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Interim Reporting – Wie umgehen mit den Angabepflichten zu den neuen Standards

Der 30. Juni kommt heran und für den ein oder anderen stellt sich die Frage, was nur in den Halbjahresfinanzberichten angeben im Hinblick auf die erstmalige Anwendung des IFRS 9 ‚Finanzinstrumente‘ und des IFRS 15 ‚Umsatzerlöse‘. Insbesondere auch für Asset Manager, die für Investoren ein IFRS- Package erstellen müssen, ist es nun Zeit, sich auf die Anforderungen vorzubereiten. In zwei In Brief wurden die jeweiligen Anforderungen kurz zusammengefasst.

Einen speziellen Blick auf Banken wirft die folgende Publikation:

Weitere Hilfestellungen zu Angabepflichten können aus den Illustrative Financial statements oder auch anderen Publikationen gezogen werden:

 

 

 

RE Insights Mai 2018 erschienen

Der aktuelle Newsletter – Mai 2018 – ist erschienen. Der Newsletter enthält aktuelle Themenbeiträge aus den Bereichen Steuern, Recht Bilanzierung und Immobilienmarkt.

  • GroKo reloaded – steuerliche Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft
  • Die Grundsteuer muss neu geregelt werden – aber wie?
  • Bilanzierung von Immobilien-Leasingverträgen – Herausforderungen für den Leasinggeber (siehe hierzu auch: RE Blog-Beitrag)
  • Sag mir, wo die Flächen sind: Real-Estate-Reporting für bessere Entscheidungen
  • EuGH: § 50d Abs. 3 EStG ist unionsrechtswidrig
  • PwC Real Estate Investor Survey – Ergebnisse und Trends (vgl. hierzu auch: RE Blog-Beitrag)
  • Umwelthaftung: Grundstücksverkäufer müssen auch über verdächtige Vornutzungen aufklären
  • Keine Treuepflichtverletzung durch Erhöhung des Kaufpreises bei Grundstückskaufverträgen bis zur Beurkundung
  • Schriftformheilungsklausel in Mietverträgen sind unwirksam
  • Von der Bruttoanfangsrendite zum Liegenschaftszinssatz
  • Immobilienmarkt Schweiz: Marktlage und Trends

Den vorherigen Newsletter vom Juli 2017 finden Sie hier.

 

 

 

Immobilien-Mietverträge beim Vermieter – Spannungsfeld IFRS 15 und IFRS 16

Reicht ein Blick allein in den IFRS 16, um Immobilien-Mietverträge in der Gewinn- und Verlustrechnung des Leasinggebers abzubilden? Leasingverträge beinhalten oft mehr als nur das reine Nutzungsrecht an einer Immobilie, da der Vermieter oft weitere Leistungen an den Mieter erbringt. Bilanziell sind Vermieter verpflichtet, die Service- und Leasingkomponenten aus Mietverträgen getrennt voneinander abzubilden – da IFRS 16 ausschließlich auf die Leasingkomponente anzuwenden ist, muss der Vermieter die Servicekomponenten entsprechend IFRS 15 bilanzieren. Insofern ergibt sich für die Vermieter ein Spannungsfeld zwischen IFRS 16 und IFRS 15 hinsichtlich der Aufteilung sowie auch der Beurteilung, ob der Serviceleistungen als Prinzipal oder nur als Agent erbracht werden.

Diesen Herausforderungen geht der im aktuellen Heft der IRZ erschienene Artikel „Bilanzierung von Immobilien-Mietverträgen beim Leasinggeber – Spannungsfeld zwischen IFRS 15 und IFRS 16“ (Heft 4, April 2018) nach.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen den Artikel jedoch an dieser Stelle nicht zur Verfügung stellen.

IFRS für Banken in der 6. Auflage erschienen

IFRS für Banken ist ein Kommentar, der nicht nur für Banken interessant ist. Vielmehr können auch Immobilienunternehmen oder auch Asset Manager hierin wertvolle Hinweise zur Anwendung der IFRS auf die sich für ihre Branche stellenden Praxisfragen finden.

Die Kommentierung, die alle bis zum 30. September 2016 veröffentlichten Standards und Interpretationen berücksichtigt, enthält ausführliche Darstellungen zur Bilanzierung von Investmentproperties und Sachanlagen. Darüber hinaus werden die Anforderungen des IFRS 10 Konzernabschlüsse und IFRS 15 Umsatzerlöse nicht nur theoretisch besprochen, sondern auch durch zahlreiche Praxisbeispiele erläutert:

  • Anwendungsbeispiele zur Anwendung des IFRS 10 Konzernabschlüsse
    • Schiffsfinanzierungen
    • Immobilienfinanzierungen
    • Leasingstrukturen
    • Verbriefungsstrukturen
    • Investmentvermögen
  • Anwendung des Konzeptes zur Umsatzrealisierung nach IFRS 15
    • im Asset Management
    • in der Immobilienwirtschaft
  • Anwendungsbeispiele zum Agenten-Prinzipal-Konzept des IFRS 15

Enthalten ist auch eine Darstellung der Anforderungen von IFRS 16 Leasingverhältnisse.

