Kategorie: Basel IV

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17. Handelsblatt Jahrestagung mit PwC: EBR – Neue Entwicklungen in der Bankenaufsicht

Die Handelsblatt-Jahrestagung mit PwC-Beteiligung vom 28. – 30. November 2016 in Frankfurt am Main mit Austauschmöglichkeiten zur europäischen und nationalen Bankenaufsicht.

Am Puls der Bankenaufsicht. DIE Plattform im Herbst, um mit Vertretern der Aufsicht, Politik, Verbänden, Praktikern und Wissenschaft zu diskutieren.

handelsblatt-jahrestagung-2016

Unter anderem mit diesen Themen:

Small Banking Box – Überlegungen zur Regulierung von kleineren Banken

Würdigung der aktuellen Stress-Test-Ergebnisse/Zukunft des EZB-Stresstests

SREP-Prozess für europäische Banken (SSM-Banken) und Banken unter der indirekten Aufsicht der EZB:

  • Geschäftsmodelle/Rentabilität, Risk Management

Alles rund um Basel IV

  • Überarbeiteter KSA – Neue IRBA-Modellanforderungen
  • Neues Standardmodell für Kreditrisiken (2. Papier)
  • Interne Modellanforderungen
  • Finales Papier Trading Book
  • OpRisk

Kapitalpuffer/Kapitalanforderungen aus Basel IV

EBA Schattenbankenleitlinie

Liquiditätsrisikosteuerung

AnaCredit

Neuerungen in der Offenlegung

Neben Fachleuten der europäischen und nationalen Aufsicht, aus Politik und Verbänden, treffen Sie auch unsere PwC–Experten Burckhard Eckes und Martin Neisen.

Banking Leader Burkhard Eckes diskutiert mit Spitzenvertretren der EZB und Bundesbank im Panel über die „Weiterentwicklung des SSM, SREP, Geschäftsmodelle und Rentabilität von Banken – Wie geht es zukünftig weiter?

Martin Neisen, Regulatory Partner und Global Basel IV Leader, spricht über „Die Zukunft des IRB-Ansatzes: Neue Anforderungen von EBA, EZB und des Baseler Ausschusses“ unter diesen Aspekten:

  • Geplante Überarbeitung der identifizierten Schwächen des IRBA durch EBA und Baseler Ausschuss
  • Ziel der Vergleichbarkeit und Begrenzung der RWA-Steuerung
  • Erneute Prüfung aller internen Modelle im Euro-Raum zur Behebung der beobachteten Schwächen des IRB-Ansatzes
  • Zusammenspiel und Wechselwirkungen mit den weiteren Basel-IV-Neuerungen (KSA, SA-CCR und FRTB)

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung sowie den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Kunden und Mandanten von PwC erhalten für diese Veranstaltung einen Rabatt.

Informationen und Link zum kostenfreien Testabo finden Sie im PwCPlus-Blog.

 

Basel IV – Die Neuerungen des Basel IV-Pakets in Ihrer Hand

Warum noch ein Buch ?

Basel IV haben wir in unserem Regulatory Blog und unserem regelmäßigen Basel IV Channel ständig im Blick. Der Umfang der Reformvorschläge des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, die Komplexität der ins Auge gefassten Änderungen und die damit verbundenen Herausforderungen und vielen Fragen haben uns dazu bewogen, die Neuerungen des Basel-IV-Pakets kompakt in unserem aktuellen Buch: „Basel IV“ zusammenzufassen.

Unsere Regulatory-Experten aus allen Bereichen haben sich zum Ziel gesetzt, die umfangreichen Papiere für Sie zu strukturieren und Hilfestellung bei der Erfassung der komplexen Vorgänge, Methoden und Anforderungen zu geben. Herausgekommen ist eine übersichtliche, verständliche und praxisrelevante Darstellung des aktuellen Standes des Basel-IV-Pakets.

Was ist drin ?

Sie finden ausführliche Kapitel zu allen wichtigen Themen der Basel IV-Vorschläge:

  • Kreditrisikostandardansatz (KSA)
  • Kontrahentenrisiko (SA-CRR)
  • Verbriefungen
  • Basel IV für Fonds
  • Fundamental Review of the Trading Book
  • CVA Risk Capital Charge
  • Operationelles Risiko
  • Floor Regelung
  • Baseler Großkredit-Rahmenwerk
  • Offenlegung
  • Zinsänderungsrisiken im Bankbuch
  • Corporate Governance
  • TLAC und MREL

Für wen lohnt sich die Lektüre ?

