Kategorie: CRR II

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Die geänderten Fonds-Bestimmungen im Überblick – was bis zur Inkraftsetzung noch zu tun ist!

Mit der Inkraftsetzung der CRR II ergeben sich wesentliche Änderungen bei der Ermittlung der Kapitalanforderungen für Anteile an Investmentfonds. Diese richten sich sowohl an Banken, die direkt in Investmentvermögen investiert sind als auch an Asset Manager, die für Banken die Ermittlung der bankaufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen der von Ihnen verwalteten Fonds übernehmen.

Was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der CRR II im Juni 2019 noch in weiter Ferne zu sein schien, rückt mehr und mehr in greifbare Nähe. Bis zum Erstanwendungszeitpunkt der neuen Anforderungen an Investmentanteile am 28. Juni 2021 verbleiben demnach nur noch wenige Monate, in denen sich Banken und Kapitalverwaltungsgesellschaften auf die neuen Anforderungen vorbereiten können.

EBA Stress Test 2021: stress in stressful times

With the publication of the final methodology of the EU-wide stress test 2021 and the associated templates including draft guidelines, the European Banking Authority (EBA) has defined the methodological basis for the stress test in 2021. It is now up to the participating banks to understand the methodology, analyze the data requirements and identify possible gaps before the operational implementation of the stress test in January 2021.

EBA / ECB Stress Test 2021: postponed but not abandoned

After the bi-yearly EBA / ECB stress test was cancelled in the wake of the COVID-19 crisis at the beginning of 2020, it has now become finally clear that the exercise will be brought to an end in 2021. This has already been stated by the EBA on its homepage and was also included in the EBA’s 2021 work program. And also those banks that are part of the ECB’s rather than the EBA’s sample of participants have by now received the information that they are once again required to participate. Hence, it’s time to take again a closer look at the upcoming exercise and to get prepared for potential amendments due to the current economic and regulatory environment.

EBA konkretisiert den aufsichtsrechtlichen CET1-Abzug bilanziell aktivierter Software – eine relevante Erleichterung für viele Institute

Im Kontext des CRR „Quick Fix“, (vgl. dazu Regulatory Blog Beitrag: „CRR „Quick Fix“ mit COVID-19 bezogenen Maßnahmen tritt in Kraft“ vom 03. Juli 2020) der aufgrund der makroökonomischen Auswirkung der Corona Pandemie wesentliche Erleichterungen für Institute erlaubt, wird der seit dem 14. Oktober finale RTS zur Ausnahme bilanziell aktivierter Software vom Kapitalabzug für immaterielle Vermögensgegenstände bereits ab dem 1. Tag nach Veröffentlichung im EU Amtsblatt anwendbar sein. In Abhängigkeit der Höhe der bilanziell aktivierten Software kann dies ein wichtiger Baustein für das Kapitalmanagement sein.

EBA entwirft neue GroĂźkreditregelungen fĂĽr indirekte Risiken aus Derivaten und Kreditderivaten

Am 23. Juli 2020 hat die European Banking Authority (EBA) das Konsultationspapier zur Behandlung von indirekten Risikopositionen aus Derivaten und Kreditderivaten im Großkreditregime veröffentlicht (Draft Regulatory Technical Standards on the determination of indirect exposures to underlying clients of derivatives and credit default derivatives under Article 390(9) CRR2 (EBA/CP/2020/14)) und damit den nächsten wichtigen Meilenstein zur Konkretisierung der Neuregelung in Art. 390 Abs. 5 der CRR2 erreicht. Über die CRR2 wurde zunächst klargestellt, dass auch solche Risiken in der Großkreditmeldung und ‑überwachung zu berücksichtigen sind, die ein Institut nur indirekt über den Abschluss eines Derivategeschäfts (bspw. Option, Forward) oder eines Kreditderivats (bspw. CDS) gegenüber dem Schuldner eines Referenzaktivums eingegangen ist. Der dazugehörige EBA-Standard soll die konkrete Methodik zur Ermittlung der indirekten Risikopositionswerte vorgeben, wobei das nun vorliegende Konsultationspapier bereits erahnen lässt, dass die Umsetzung diverse fachliche und praktische Herausforderungen mit sich bringen wird.

Next part of the Homeschooling series 2020: become an IRB expert with the IRB Homeschooling webinar 2020!

Due to the great success of our new webinar homeschooling format, we are now offering a new IRB Homeschooling webinar series!

In the recent years a number of new regulatory requirements brought significant challenges to the IRB risk parameter model development. In parallel to the changing of the regulatory setting, the ECB conducted a large number of on-site inspections (under the TRIM program) – where banks’ IRB models and parameters were subject to an intensive and rigorous scrutiny -, during which a relevant number of findings were identified across the euro zone.

Regulatory Homeschooling – CRR II/CRR III (Basel IV) Academy 2020 webinar!

