Kategorie: Own Funds & Eligible Liabilities

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Alles auf einen Blick mit dem Basel IV Poster

Unser PwC Basel IV Poster zeigt alle Basel IV Anforderungen und CRR II Umsetzungen auf einen Blick. Damit haben Sie eine kompakte und übersichtliche Zusammenfassung der aktuellen Regelungen an Ihrer Wand. So haben Sie alles im Blick und können sich schon jetzt auf die für diesen Herbst erwarteten neuen Entwürfe der CRR III vorbereiten.

Unser informatives und natĂĽrlich auch sehr dekoratives Poster fĂĽr den richtigen Aus- und Ăśberblick im BĂĽro oder im Homeoffice am heimischen Schreibtisch gibt es im Format DIN A2 oder DIN A0.

BCBS zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Krypto-Assets – Die Reise geht weiter!

Am 10. Juni 2021 hat der Baseler Ausschuss fĂĽr Bankenaufsicht (BCBS) ein neues Konsultationspapier zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Krypto-Assets veröffentlicht (BCBS 519 – Aufsichtsrechtliche Behandlung von Krypto-Assets). Damit fĂĽhrt der BCBS den Austausch mit der Finanzbranche in eine neue Runde, nachdem bereits im Dezember 2019 ein erstes Diskussionspapier zu diesem Thema publiziert wurde (unser Blogbeitrag zum Diskussionspapier vom Dezember 2019).

Kernstück der Konsultation sind die Kapitalanforderungen für Kredit- und Markpreisrisiken für Krypto-Assets, die mittels eines neuen Klassifizierungsverfahren in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Ergänzend werden weitere aufsichtsrechtliche Anforderungen etwa in Bezug auf Großkreditvorschriften sowie Liquiditätsquoten konsultiert und Vorschläge zur Integration von Krypto-Assets in die Offenlegung nach Säule III gemacht.

Ihr Plus zum Regulatory Blog

Unser Regulatory Blog ist seit über 10 Jahren als aktuelle und zuverlässige Informationsquelle am Start. Die vielen Zugriffe und Ansichten auf jeden unserer Beiträge zeigen uns Monat für Monat, wie groß das Interesse der Leser:innen und der Bedarf an schnellen und gut aufbereiteten Informationen sind – für unsere tägliche Arbeit ist das Ansporn und Verpflichtung zugleich.

Wer uns wie Sie auf dem Weg von den Anfängen des Regulatory Blogs seit 2009 begleitet hat, hat sich mit uns zusammen durch groĂźe Umwälzungen und Reformen des Finanzsektors gearbeitet. Die Schlagzahl des regulatorischen „outputs“ hat sich in dieser Zeit deutlich erhöht – neue Regulatoren, neue Aufsichtsprozesse und viele ganz neue Themen tragen dazu bei.

EBA veröffentlicht finalen RTS-Entwurf zur aufsichtsrechtlichen Konsolidierung (EBA/RTS/2021/04)

Am 15. April 2021 hat die EBA die finalen Entwürfe technischer Regulierungsstandards zu den Methoden der aufsichtsrechtlichen Konsolidierung nach Art. 18 CRR veröffentlicht (EBA/RTS/2021/04). Die EBA kommt damit ihrem Auftrag gemäß Art. 18 Abs. 9 CRR mit einer Corona-bedingten Verzögerung nach und konkretisiert die Anforderungen an die aufsichtsrechtliche Konsolidierung.