Das Buch richtet sich sowohl an Praktiker, die die Reformvorschläge innerhalb der Bank und insbesondere im Risikomanagement und Regulatory Reporting umsetzen, als auch aufgrund der detaillierten Darstellungsweise an wissenschaftlich orientierte Leser. Durch die hohe strategische Relevanz ist das Buch jedoch auch für Führungskräfte, Strategiebereiche und Vorstände von besonderem Interesse.

Mit diesem Buch erhalten Sie einen umfassenden und einzigartigen Wegweiser durch den „Reformdschungel“, ergänzt durch viele Übersichten und Grafiken.

Das Buch ist erschienen im Bank-Verlag und kann im Webshop bestellt werden.

Basel IV Channel Folge 6: SA-CCR und CVA

Der Basel IV-Channel meldet sich zurück aus der Sommerpause!

Nach dem überwältigenden Erfolg des Basel IV-Channels in den letzten Monaten freuen wir uns, Sie auch zu den nächsten Episoden des Basel IV-Channels einladen zu dürfen.

Ziel des Basel IV-Channels ist es, Sie weiterhin zeitnah und flexibel über die bereits erschienenen und noch zu erwartenden Neuerungen im Zusammenhang mit Basel IV zu informieren. Bereits jetzt haben wir eine ganze Reihe neuer Themen für den Basel IV-Channel eingeplant. Hierzu zählen unter anderem Themen wie SA-CCR, CVA, Verbriefungen und Shadow Banking. Darüber hinaus möchten wir den Fokus des Basel IV-Channels erweitern um einen strategische Blickwinkel und um angrenzende Themengebiete wie Auswirkungen von IFRS 9 auf das Regulatory Reporting und weitere regulatorische Neuerungen.

Wir starten nach der Sommerpause mit unserem nächsten Termin am:

30. September 2016 um 15 Uhr

mit dem Thema „SA-CCR und CVA“.

Wir laden Sie herzlich ein, sich kostenfrei und unverbindlich zu dem genannten Termin anzumelden. Hier geht es direkt zur Anmeldeseite für unseren Basel IV-Channel. (Alle Teilnehmer der vorherigen Veranstaltungen erhalten automatisch eine Einladung per E-Mail). Bitte melden Sie sich unter dem Menüpunkt „Anmeldung“ bis spätestens einen Tag vor dem jeweiligen Termin an. Sie werden live durch die Veranstaltung geführt. Der Channel wird ca. 15 bis 30 Minuten dauern.

Eine Vorschau auf die folgenden Channel-Beiträge können Sie unter „Termine und Themen“ jederzeit nachschauen.

Sie haben eine Folge des Basel IV-Channels verpasst ?

Kein Problem – es besteht die Möglichkeit sich unter folgendem Link eine Aufzeichnung des Live-Webcasts auf unserem Youtube-Channel anzuschauen.

Wir freuen uns, Sie zu unserem nächsten Termin begrüßen zu dürfen!

Herzlichst Ihr

Martin Neisen,

Global Basel IV Leader

Basel IV Channel – Episode 5: Constraints on the use of Internal Models: Basel und EBA / ECB

Nachdem wir in den vorangegangenen Ausgaben des Basel IV Channel am 13. Mai und 17. Juni 2016 die Neuerungen bei den Marktrisiken vorgestellt haben, wenden wir uns im 5. Basel IV Channel erneut dem Kreditrisiko zu. Diesmal stehen die Qualität Interner Modelle und die Zukunft des Internal Rating Based Approach (IRBA) im Fokus unseres kommenden Basel IV Channels. 

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat im März 2016 Änderungsvorschläge zum Internal Rating Based Approach (IRBA), sowohl bzgl. des fortgeschrittenen (A-IRB) als auch des Basis-IRB (F-IRB)veröffentlicht („Reducing variation in credit risk-weighted assets – constraints on the use of internal model approaches“ – Consultative Document BCBS 362). Ziel dieser Vorschläge ist es, die Qualität der Internen Modelle zu stärken. Die gleich Zielrichtung – wenn auch mit anderen Mitteln – verfolgen die bereits länger bekannten Pläne der European Banking Authority (EBA) „Future of the IRB Approach“.
Und last but not least hat die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen des Single Supervisory Mechanism mit
dem Targeted Review of Internal Models (TRIM) ein mehrjähriges Überprüfungsverfahren für  interne Modelle angekündigt.  

