentlicht. Das sog. Fondsstandortgesetz (FoG) √§ndert neben dem KAGB auch das WpHG und das VAG sowie diverse Verordnungen. Dar√ľber hinaus ergeben sich √Ąnderungen im Umsatzsteuergesetz und im Einkommensteuergesetz.

Die √Ąnderungen im KAGB lassen sich in f√ľnf Themenbl√∂cke einteilen

  • Umsetzung der Anforderungen aus der EU-TaxonomieVO und der EU-OffenlegungsVO im Hinblick auf erweiterte Pr√ľfungs- wie Angabepflichten;
  • Einf√ľhrung neuer Fondsprodukte (Infrastruktur-Sonderverm√∂gen, geschlossenes Sonderverm√∂gen, geschlossener Master-Feeder-Fonds) und Erweiterung der Anlagem√∂glichkeiten der offenen Investmentkommanditgesellschaft;
  • √Ąnderungen der Vertriebsvorschriften insb. bez√ľglich des grenz√ľberschreitenden Vertriebs sowie Einf√ľgung von konkreten Bestimmungen zum Pre-Marketing;
  • Erleichterungen im Hinblick auf die Digitalisierung (u.a. Verzicht auf Schriftformerfordernis) und die Verpflichtung zur elektronischen Kommunikation mit der BaFin;
  • √Ąnderungen in Bezug auf die Pr√ľfung von Kapitalverwaltungsgesellschaften und ihrer Investmentverm√∂gen.

Das FoG ist grunds√§tzlich am Tag nach der Verk√ľndung im Bundesanzeiger erstmalig anzuwenden. Ausgenommen hiervon sind die steuerlichen Vorschriften, die am 1. Juli 2021 in Kraft treten und die Vorschriften zur elektronischen Kommunikation mit der BaFin, die am 1. April 2023 in Kraft treten.

Dar√ľber hinaus enth√§lt das FoG spezifische √úbergangsregelungen f√ľr die Umsetzung der EU-Verordnungen. Die Vorschriften, die der Umsetzung der EU-Richtlinie 2019/1160 dienen ‚Äď dies betrifft insbesondere die Vertriebsvorschriften zum grenz√ľberschreitenden Vertrieb und die Vorschriften zum Pre-Marketing ‚Äď sind ab dem 2. August 2021 erstmalig anzuwenden. Die √Ąnderungen aufgrund der EU-TaxonomieVO und der EU-OffenlegungsVO sind abh√§ngig vom verfolgten Umweltziel entweder am 1. Januar 2022 oder am 1. Januar 2023 erstmalig anzuwenden.

Real Estate Insights – Mai 2020

Die aktuelle Ausgabe der Real Estate Insights – Mai 2020 ist erschienen. Die aktuelle Ausgabe behandelt zu aller erst aktuelle Themen zur COVID-19-Pandemie:

  • Ma√ünahmen zur Abmilderung wirtschaftlicher Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Deutschland, √Ėsterreich und der Schweiz
  • Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das gewerbliche Mietrecht – Status quo und offene Fragen
  • Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Immobilienkredite

Weitere Informationen zu COVID-19 finden sie hier.

 

Aber auch andere Themen kommen zu Wort:

  • Bewertung von Pflegeheimen im Rahmen der internationalen Finanzberichterstattung (IFRS)
  • Bilanzierung von Baukostenzusch√ľssen – auf die Details kommt es an
  • Neues zur Schriftform bei Mietvertr√§gen – geplante Einschr√§nkung der K√ľndigungsm√∂glichkeiten
  • Kein gewohnheitsrechtliches Wegerecht aufgrund Duldung durch den Nachbarn
  • Die Umsetzung der f√ľnften Geldw√§scherichtlinie als H√ľrde f√ľr Immobilienerwerbe
  • BFH best√§tigt Steuerbeg√ľnstigung f√ľr Umwandlung im Konzern nach ¬ß 6a GrEStG
  • EPRA Best Practice Recommendation Guidelines
  • Nachhaltigkeitswende bei Immobilien? ESG-Faktoren, Grean Leases und Right to Plug
  • Aktuelle Strukturierungsthemen bei Immobilieninvestitionen im Ausland

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe: Mai 2020

Fr√ľhere Ausgaben finden sie hier.

 

COVID-19 Impact on Real Estate РWöchentliche PwC Expert Session РApril 22, 2020

In der heutigen PwC Expert Session (via WebCast) gaben die Referenten einen √úberblick √ľber folgende Themen:
  • Szenarien Real Estate ‚Äď heute: Markets, Assets, Players
  • COVID-19 als Katalysator f√ľr ESG
  • Regulatory Update
  • Tax Update

Zur Präsentation:PwC_RE_COVID19_WebCast_22.04.2020_Deutsch

Zum Replay: Link

 

Die nächste PwC Expert Session ist am 29. April 2020 um 10 Uhr geplant. Möchten Sie sich anmelden? Zur Anmeldung geht es hier.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine rege Teilnahme und wieder viele interessante Fragen, die Sie uns auch vorab √ľber die eMail: de_covid19_pwc_real_estate@pwc.com zukommen lassen k√∂nnen.