Im Vergleich zum Konsultationspapier EBA/CP/2017/20 vom 9. November 2017 wurden die finalen RTS-EntwĂĽrfe nochmals deutlich ĂĽberarbeitet, um auch die Ă„nderungen aus der zwischenzeitlich in Kraft getretenen CRR II widerzuspiegeln (siehe dazu auch unseren Blog Beitrag „Das neue Banking Package (Teil 2): Eigenmittel und Konsolidierung – wirklich nur marginale Ă„nderungen“ vom 25. Februar 2019). Die Regelungen der finalen RTS-EntwĂĽrfe treten formal gesehen 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft. Da der zugrunde liegende Art. 18 CRR jedoch in seiner ĂĽberarbeiteten Fassung bereits seit dem 28. Dezember 2020 anzuwenden ist, sollten Institute die nun veröffentlichten Konkretisierungen des Art. 18 CRR sehr genau analysieren und ggf. schon heute im Rahmen ihrer Prozesse berĂĽcksichtigen.

Neue Möglichkeit zur Stärkung der CET1-Quote – EBA RTS zum aufsichtsrechtlichen CET1-Abzug bilanziell aktivierter Software tritt in Kraft

Die Aufsicht schafft im Rahmen des CRR “Quick Fix” eine weitere Möglichkeit, die CET1-Quote zu stärken, indem der bisherige CET1-Abzugsbetrag für Software verringert werden kann. Viele Institute nutzen die Möglichkeit bereits zum 31.12.2020 und konnten so ihre Kapitalquote verbessern. Wie auch Sie von dieser Möglichkeit profitieren können und die Berechnung am besten automatisiert umsetzen, erfahren Sie hier.

Regulatory im Advent – Teil II

Im ersten Teil unserer regulatorischen Reihe im Advent haben wir die Zeit der Besinnung bereits dazu genutzt, auf die aufsichtsrechtlichen Reaktionen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie zurückzublicken. Neben diesem sehr beherrschenden Thema sind aber auch weitere regulatorische Neuerungen im Jahresverlauf auf den Weg gebracht worden, die insbesondere mit der Umsetzung des EU-Bankenpakets in Verbindung stehen. Daher möchten wir heute nochmal einen Blick zurück auf die regulatorischen Themen werfen, die die Kreditinstitute in 2020 außerdem beschäftigt haben.

EBA konkretisiert den aufsichtsrechtlichen CET1-Abzug bilanziell aktivierter Software – eine relevante Erleichterung für viele Institute

Im Kontext des CRR „Quick Fix“, (vgl. dazu Regulatory Blog Beitrag: „CRR „Quick Fix“ mit COVID-19 bezogenen Maßnahmen tritt in Kraft“ vom 03. Juli 2020) der aufgrund der makroökonomischen Auswirkung der Corona Pandemie wesentliche Erleichterungen für Institute erlaubt, wird der seit dem 14. Oktober finale RTS zur Ausnahme bilanziell aktivierter Software vom Kapitalabzug für immaterielle Vermögensgegenstände bereits ab dem 1. Tag nach Veröffentlichung im EU Amtsblatt anwendbar sein. In Abhängigkeit der Höhe der bilanziell aktivierten Software kann dies ein wichtiger Baustein für das Kapitalmanagement sein.

EBA Konsultationspapier zur indirekten Zeichnung von MREL-Instrumenten durch Abwicklungseinheiten veröffentlicht (EBA/CP/2020/18)

Mit dem hier betrachteten Entwurf (RTS on indirect subscription of MREL instruments within groups (EBA/CP/2020/18)) definiert die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) Methoden, um sicherzustellen, dass indirekt von der Abwicklungseinheit gezeichnete Instrumente die intendierte Wirkung der Abwicklungsstrategie nicht einschränken.

Die Konsultation läuft bis zum 27. Oktober 2020.

EBA konkretisiert den aufsichtsrechtlichen CET1-Abzug bilanziell aktivierter Software – Konsultation bis zum 9. Juli 2020

Gemäß Artikel 36 CRR mĂĽssen immaterielle Vermögenswerte, einschlieĂźlich Software, vom CET1 abgezogen werden. Im Rahmen der CRR II wurden Sonderregeln eingefĂĽhrt, um die regulatorische Behandlung von „vorsichtig bewerteter Software-Aktiva“ zu ändern, deren Wert sich im Insolvenzfall nicht wesentlich reduziert. In diesem Fall sind diese immateriellen Vermögensgegenstände in Form von Software nicht vom CET1 abzuziehen. Die European Banking Authority (EBA) wurde beauftragt, einen Entwurf fĂĽr einen Regulatory Technical Standard (RTS) zu entwickeln, um festzulegen, wie diese Befreiung von AbzĂĽgen im Detail anzuwenden ist.