Die aus diesen Initiativen folgenden Neuerungen sind Thema unseres nächsten Termins am:

15. Juli 2016

Constraints on the use of Internal Models: Basel (BCBS 362) und EBA / ECB 

Wir laden Sie herzlich ein, sich kostenfrei und unverbindlich zu dem genannten Termin anzumelden. Hier geht es direkt zur Anmeldeseite für unseren Basel IV Channel. (Alle Teilnehmer der vorherigen Veranstaltungen erhalten automatisch eine Einladung per E-Mail). Bitte melden Sie sich unter dem Menüpunkt „Anmeldung“ bis spätestens einen Tag vor dem jeweiligen Termin an. Sie werden live durch die Veranstaltung geführt. Der Channel wird ca. 15 bis 30 Minuten dauern.

Im August macht der Basel IV Channel eine Sommerpause. Wir wünschen Ihnen eine erholsame Ferienzeit und begrüßen Sie im September wieder mit einem neuen Thema im Basel IV Channel.

Sie haben den letzten Basel IV Channel verpasst ? Hier können Sie die Aufzeichnung aller bisherigen Webinars nachträglich anschauen. Alle Webinars dieser Reihe finden Sie in unserem PwC Basel IV Channel auf Youtube.com.

Wir freuen uns, Sie zu unserem nächsten Termin begrüßen zu dürfen!

Herzlichst Ihr Martin Neisen,

Global Basel IV Leader

Regulatory Roadshow 2016: „Basel IV“?! Welcome to the Next Generation of RWA

Basel IV

Die Bankenaufsicht in Europa bleibt in Bewegung. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat in den zurückliegenden Monaten eine Reihe von Konsultationspapieren veröffentlicht, die weitreichende Änderungen in der Ermittlung der risikogewichteten Aktiva vorsehen. Hierdurch kommen, unabhängig von der betrachteten Risikoart – Kreditrisiko, Marktrisiko, operationelle Risiken – und den genutzten Verfahren – Standardansätze oder interne Modelle – zahlreiche neue Anforderungen auf die Banken zu. Das inoffizielle Schlagwort „Basel IV“ ist bereits in aller Munde. Doch auch die europäischen Bankenaufsichtsbehörden arbeiten ihre umfassenden Arbeitsprogramme in den kommenden Jahren ab – frei nach dem Motto „Eine fundamentale Überarbeitung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen innerhalb der Säule I der Baseler Standards allein reicht nicht aus, um den Bankensektor robuster und krisenfester zu machen“.

Banken stehen damit vor der Herausforderung, die Folgen zahlreicher neuer Regulierungsanforderungen diverser Aufsichtsbehörden gleichzeitig einzuschätzen. Dabei müssen sie nicht nur mit Auswirkungen auf die Kapitalanforderungen, sondern auch mit einem enormen Umsetzungsaufwand rechnen.

Wir laden Sie herzlich zu unserer Regulatory Roadshow 2016 ein, um Sie und Ihr Haus rechtzeitig auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Werfen Sie mit uns einen Blick auf das Basel-IV-Reformpaket und weitere Neuerungen im Bankenaufsichtsrecht und diskutieren Sie mit uns die Auswirkungen und Herausforderungen. Der Fokus unserer Roadshow liegt dabei vor allem auf „Basel IV“, sodass insbesondere folgende Themenfelder auf der Agenda stehen:

Neuerungen aus Basel – „Basel IV“?! Welcome to the Next Generation of Risk-Weighted Assets (RWA)

  • neue Anforderungen im Rahmen der Floor-Regelung und an interne Modelle
  • Kreditrisiko − Kreditrisiko-Standardansatz (KSA) − Standardansatz für Kontrahentenrisiken (SA-CCR) − Verbriefungen − Anteile an Investmentfonds
  • Marktrisiko − Fundamental Review of the Trading Book (FRTB) − Credit Valuation Adjustment (CVA) Risk Capital Charge − Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch (IRRBB)
  • neue Vorschriften zu operationellen Risiken
  • neue Vorschriften zur Offenlegung
  • neue Großkreditvorschriften
  • MREL und TLAC
  • Neuerungen aus Brüssel und London – weitere Technical Standards und neue Guidelines

Lassen Sie sich von unseren Experten umfassend über die künftigen aufsichtsrechtlichen Anforderungen informieren – wir freuen uns auf Sie!

