Kategorie: Reporting & Disclosures

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Die geänderten Fonds-Bestimmungen im Überblick – was bis zur Inkraftsetzung noch zu tun ist!

Mit der Inkraftsetzung der CRR II ergeben sich wesentliche Änderungen bei der Ermittlung der Kapitalanforderungen für Anteile an Investmentfonds. Diese richten sich sowohl an Banken, die direkt in Investmentvermögen investiert sind als auch an Asset Manager, die für Banken die Ermittlung der bankaufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen der von Ihnen verwalteten Fonds übernehmen.

Was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der CRR II im Juni 2019 noch in weiter Ferne zu sein schien, rückt mehr und mehr in greifbare Nähe. Bis zum Erstanwendungszeitpunkt der neuen Anforderungen an Investmentanteile am 28. Juni 2021 verbleiben demnach nur noch wenige Monate, in denen sich Banken und Kapitalverwaltungsgesellschaften auf die neuen Anforderungen vorbereiten können.

Neue Meldepflichten fĂĽr Wertpapierfirmen

Durch den Investment Firm Review der EU (Investment Firm Directive (IDF) und Investment Firm Regulation (IFR)) werden ab Juni 2021 die aufsichtlichen Vorgaben für Wertpapierfirmen grundlegend überarbeitet. Wertpapierfirmen sind aktuell als Wertpapierhandelsbanken oder Finanzdienstleister weitgehend denselben Regelungen unterworfen wie Kreditinstitute. Das neue IFR Regime soll dem Grundsatz der Proportionalität folgend dem geringeren Schutzbedürfnis der Wertpapierfirmen, die kein Kredit- oder Einlagengeschäft betreiben, Rechnung tragen. Nachfolgend wird ein Überblick über die neue Systematik der Größenklassen für Wertpapierfirmen gegeben und zentrale Inhalte des Referentenentwurfs des Wertpapierfirmengesetz (WpFG) sowie der EBA Entwürfe zum Meldewesen der Wertpapierfirmen vorgestellt.

Den Überblick behalten in der Melde- und Offenlegungslandschaft: EBA veröffentlicht finale Anforderungen an das Reporting und die Offenlegung

In den vergangenen Wochen hat die EBA vier wesentliche Änderungen zu den aufsichtsrechtlichen Melde- und Offenlegungsanforderungen veröffentlicht, die die Institute in unterschiedlichen Zeiträumen erfüllen müssen.

Unser Beitrag gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die relevanten Inhalte der EBA-Veröffentlichungen und den daraus resultierenden Änderungen und unterstützt Sie bei der Identifizierung der für Sie relevanten Aspekte.

Finaler ITS-Entwurf fĂĽr die Reporting- und Offenlegungsanforderungen nach CRR II

Am 24. Juni 2020 hat die European Banking Authority (EBA) die finalen Entwürfe zum aufsichtsrechtlichen Meldewesen (EBA/ITS/2020/05) und zur Offenlegung (EBA/ITS/2020/04) nach CRR II veröffentlicht. Über den Inhalt der Konsultationspapiere haben wir bereits in unserem Regulatory Blog ausführlich berichtet (siehe Reporting nach CRR II und Offenlegung nach CRR II). Als Ergebnis des Konsultationsprozesses wurden teilweise detailliertere Informationen zu den Inhalten der Reporting- und Offenlegungstemplates ergänzt sowie ein paar Änderungen an den Templates selbst vorgenommen. Die wichtigsten Anpassungen haben wir für Sie hier zusammengestellt:

Neue Konsultationspapiere zu den ITS on Supervisory Reporting – Teil 3: Reporting und der Offenlegung von MREL & TLAC

Mit der Veröffentlichung der CRR II und der BRRD II, die noch in die nationale Gesetzgebung ĂĽberfĂĽhrt werden mĂĽssen, wurden Anpassungen an den Mindestanforderungen an die Eigenmittel und die berĂĽcksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten (MREL) vorgenommen. Gleichzeitig wurde damit auch der TLAC-Standard, der durch global systemrelevante Institute (G-SII) zu erfĂĽllen ist, in der EU umgesetzt. Weiteren Details dazu finden Sie auch in unserem Blog Beitrag: „Das neue Banking Package (Teil 3): Wie Yin und Yang – das Zusammenspiel von MREL und TLAC“ vom 28. Februar 2019.

Mit der geänderten Gesetzgebung werden neben den aufsichtsrechtlichen Reporting-Pflichten auch die Offenlegungspflichten der Säule III angepasst. Basierend darauf hat die EBA am 22. November 2019 einen Entwurf zu den technischen DurchfĂĽhrungsstandards (ITS) veröffentlicht und zur Konsultation gestellt (Consultation paper on ITS on disclosure and reporting of MREL and TLAC).  Nachdem wir uns in Teil 1 unserer Reihe rund um die Konsultationspapiere zu den ITS on Supervisory Reporting den Meldeanforderungen nach CRR II gewidmet haben und in Teil 2 die geplanten Ă„nderungen des Supervisory Reporting mit der Konkretisierung der Anforderungen im Bereich Marktrisiko untersucht haben, befasst sich nun Teil 3 unserer Beitragsreihe mit den Meldeanforderungen zu MREL und TLAC.