Allen Teilnehmern an der heutigen Veranstaltung ein herzliches Dankeschön.

 

To view the English translation of the presentation: PwC_RE_COVID19_WebCast_22.04.2020_English

Erg√§nzung der bisherigen Strategie f√ľr eine nachhaltige Finanzwirtschaft

BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Die BaFin hat das Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken am 20. Dezember 2019 (zuletzt ge√§ndert am 2.1.2020) ver√∂ffentlicht. Auch wenn das Merkblatt nach Aussagen der BaFin keine Pr√ľfungsanforderungen formuliert und auch lediglich eine Orientierungshilfe geben soll, sollte der Hinweis der BaFin nicht ungeh√∂rt verhallen, denn die BaFin sieht ihr Merkblatt als

„Kompendium unverbindlicher Verfahrensweisen (GoodPractice-Ans√§tze)“

an. Die von der BaFin in dem Merkblatt gestellten Fragen und dargelegten Beispiele machen es auch schnell deutlich, dass Unternehmen bei der Ausgestaltung ihrer Geschäftsorganisation und eines angemessenes Risikomanagementsystems Fragen des Umgangs mit Nachhaltigkeitsrisiken nicht länger ignorieren können.

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Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt

Die Bundesanstalt f√ľr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Ende September das Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt. Die Konsultationsfrist zur Konsultation 16/2019 endet am 3. November 2019. Die BaFin m√∂chte mit diesem Merkblatt den Unternehmen eine Orientierungshilfe an die Hand geben, sich dem Thema Nachhaltigkeitsrisiken zu n√§hern. Die BaFin sieht in dem Merkblatt ein Kompendium von Good-Practices, das „unter Ber√ľcksichtigung des Proportionalit√§tsprinzips in den beaufsichtigten Unternehmen Anwendung finden soll.“ Sie weist explizit darauf hin, dass verbindliche gesetzliche oder aufsichtsrechtliche Vorgaben durch das Merkblatt nicht abgeschw√§cht oder erweitert werden sollen. Das Merkblatt greift auch den Entwicklungen auf europ√§ischer Ebene nicht vor.

Wer jetzt aber denkt, dass es sich hierbei lediglich um ein „nice to have“ handelt, wird √ľberrascht sein. Nicht nur, dass die von der BaFin gestellten Fragen und Beispiele eine hohe Berechtigung haben, so f√ľhrt die Tatsache, dass die Bafin davon ausgeht, dass Nachhaltigkeitsrisiken keine neuen und gesonderten Risiken darstellen, sondern integraler Bestandteil der bestehenden Risiken sind, dazu, dass sich die Unternehmen mit den Nachhaltigkeitsrisiken bereits heute auseinandersetzen m√ľssen.

Die BaFin erwartet, dass die Unternehmen eine Auseinandersetzung mit den entsprechenden Risiken sicherstellen und dies in angemessener Weise dokumentieren.

Das Merkblatt richtet sich an alle beaufsichtigten Sektoren der Finanzwirtschaft und betrifft neben Kreditinstituten und Versicherungen insbesondere auch die Kapitalverwaltungsgesellschaften und wird damit auch Auswirkungen auf die Risikoberichterstattung in den von der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwalteten Investmentvermögen haben (Lagebericht/Tätigkeitsbericht).

F√ľr die Investmentbranche ist insofern wichtig, sich mit dem Merkblatt auseinander zu setzen – sei es, um noch im Konsultationsprozess Einfluss auf die Aussagen im Merkblatt auszu√ľben – sei es, um sich auf mit dem eigenen Risikomanagement auseinander zu setzen.

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Unternehmen f√ľr ihre Berichterstattung zu Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Der ‚ÄěBuilding Public Trust Award 2019‚Äú von PwC ging in diesem Jahr an die Deutsche Bahn, EnBW, BASF, SAP, Palfinger und SGS. Ausgezeichnet wurde die vorbildliche Berichterstattung zu Aspekten der Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung f√ľr den am besten integrierten Bericht ging an die Deutsche Bahn. Hervorgehoben wurde ‚Äědie Verkn√ľpfung von wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen mit steuerungsrelevanten Kennzahlen‚Äú sowie ‚Äědas gute Zusammenspiel aus qualitativen und quantitativen Angaben‚Äú.

Der im Jahr 2016 erstmals verliehene Award pr√§miert Unternehmen, die sich durch besonders transparente und glaubw√ľrdige Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsaspekten hervortun.

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