Die Veranstaltungsorte und -termine:

20.06.2016, Düsseldorf

29.06.2016, Hamburg

06.07.2016, Berlin

07.07.2016, München

11.07.2016, Frankfurt a. M.

12.07.2016, Frankfurt a. M.

22.07.2016, Stuttgart

Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei. Wir würden uns freuen, Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

International venues

We look forward to meeting you also in:

The Netherlands (Amsterdam)

Greece (Athens)

Romania (Bucharest)

Ireland  (Dublin)

Turkey (Istanbul)

United Kingdom (London)

Luxembourg (Luxembourg)

Spain (Madrid)

Italy (Milano)

France (Paris)

Latvia (Riga)

Sweden (Stockholm)

Poland (Warsaw)

Austria (Vienna).

Detailed information on our international Roadshow 2016 is available on request.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich online über www.pwc-event.com/ regulatory-roadshow zur Veranstaltung an. Es öffnet sich eine Webseite mit weiteren Veranstaltungsinformationen.

Bei Fragen zum Thema für Sie da:

Martin Neisen

Tel.: +49 69 9585-3328

martin.neisen@de.pwc.com

Bei organisatorischen Fragen für Sie da:

Michaela Heuß

Tel.: +49 69 9585-5928

events.de@de.pwc.com

Mehr Informationen rund um Basel IV erhalten Sie auch auf unserer Webseite: Willkommen in der Welt von Basel IV

Basel IV Channel: Episode 3 – Revised Market Risk Framework Part 1: Sensitivities-Based Approach

Nachdem wir in unserem letzten Channel am 8. April 2016 auf die Änderungen beim Kreditrisiko-Standardansatz eingegangen sind („Revisions to the Standardised Approach for Credit Risk – second consultative document“), möchten wir in den nächsten beiden Terminen tiefer in die Neuerungen bei den Marktrisiken einsteigen.

Der Baseler Ausschuss hat im Januar 2016 die „Minimum capital requirements for market risk“ veröffentlicht. Dieses Papier regelt die Abgrenzung zwischen Anlagebuch und Handelsbuch neu und führt neue Methoden zur Ermittlung der RWA für Marktrisiken ein. Auf diese Methoden werden wir in den kommenden beiden Basel IV Channels eingehen.

Wir starten mit dem ersten Teil:

„Revised Market Risk Framework Part 1: Sensitivities-Based Approach“

am 13. Mai 2016 um 15 Uhr

Wir laden Sie herzlich ein, sich kostenfrei und unverbindlich zu dem genannten Termin anzumelden. Hier geht es direkt zur Anmeldeseite für unseren Basel IV Channel. (Alle Teilnehmer der vorherigen Veranstaltungen erhalten automatisch eine Einladung per E-Mail). Sie werden live durch die Veranstaltung geführt.

The international Basel IV Channel Episode 3 „Revised Market Risk Framework Part 1: Sensitivities-based Method“ is scheduled for June 3, 2016. Registration link – www.pwc-event.com/basel-iv-channel-international

Der Folgetermin „Revised Market Risk Framework Part 2: Internal Models Approach“ findet am 17. Juni 2016 um 15 Uhr statt.

Die beiden Channels werden jeweils 15-30 Minuten dauern.

Sie haben den letzten Basel IV Channel verpasst ? Hier können Sie die Aufzeichnung des Webinars „Revisions to the Standardised Approach for Credit Risk – second consultative document“ nachträglich anschauen. Alle Webinars dieser Reihe finden Sie in unserem PwC Basel IV Channel auf Youtube.com.

Wir freuen uns, Sie zu unserem nächsten Termin begrüßen zu dürfen!

Herzlichst Ihr Martin Neisen,

Global Basel IV Leader

Mehr Informationen rund um Basel IV erhalten Sie auch auf unserer Webseite: Willkommen in der Welt von Basel IV

Konsultationspapier des Baseler Ausschuss zur Nutzung des IRBA

Bis Ende 2016 will der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) seine Arbeiten im Zusammenhang mit der übermäßigen Spreizung der risikogewichteten Aktiva (RWA) bei den einzelnen Banken beendet haben.