 

Zur Bestellung.

Auswirkungen von IFRS 15 auf die Real Estate Industrie

Mit IFRS 15 werden zum 1.1.2018 die bisher für die Immobilienwirtschaft relevanten Regelungen des IAS 11, IAS 18 und IFRIC 15 abgelöst. Mit IFRS 15 wird nunmehr ein einheitliches Konzept zur Erfassung von Umsatzerlösen eingeführt. Insbesondere die Regelungen des IFRIC 15 zur Unterscheidung, ob der Verkauf von Immobilien aus Transfer eines Gutes oder Erbringung einer Dienstleistung anzusehen ist, entfällt damit.

Vor dem Hintergrund der Besonderheiten verschiedener Industrien wurde nun auch ein Supplement für die Real Estate Industrie veröffentlicht. Dieses Supplement enthält erste Analysen zu Zweifelsfragen im Zusammenhang mit Immobilien und soll Sie dabei unterstützen, die Auswirkungen der Regelungen des IFRS 15 zu analysieren. Das Real Estate Supplement finden Sie hier.

Mehr Zeit für die Umsetzung von IFRS 15?

Das IASB hat heute einen Exposure Draft veröffentlicht, mit dem es beabsichtigt, die Erstanwendung des Standards um ein Jahr auf den 1. Januar 2018 zu verschieben. Hauptgrund für die geplante Verschiebung ist, dass das IASB einen Exposure Draft veröffentlichen will, in dem einige Anforderungen klargestellt und weitere Illustrative Examples hinzugefügt werden sollen, um die Anwendung des Standards zu erleichtern. Das FASB diskutiert gegenwärtig ebenfalls eine Verschiebung des zeitgleich veröffentlichten amerikanischen Standards zur Umsatzrealisierung.

Die Kommentierungsfrist endet am 3. Juli 2015. Die Pressemitteilung sowie den Exposure Draft selbst finden Sie auf der IASB Homepage.

Webinar: IFRS für Asset Management

Unter dem Titel „Asset Management – IFRS: Where have we come from? Where are we now? Where are we going?“ stellen kanadische PwC-Kollegen ein Update zu den aktuellen Entwicklungen der IFRS für die Asset Management Industrie vor – dazu zählen insb. die Themen Offsetting nach IFRS 7 und IFRS 15. Ferner werden Herausforderungen für 2015 erläutert.

Das Webinar finden Sie hier.

Veranstaltung – Expertenforum 2014

Bei dieser zweitägigen Fachkonferenz (23./24.9. in Frankfurt) gewähren Ihnen hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Gremien, Analysten und PwC-Experten einen komprimierten Ausblick auf Trends und Perspektiven der Rechnungslegung. Sie haben die Gelegenheit, aktuelle und zukünftige Themen der internationalen und nationalen Rechnungslegung zu diskutieren. Am zweiten Veranstaltungstag erhalten Sie in zahlreichen Foren Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis – sei es Leasing, Revenue Recognition, Finanzinstrumente, Business Combinations, HGB oder US-GAAP.

Sie können die Veranstaltung auch tageweise buchen – hier geht’s zur Anmeldung.

IFRS 15 „Revenue from Contracts with Customers“ – endlich veröffentlicht

Am 28.5.2014 haben IASB und FASB den lang ersehnten Standard zur Umsatzrealisierung – IFRS 15 – veröffentlicht. IFRS 15 ersetzt die Standards IAS 11 „Construction Contracts“ sowie IAS 18 „Revenue“. Der Standard ist – vorbehaltlich seines EU-Endorsments – für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Die Erstanwendung hat grundsätzlich retrospektiv zu erfolgen, wobei Anhang C einige Vereinfachungen für den Übergang auf IFRS 15 enthält.