Neue Konsultationspapiere zu den ITS on Supervisory Reporting – Teil 2: FRTB-Standardansatz und Meldepflichten

Nach einem Blick auf die wesentlichen Ă„nderungen aus dem EBA-Konsultationspapier zu den Meldeanforderungen nach CRR II (siehe Regulatory Blog Beitrag: „Neue Konsultationspapiere zu den ITS on Supervisory Reporting – Teil 1: Meldeanforderungen nach CRR II) befasst sich Teil 2 unserer Beitragsserie zu den geplanten Ă„nderungen des Supervisory Reporting mit der Konkretisierung der Anforderungen im Bereich Marktrisiko.

Auf Basis der durch die CRR II gegebenen Mandate wurden in den vergangenen Wochen die Konsultationen zum delegierten Rechtsakt sowie den Meldetemplates veröffentlicht. Hierdurch wird vorgeschlagen, dass die erste Meldung des Alternativen Standardansatzes zum Stichtag 31. März 2021 erfolgen soll.

Neues EBA Konsultationspapier zur Offenlegung bringt neue Herausforderungen fĂĽr Institute (CP-2019-09)

Am 15. Februar 2019 hat der Rat der Europäischen Union die finalen Entwürfe zur Änderung des Banking Package, darin unter anderem die finalen Entwürfe der CRR II und der CRD V, gebilligt. Im Rahmen der CRR II wurden einige aufsichtsrechtliche Vorgaben, wie z.B. die Leverage Ratio, die Net Stable Funding Ratio , die Anforderungen an die Eigenmittel und die anrechenbaren Verbindlichkeiten oder das Adressenausfallrisiko, zum Teil erheblich überarbeitet. Daneben sieht sie auch deutliche Anpassungen im Bereich der bankaufsichtsrechtlichen Offenlegung (Säule III) vor, die auf Arbeiten des Baseler Ausschusses (BCBS 356 , BCBS 455) zurückgehen.

Auf Grundlage des Mandats des Artikels 434a CRR II entwickelt die EBA derzeit Technische Implementierungsstandards für einheitliche Offenlegungsformate sowie entsprechende Anweisungen für die Säule III-Anforderungen der Institute (Draft ITS on public disclosures by institutions of the information referred to in Titles II and III of Part Eight of Regulation (EU) No 575/2013 (EBA-CP-2019-09)). Seit dem 16. Oktober 2019 steht dieser ITS-Entwurf zur Konsultation.

Neue Konsultationspapiere zu den ITS on Supervisory Reporting – Teil 1: Meldeanforderungen nach CRR II

Die European Banking Authority (EBA) hat in den letzten Wochen drei Konsultationspapiere zu den ITS on Supervisory Reporting veröffentlicht, die die Anpassungen der Meldevorschriften gemäß CRR II, die spezifischen aufsichtsrechtlichen Berichtsanforderungen zum Marktrisiko und hier insbesondere zum Fundamental Review of the Trading Book (FRTB) sowie neue Meldeanforderungen zu MREL und TLAC inkl. der Offenlegung dieser Meldungen zum Inhalt haben.

Die Inhalte dieser drei Konsultationspapiere werden wir Ihnen im Rahmen unserer dreiteiligen Serie zum Supervisory Reporting vorstellen, um Ihnen eine Überblick über die relevanten kommenden Änderungen in den Meldebögen zu geben. Teil I unserer Serie fasst die wesentlichen Änderungen aus dem EBA-Konsultationspapier zu den Meldeanforderungen nach CRR II zusammen.

Einladung zum Regulatory Reporting Lunch !

Die Novellierung von Basel IV und CRR II werden in den kommenden Jahren die größte Herausforderung für die Finanzbranche darstellen, da sie wesentlichen Einfluss auf Geschäftsmodelle und Strategien nehmen wird. Dabei müssen sich nicht nur Banken auf deutliche Veränderungen einstellen, auch Kapitalverwaltungsgesellschaften und Fondsmanager sind betroffen:

Mit zunehmender Regulierung steigen die Anforderungen an das Fondsreporting und die Ausgestaltung von Produkten. Die Ă„nderungen werden dazu fĂĽhren, dass die Unternehmen ihre Risiko- und Governance-Strategien ĂĽberdenken, neu bewerten und im Rahmen ihrer Geschäftsmodelle und strategischen Planungen stringenter einbinden mĂĽssen. Dies setzt Detailwissen der bevorstehenden Regelungen, insbesondere zum Standardansatz voraus. Nur so lassen sich die Auswirkungen von Basel IV auf das individuelle Geschäftsmodell verstehen, umsetzen und optimal nutzen.

Wir möchten Sie daher ganz herzlich zu unserer Veranstaltung Regulatory Reporting Lunch einladen.