Hintergrund

Die zur Diskussion stehenden Messverfahren betreffen die Risikokategorien operationelle Risiken sowie Kreditrisiken. Zu der Abschaffung des Advanced Measurement Approachs (AMA) für die Messung des operationellen Risikos hat der Baseler Ausschuss zuletzt ein zweites Konsultationspapier veröffentlicht (Standardised Measurement Approach for operational risk – Consultative Document (BCBS 355) – ausführlicher dazu unser Regulatory Blog Beitrag: „Operationelles Risiko – Wegfall des AMA und ein neuer Standardansatz für alle Banken“ vom 10. März 2016). Die Änderungsvorschläge zur Nutzung interner Rating Ansätze zur Messung des Kreditrisikos (IRBA) werden in dem im März 2016 veröffentlichten Konsultationspapier (Reducing variation in credit risk-weighted assets – constraints on the use of internal model approaches – Consultative Document BCBS 362) behandelt.

Wesentliche Änderungsvorschläge

Anwendungsbereich für die Nutzung des IRBA

Der Anwendungsbereich für den IRBA soll deutlich eingeschränkt werden. Das gilt insbesondere für die sogenannten „Low default“ Portfolien: Banken und andere Finanzinstitute sowie große Unternehmen und Beteiligungen. Dort soll nur noch der Standardansatz zur Anwendung kommen. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Nutzung des A-IRB (mit Schätzung von LGD und CCF) nicht mehr bei Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als EUR 200 Mio zuzulassen. Kritisch sieht der Ausschuss zudem die Anwendung des IRBA bei Spezialfinanzierungen und will die IRBA Schätzverfahren auch hier verbieten. Lediglich die Supervisory Slotting Methode soll noch als IRBA Ansatz verwendet werden dürfen. Die IRBA Anwendung für das Staatenportfolio ist weiterhin in der Diskussion.

Am Ende verbleibt im Wesentlichen das Retailportfolio bzw. das KMU Portfolio für die IRBA Berechnung.

Untergrenzen für die Modellparameter PD, LGD, EAD/CCF

Auch wenn für Forderungen an kleine Unternehmen und für Retailforderungen die IRBA Nutzung bestehen bleibt, werden für die Schätzparameter PD, LGD und EAD/CCF Untergrenzen in Form von sogenannten „exposure level floors“ eingezogen, um die potentiellen Spreizungen in den RWA zu begrenzen.

Anforderungen an die Methoden zur Schätzung der Modellparameter

Unter anderem ist vorgesehen, die LGD Berechnungen für besicherte Unternehmensforderungen im Basis-IRBA zu verändern. Bei Nutzung des fortgeschrittenen IRBA muss für den LGD eine langfristige LGD Komponente sowie eine Downturn-Komponente geschätzt werden. CCF Schätzungen sollen sehr eingeschränkt werden.

Fazit

Die Vorschläge stehen bis 24. Juni 2016 zur Konsultation. Die Auswirkungen auf die Kapitalanforderungen könnten die Errungenschaften von Basel II zunichtemachen. Es wird vermutet, dass die Eigenkapitalanforderungen je nach Portfoliostruktur um mehr als das 2 bis 3-fache ansteigen könnten. Den betroffenen Instituten ist anzuraten, unbedingt an den in diesem Jahr geplanten QIS Studien teilzunehmen. Eine erfolgversprechende Begleitung der Konsultation funktioniert am ehesten mit belastbarem Zahlenmaterial zu den Auswirkungen auf die Institute und die Realwirtschaft (EK-Kosten, Kreditkonditionen, Kreditvergabebereitschaft).

Ihre Ansprechpartner

 Stefan Röth

roeth.stefan@de.pwc.com

Friedemann Loch

friedemann.loch@de.pwc.com

 

Baseler Papier zur Überarbeitung der Regelungen für die Leverage Ratio

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat am 06. April 2016 ein Konsultationspapier zur Überarbeitung der Leverage Ratio (Revisions to the Basel III leverage ratio framework – consultative document (BCBS 365)) veröffentlicht. Die Konsultation endet am 06. Juli 2016. Neben dem bekannten Basel III-Monitoring ist eine weitere QIS-Studie auf Basis der Daten zum 31. Dezember 2015 vorgesehen, um die Auswirkungen aus diesem Konsultationspapier zu analysieren.