After the great success of our German Basel IV Homeschooling series in June/July 2020 we now proudly present the English version of our Basel IV webinar taking place between 15 September and 08 October 2020. As it is currently not possible to offer any personal events we decided to modify the existing format of our very successful and popular CRR II/CRR III (Basel IV) Academy and provide you with all our expert knowledge from our Global Basel IV initiative within a homeschooling series.

Benefit from the unique opportunity to become a Basel IV expert in eight modules. Each module lasts 90 minutes and can be attended independently from each other to meet your specific needs.

The series will give you a comprehensive overview on all the relevant Basel IV changes and will help you to prepare for the upcoming challenges out of CRR II/CRR III and Basel IV. Our Basel IV experts will inform you on all relevant changes to various topics like credit risk standardised approach, internal rating based approach, FRTB, operational risk etc. The modules are structured in a way to make sure there is plenty of time for answering your questions and discussing the relevant changes.

We are looking forward to your participation!

Registration is possible under the following link: https://www.pwc-events.com/basel-iv-academy

EBA konkretisiert den aufsichtsrechtlichen CET1-Abzug bilanziell aktivierter Software – Konsultation bis zum 9. Juli 2020

Gemäß Artikel 36 CRR mĂĽssen immaterielle Vermögenswerte, einschlieĂźlich Software, vom CET1 abgezogen werden. Im Rahmen der CRR II wurden Sonderregeln eingefĂĽhrt, um die regulatorische Behandlung von „vorsichtig bewerteter Software-Aktiva“ zu ändern, deren Wert sich im Insolvenzfall nicht wesentlich reduziert. In diesem Fall sind diese immateriellen Vermögensgegenstände in Form von Software nicht vom CET1 abzuziehen. Die European Banking Authority (EBA) wurde beauftragt, einen Entwurf fĂĽr einen Regulatory Technical Standard (RTS) zu entwickeln, um festzulegen, wie diese Befreiung von AbzĂĽgen im Detail anzuwenden ist.

Im Zusammenhang mit der beschleunigten EinfĂĽhrung digitaler Dienste als Folge der Coronavirus-Pandemie wird im Rahmen des CRR Quick fix vorgeschlagen, den Zeitpunkt der Anwendung der Ausnahmeregelung vorzuziehen und den Banken zu erlauben, diese bereits ab Inkrafttreten des RTS anzuwenden.

Am 9. Juni 2020 hat die EBA ihren Entwurf zur Behandlung der CET1-Abzugsposition „Software“ veröffentlicht. Für Banken und Finanzdienstleister wird damit, neben dem NPE-Backstop, eine weitere CET1-Position definiert, bei der regulatorisch bedingte Anpassungen an den Werten der Rechnungslegung vorzunehmen sind. Dabei können in Einzelfällen auch Auswirkungen auf die Bilanzierungs-Policies resultieren, da die EBA im Rahmen ihrer Analyse durchaus heterogene Ansätze festgestellt hat; ein verstärkter Fokus von Prüfer und Aufsicht auf die Bilanzierung von Software, soll künftig eine – soweit möglich – einheitlichere Herangehensweise unterstützen. Materielle Auswirkungen auf den CET1-Abzug erwarten wir insbesondere im Fall umfangreicherer Digitalisierungs-Investitionen, wobei die Höhe der Abzüge durchaus einzelfallspezifisch schwanken und damit auch steuerungsrelevant sein können, wie unsere Analysen zeigen.

Finaler ITS-Entwurf fĂĽr die Reporting- und Offenlegungsanforderungen nach CRR II

Am 24. Juni 2020 hat die European Banking Authority (EBA) die finalen Entwürfe zum aufsichtsrechtlichen Meldewesen (EBA/ITS/2020/05) und zur Offenlegung (EBA/ITS/2020/04) nach CRR II veröffentlicht. Über den Inhalt der Konsultationspapiere haben wir bereits in unserem Regulatory Blog ausführlich berichtet (siehe Reporting nach CRR II und Offenlegung nach CRR II). Als Ergebnis des Konsultationsprozesses wurden teilweise detailliertere Informationen zu den Inhalten der Reporting- und Offenlegungstemplates ergänzt sowie ein paar Änderungen an den Templates selbst vorgenommen. Die wichtigsten Anpassungen haben wir für Sie hier zusammengestellt:

CRR „Quick Fix“ mit COVID-19 bezogenen Maßnahmen tritt in Kraft

Wie in unserem Blogbeitrag zu den aufsichtlichen Maßnahmen in Bezug auf COVID-19 bereits beschrieben, hat die EU kurzfristig eine Reihe von Änderungen an der CRR und CRR 2 beschlossen, um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Banken zu mildern. Diese Änderungen – auch als CRR Quick Fix bezeichnet, sind am 26. Juni 2020 im EU Amtsblatt als Verordnung (EU) 2020/873 veröffentlicht worden und am folgenden Tag in Kraft getreten. Die Regelungen sind daher bereits zum Meldestichtag 30. Juni anzuwenden.

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