Im Zusammenhang mit der beschleunigten EinfĂĽhrung digitaler Dienste als Folge der Coronavirus-Pandemie wird im Rahmen des CRR Quick fix vorgeschlagen, den Zeitpunkt der Anwendung der Ausnahmeregelung vorzuziehen und den Banken zu erlauben, diese bereits ab Inkrafttreten des RTS anzuwenden.

Am 9. Juni 2020 hat die EBA ihren Entwurf zur Behandlung der CET1-Abzugsposition „Software“ veröffentlicht. Für Banken und Finanzdienstleister wird damit, neben dem NPE-Backstop, eine weitere CET1-Position definiert, bei der regulatorisch bedingte Anpassungen an den Werten der Rechnungslegung vorzunehmen sind. Dabei können in Einzelfällen auch Auswirkungen auf die Bilanzierungs-Policies resultieren, da die EBA im Rahmen ihrer Analyse durchaus heterogene Ansätze festgestellt hat; ein verstärkter Fokus von Prüfer und Aufsicht auf die Bilanzierung von Software, soll künftig eine – soweit möglich – einheitlichere Herangehensweise unterstützen. Materielle Auswirkungen auf den CET1-Abzug erwarten wir insbesondere im Fall umfangreicherer Digitalisierungs-Investitionen, wobei die Höhe der Abzüge durchaus einzelfallspezifisch schwanken und damit auch steuerungsrelevant sein können, wie unsere Analysen zeigen.

Weiterentwicklung des SAG basierend auf den europäischen Vorgaben

Am 17. April 2020 wurde das überarbeitete Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG) im Referentenentwurf für ein Gesetz zur Reduzierung von Risiken und zur Stärkung der Proportionalität im Bankensektor (Risikoreduzierungsgesetz – RiG) veröffentlicht. Inhalte sind neben Bausteinen des Abwicklungsregimes, wie der Sanierungsplanung, der Abwicklungsplanung sowie den Zuständigkeiten der Abwicklungsbehörden auch Vorgaben hinsichtlich der Mindestanforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten (MREL).

Damit werden die Richtlinienänderungen des am 7. Juni 2019 auf europäischer Ebene veröffentlichten Risikoreduzierungspakets (bestehend aus CRD V, CRR II, BRRD II und SRMR II) in nationales deutsches Recht umgesetzt (siehe hierzu ergänzend den am 19. Mai 2020 veröffentlichten Blogbeitrag zum Referentenentwurf des Risikoreduzierungsgesetzes).

Im folgenden Beitrag werden die Änderungen des SAG dargestellt und wesentliche Bausteine daraus skizziert, die aus der BRRD II in den SAG-Referentenentwurf (SAG-E) übernommen wurden. Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, wie die künftig veränderte Rechtslage auf die bankinternen Prozesse und Datenanforderungen wirken können. Beispielsweise ergänzt der deutsche Gesetzgeber, wo gefordert, diverse Anforderungen und stellt sicher, dass national eingeräumte Rechte und Pflichten an Banken und Abwicklungsbehörden im Rahmen der europäischen Vorgaben konkretisiert werden. Mit Hilfe von Gap-Analyse- und Simulations-Tools können die neuen Anforderungen pragmatisch und zielführend operationalisiert und eine konsistente Planung der MREL sowie ergänzend der Liquidity Coverage Ratio (LCR) sowie der Net Stable Funding Ratio (NSFR) sichergestellt werden.