Die Änderungsvorschläge umfassen folgende Bereiche der bisherigen Vorgaben (Basel III leverage ratio framework and disclosure requirements – BCBS 270):

  • Behandlung von derivativen Engagements

  • Behandlung von marktüblichen Käufen und Verkäufen finanzieller Vermögenswerte

  • Behandlung von Wertberichtigungen

  • Kreditumrechnungsfaktoren für außerbilanzielle Positionen

  • Behandlung von Cash Pooling Transaktionen

  • Behandlung von traditionellen Verbriefungen

  • Behandlung von Wertpapierfinanzierungsgeschäften

  • Offenlegungsanforderungen

Die wesentlichen Änderungen

Die Überarbeitungen möchten wir Ihnen gerne in dem folgenden Abschnitt vorstellen:

Behandlung von derivativen Engagements

Zur Berechnung der derivativen Engagements soll eine modifizierte Version des „Standardised Approach for measuring counterparty credit risk exposures (SA-CCR)“ verwendet werden. Der Baseler Ausschuss sieht eine Modifizierung des SA-CCR vor, um die Anforderungen der Leverage Ratio Regelungen, insbesondere hinsichtlich der Nicht-Verrechnung von Sicherheiten zu berücksichtigen. Insoweit wird es hier zu Abweichungen von den für Eigenmittelanforderungszwecke ermittelten Exposures kommen.

Weiterhin wird über die Behandlung von Initial Margin bei zentral geclearten Derivatetransaktionen beraten. Dazu will der Baseler Ausschuss weitere Daten sammeln, um die Auswirkungen der Leverage Ratio auf das Client Clearing und das Geschäftsmodell der Clearing Member zu untersuchen.

Die Behandlung von geschriebenen Kreditderivaten umfasst zusätzliche Anforderungen für die Verrechnung mit gekauften Kreditderivaten, Klarstellungen welche Transaktionen unter den Begriff des „geschriebenen Kreditderivats“ fallen und unter welchen Umständen eine Reduzierung des potentiellen zukünftigen Kreditrisikos um bereits realisierte Marktwertänderungen zulässig ist.

Behandlung von marktüblichen Käufen und Verkäufen finanzieller Vermögenswerte

Im Gegensatz zur bestehenden Rahmenregelung zur Leverage Ratio soll eine explizite Vorgabe für die Behandlung von marktüblichen Käufen und Verkäufen finanzieller Vermögenswerte (Bilanzierung zum Handelstag/Erfüllungstag) vorgegeben werden. Dazu werden zwei Optionen diskutiert. Option A verlangt für Banken, die zum Erfüllungstag bilanzieren, nicht abgewickelte Käufe finanzieller Vermögenswerte (unsettled financial asset purchases) als außerbilanzielle Position mit einem Kreditumrechnungsfaktor von 100% anzusetzen. Zudem sollen Institute, die zum Handelstag bilanzieren, die Bruttoforderungen aus noch nicht abgewickelten Verkäufen in der Leverage Ratio ansetzen. Damit sind bilanzielle Verrechnungen zwischen Barforderungen aus nicht abgewickelten Verkäufen und Barverbindlichkeiten aus nicht abgewickelten Käufen rückgängig zu machen. Option B sieht für die Bilanzierung zum Handelstag vor, zusätzlich zu den Vorgaben der Option A, dass die bilanzielle Verrechnung von Barforderungen und -verbindlichkeiten unter bestimmten Bedingungen für die Leverage Ratio vorgenommen werden darf.

In Bezug auf die beiden Optionen erwartet der Baseler Ausschuss von den Instituten weitere Rückmeldungen im Rahmen der Konsultationsphase.

Behandlung von Wertberichtigungen

Bilanzielle nicht-derivative Exposure können nach dem Konsultationspapier neben den spezifischen Kreditrisikoanpassungen zusätzlich um allgemeine Kreditrisikoanpassungen verringert werden. Außerbilanzielle Positionen werden um spezifische und allgemeine Kreditrisikoanpassungen reduziert. Zusätzlich sieht der Baseler Ausschuss auch eine Reduzierung der Gesamtrisikomessgröße um Anpassungen aus der vorsichtigen Bewertung für weniger liquide bilanzielle Positionen vor. Grundsätzlich gilt, dass die Gesamtrisikogröße reduziert werden darf, wenn die spezifischen und allgemeinen Kreditrisikoanpassungen sowie die Anpassungen aus der vorsichtigen Bewertung das Kernkapital reduzieren.

Kreditumrechnungsfaktoren für außerbilanzielle Positionen

Die Kreditumrechnungsfaktoren für außerbilanzielle Positionen werden künftig denen des überarbeiteten Kreditrisikostandardansatzes entsprechen. Bis zur Finalisierung der Überarbeitung des Kreditrisikostandardansatzes werden die bisherigen Kreditumrechnungsfaktoren aus BCBS 270 verwendet. Die gleiche Behandlung sieht der Baseler Ausschuss nach Implementierung des neuen Verbriefungsregelwerks (Revisions to the securitisation framework – BCBS 303) in 2018 für außerbilanzielle Verbriefungstransaktionen vor.