Die neuen Regelungen zur Umsatzrealisierung werden die meisten Unternehmen betreffen. Die Bereiche, die die größten Veränderungen bzw. Herausforderungen mit sich bringen können, sind:

  • Übergang von Kontrolle
  • variable Vergütungen
  • Aufteilung des Transaktionspreises basierend auf relativen stand-alone Verkaufspreisen
  • Lizenzen
  • Zeitwert des Geldes
  • Kosten des Vertrags
  • Anhangangaben

Für die Asset Management Branche wird vor allem der Bereich der variablen Vergütungen eine Herausforderung sein. Managementgebühren, die als fixer Prozentsatz vereinbart sind, wurden bisher in jeder Periode auf Basis des Asset Management Vertrags als Umsatz erfasst. Nach IFRS 15 sind die Gebühren als variable Vergütung anzusehen, sodass der geschätzte Transaktionspreis zu jedem Stichtag anzupassen ist, um die Veränderungen während der Periode widerzuspiegeln. Grundsätzlich sollten die Neuregelungen für Managementgebühren, die auf den aktuellen Assets under Management beruhen, keine Auswirkungen haben.

Daneben gibt es den Bereich der umsatzabhängigen Performance Fees. Ein Asset Manager kann nach IFRS 15 eine solche umsatzabhängige Gebühr nur dann als Umsatz erfassen, wenn eine Gesamtwürdigung ergeben hat, dass der Betrag der variablen Vergütung nicht zu einem potentiellen künftigen „significant reversal“ führt. Ein solches „significant reversal“ würde z.B. vorliegen, wenn der Umsatz hoch anfällig auf Veränderungen reagiert, die außerhalb des Einflussbereichs des Asset Managers liegen – z.B. bei einer Abhängigkeit von künftigen Änderungen von Börsenwerten. Da die Neuregelungen des IFRS 15 somit einen höheren Grad an Sicherheit hinsichtlich der Realisierung von Performance Fees erfordern, kann es insb. dann zu signifikanten Änderungen in der Umsatzrealisierung führen, wenn Performance Fees bisher auf Basis der jeweiligen Performance zum Stichtag als Umsatz erfasst wurde.

Weitere Details zu den Neuregelungen des IFRS 15 und den Themenbereichen mit den größten Herausforderungen für die Praxis finden Sie hier sowie im PwC Accounting Aktuell Blog Eintrag vom 2. Juni 2014.

Fortschritte bei der Neuregelung der Umsatzrealisierung

Auf der Agenda der gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB Ende September stand erneut das Projekt „Umsatzrealisierung“. Dabei haben die Boards vorläufige Entscheidungen zu einigen Themengebieten getroffen, die auch für die Immobilienwirtschaft von Bedeutung sind:

  • Die Begrenzungen bei der Erfassung von variablen Gegenleistungen gilt für alle Verträge mit einem variablen Kaufpreis sowie alle Verträge mit einem festen Kaufpreis bei denen es unklar ist, ob ein Anspruch auf die Gegenleistung besteht, auch wenn die Leistungsverpflichtung vollständig erfüllt wurde. Für die Immobilienwirtschaft ergeben sich hierdurch insbesondere Änderungen in Bezug auf die Erfassung variabler Kaufpreisbestandteile. Die Erfassung variabler Mietpreiszahlungen z.B. bei umsatzabhängigen Mieten wird hingegen der ebenfalls in Überarbeitung befindliche Leasingstandard regeln.
  • Hinsichtlich der Einbringlichkeit von Forderungen (hierzu dürften auch Mietforderungen zählen) haben die Boards klargestellt, dass anfängliche und nachfolgende Wertminderungen auf Forderungen gemeisam in einem Posten in der Gesamtergebnisrechnung auszuweisen sind. Es wurde jedoch keine Entscheidung darüber getroffen, in welchem Posten dieser Ausweis zu erfolgen hat. In diesem Zusammenhang wurde auch erneut diskutiert, inwieweit Grenzwerte der Einbringlichkeit bei der Erfassung von Umsatzerlösen berücksichtigt werden sollen. Hierzu sind weitere Analysen durch die Mitarbeiter der Boards durchzuführen.
  • Die Boards haben sich geeinigt, die vorgeschlagenen Regelungen zur Erfassung des Zeitwert des Geldes beizubehalten. Demnach muss der Transaktionspreis den Zeitwert des Geldes widerspiegeln, wenn der Vertrag eine wesentliche Finanzierungskomponente enthält. Ferner soll die praxisbedingte Ausnahme, dass keine Abzinsung vorgenommen wird, wenn zwischen Leistung und Zahlung nicht mehr als 12 Monate liegen, beibehalten werden.

Hinsichtlich des Zeitplans gehen beide Standardsetter derzeit davon aus, dass in der ersten Hälfte 2013 der finale Standard veröffentlicht wird, der dann nicht vor 2015 verpflichtend anzuwenden sein wird. Mehr dazu finden hier.

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