Offenlegung 2.0 – EBA Leitlinie 2016/11: PwC Analyse der Umsetzung im deutschen Bankensektor

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat die Praxis der bankaufsichtsrechtlichen Offenlegung durch die Institute seit ihrer Einführung im Rahmen von Basel II in 2004 verschiedentlich kritisiert. Die mangelnde Konsistenz und Vergleichbarkeit der offengelegten Informationen, sowie die Tatsache, dass die Finanzkrise unmissverständlich gezeigt hat, dass die bestehenden Offenlegungsanforderungen der Säule III nicht ausreichend waren, hat dazu geführt, dass der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) sowie die Europäische Union (EU) und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) Vorschläge zur Weiterentwicklung der Offenlegungsanforderungen konzipiert haben. Die Weiterentwicklung der Offenlegungsanforderungen auf europäischer und internationaler Ebene ist daher ein zentraler Aspekt der regulatorischen Reformen im Bankensektor.

Kernelement der Überarbeitung der europäischen Offenlegungsanforderungen ist dabei die EBA Leitlinie 2016/11. Die Leitlinie konkretisiert die Vorgaben zur Offenlegung gemäß Teil 8 der CRR durch verpflichtend anzuwendende Tabellen und Vorlagen um eine Vergleichbarkeit der Offenlegungsanforderungen zu erreichen. Über die EBA Leitlinie 2016/11 haben wir Sie in unserem Regulatory Blog Beitrag vom 30. Januar 2017: „Die finalen EBA Leitlinien für die Offenlegung der Anforderungen unter Teil 8 der CRR“ informiert.

Doch wie einheitlich und vergleichbar sind die Offenlegungsangaben tatsächlich? Wie werden offene Interpretationsfragen von den Instituten beantwortet und umgesetzt? Und sind die offengelegten Informationen vollständig?

Diesen Fragen geht die aktuelle PwC Studie „Offenlegung 2.0 – EBA Leitlinie 2016/11: Eine Analyse der Umsetzung im deutschen Bankensektor“ nach. Grundlage der Studie sind die Offenlegungsberichte 14 deutscher Kreditinstitute von Dezember 2017 und März 2018.

Unsere PwC Offenlegungsexperten zeigen mit Hilfe einer Validierung aller Offenlegungsanforderungen und einer umfassenden GAP-Analyse, wo in den Offenlegungsberichten deutscher Institute Handlungsbedarf besteht. Darüber hinaus ermitteln unsere Experten anhand der Studie welche Herausforderung bei der Umsetzung der Offenlegungsanforderungen bestehen – und wie diese mit dem umfangreichen Tool-Set von PwC gemeistert werden können.

Mit unserer PwC Synopse zur Analyse der EBA Leitlinie 2016/11 können Sie direkt erkennen, wie Sie die erforderlichen Informationen und Daten in Ihrem Institut generieren und die Konsistenz der aufsichtsrechtlichen Meldungen sicherstellen. Das PwC Automated Reporting Tool Disclosure@ART unterstützt mit über 4.000 Validierungsregeln und Plausibilitätschecks bei der Befüllung und Validierung der Offenlegungsanforderungen und erhöht dadurch die Qualität der  aufsichtsrechtlichen Meldungen und Offenlegungsvorlagen.

Einen ersten Eindruck der Ergebnisse unserer Studie „Offenlegung 2.0 – Eine Analyse der Umsetzung der EBA Leitlinie 2016/11“ finden Sie hier in unserem Informationsflyer.

Die vollständige Studie ist unter diesem link als Pdf Download verfügbar.

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Gerne erläutern wir Ihnen auch die Ergebnisse unserer Studie in einem persönlichen Gespräch und zeigen Ihnen, wie die vielfältigen Anwendungsbereiche und Funktionen unserer PwC Tools Sie unterstützen können. Sprechen Sie uns an !

 

 

Hana Musai

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