Behandlung von Cash Pooling Transaktionen

Für sogenanntes „Notional Cash Pooling“ sollen die Beträge künftig brutto ausgewiesen werden, da Institute physische oder finanzielle Sicherheiten, Garantien oder sonstige Kreditrisikominderungstechniken nicht zur Minderung der Gesamtrisikomessgröße nutzen dürfen. Für „Physical Cash Pooling“ können die Beträge netto ausgewiesen werden, falls diese auf täglicher Basis abgewickelt werden und bestimmte Anforderungen erfüllt sind.

Behandlung von traditionellen Verbriefungen

Die Behandlung von traditionellen Verbriefungen wird für den Fall, dass der Originator der Verbriefung die verbrieften Vermögenswerte von den risikogewichteten Aktiva ausnehmen darf, derzeit noch diskutiert. Die beiden möglichen Interpretationen gehen im ersten Fall von einem Ausschluss von der Gesamtrisikomessgröße und im zweiten Fall von einer Berücksichtigung in der Gesamtrisikomessgröße aus. Der Baseler Ausschuss wartet vor einer endgültigen Klarstellung die Ergebnisse der laufenden Konsultation zum Step-in risk“ (Identification and measurement of step-in risk – BCBS 349) sowie Analysen der unterschiedlichen Behandlung des signifikanten Risikotransfers in verschiedenen Jurisdiktionen ab.

Behandlung von Wertpapierfinanzierungsgeschäften

Der Baseler Ausschuss hat in den FAQ zur Leverage Ratio klargestellt, dass eine Verrechnung von „Open Repos” für die Gesamtrisikomessgröße nicht zulässig ist, da sie nicht das dasselbe explizite endgültige Erfüllungsdatum haben. Barverbindlichkeiten und Barforderungen aus Wertpapierfinanzierungsgeschäften mit derselben Gegenpartei dürfen für die Leverage Ratio netto ausgewiesen werden, wenn u.a dieses Kriterium erfüllt ist. Das Konsultationspapier sieht keine abweichende Regelung vor; gleichwohl untersucht der Baseler Ausschuss den Sachverhalt weiterhin.

Offenlegungsanforderungen

Die Anforderungen an die Offenlegung sind nicht mehr Gegenstand dieses Konsultationspapiers. Der Baseler Ausschuss plant hierzu eine separate Veröffentlichung.

Weitere Diskussionspunkte zur Leverage Ratio

Der Baseler Ausschuss bittet weiterhin um Stellungnahmen zur Einführung einer höheren Leverage Ratio für G-SIBs und hat folgende Überlegungen zur Diskussion gestellt:

  1. Begrenzung des zusätzlichen Kernkapitals, dass für die Erfüllung der Leverage Ratio verwendet werden darf.
  2. Festsetzung der Leverage Ratio und einheitliche Anwendung durch alle G-SIBs oder spezifische Festsetzung für jedes G-SIB.
  3. Zusätzliche Anforderungen an die Höhe der Leverage Ratio in Form einer höheren Mindestanforderung oder als Pufferanforderung.

Der Baseler Ausschuss hält weiter daran fest, die Leverage Ratio als harte Anforderung nach der Säule I ab dem 1. Januar 2018 einzuführen.

Angesichts der Bedeutung der Leverage Ratio für die Geschäftsmodelle der Banken tun die Institute gut daran, sich rechtzeitig mit den neuen Vorschlägen und den potentiellen Auswirkungen auf die individuellen Ratios der einzelnen Institute auseinander zu setzen.

Ihr Ansprechpartner für Fragen zur Leverage Ratio bei PwC FS Regulatory Management: Stefan Röth

 

Basel IV Channel: Online Einführung in den KSA revised

Der Basel IV Channel geht in die nächste Runde und zwar am

8. April 2016 um 15 Uhr mit dem Thema „Revisions to the Standardised Approach for Credit Risk – second consultative document“.

Wir laden Sie herzlich ein, sich kostenfrei und unverbindlich zu dem genannten Termin über den folgenden Link anzumelden: Hier geht es direkt zur Anmeldeseite für unseren Basel IV Channel! (Alle Teilnehmer des ersten Channels erhalten automatisch eine Einladung per e-mail). The Basel IV Channel in English is scheduled for April 29, 2016 –  more Information will be available soon.

Sie werden live durch die Veranstaltung geführt.

Die Regelungen zur Berechnung von Eigenkapitalanforderungen von Kreditrisiken – bei den meisten Banken die wichtigste der aufsichtsrechtlich mit Kapital zu unterlegenden Risikoarten – wurde zuletzt im Rahmen von Basel II umfassend neu geregelt. Spätestens nach Ausbruch der Finanzmarktkrise der Jahre 2007 wurde zunehmend Kritik an der mangelnden Risikosensitivität des KSA und insbesondere der Nutzung externer Ratings laut. Der Baseler Ausschuss reagierte hierauf durch die Veröffentlichung von zwei Konsultationspapieren zur Überarbeitung des KSA. Sie zielen auf eine höhere Risikosensitivität ab, ohne gleichzeitig die Komplexität des Standardansatzes zu erhöhen. Ferner soll durch die Überarbeitung die Vergleichbarkeit der Kapitalanforderungen von Banken erhöht werden. Zum einen sollen Unterschiede in der Eigenmittelunterlegung bei Anwendung des KSA und des IRB-Ansatzes verringert werden, zum anderen möchte der Baseler Ausschuss nationale Ermessensspielräume bei der Anwendung des KSA begrenzen.

Die nächsten Termine und Themen für den Basel IV Channel stehen fest:

13. Mai 2016 „Revised Market Risk Framework Part 1: SBA – Sensitivities-Based Approach“

17. Juni 2016 „Revised Market Risk Framework Part 2: Internal Models Approach“

Wir freuen uns, Sie zu unserem nächsten Termin begrüßen zu dürfen!

Herzlichst,

Ihr Martin Neisen,

Global Basel IV Leader

Mehr Informationen rund um Basel IV erhalten Sie auch auf unserer Webseite: Willkommen in der Welt von Basel IV

Basel IV Channel: Online Einführung in Basel IV

Basel IV nimmt seit dem Erscheinen der Baseler Papiere zum neuen Standardansatz für Kreditrisiken (Revisions to the Standardised Approach for credit risk – second consultative document) und Marktrisiken (Minimum capital requirements for market risk) im Dezember 2015 und Januar 2016 Gestalt an und wird zu einem immer wichtigeren Thema für die Bankenwelt. Wir schätzen den Umfang der durch Basel IV auf die Banken zukommenden Neuerungen und Anpassungsbedarfe als weitaus größer ein als die aus Basel III resultierenden und teilweise noch in der Umsetzung befindlichen Anforderungen!

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Sie zeitnah und flexibel über die bereits erschienenen und noch zu erwartenden Neuerungen im Zusammenhang mit Basel IV zu informieren. Anstatt einer weiteren Flut von E-Mails oder Newslettern haben wir hierzu mit dem „Basel IV Channel“ eine moderne Form der Kommunikation gewählt.

Der Channel ist unser neues Sprachrohr, um Ihnen in regelmäßigen Abständen einen Überblick zu einem gerade aktuellen Thema rund um Basel IV zu verschaffen. Dahinter verbirgt sich eine regelmäßige Reihe von folienunterstützten Online-Vorträgen. Sie wählen sich dazu ganz unkompliziert über einen Weblink ein. Im Zeitfenster von 15 bis 30 Minuten liefern wir Ihnen in sehr kompakter Form einen Überblick zu aktuellen Themen rund um Basel IV.

Wir möchten Sie hiermit zu unserem Basel IV Channel einladen.

Unsere Serie von Veranstaltungen startet am

11. März 2016 um 15 Uhr mit dem Pilot zum Thema „Basel IV – Eine Einführung“.

Wir laden Sie herzlich ein, sich kostenfrei und unverbindlich zu dem genannten Termin über den untenstehenden Link anzumelden. Sie werden live durch die Veranstaltung geführt. Information how to follow the Webinar in english are available soon – check out on this Website. Basel IV Channel in english: April 1st, 2016

Die nächsten Termine für den Basel IV Channel sind am 8. April 2016: „Revisions to the Standardised Approach for Credit Risk – second consultative document“ und am 6. Mai 2016: „Revised Market Risk Framework Part 1: SBA – Sensitivities-Based Approach“

Wir freuen uns, Sie zu dieser neuen Reihe begrüßen zu dürfen !

Herzlichst Ihr Martin Neisen,

Global Basel IV Leader

Und hier geht es direkt zur Anmeldeseite für unseren Basel IV Channel !

 

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