Regulatory Blog

CRR III Channel News (2): Basel IV coming to Europe – Overview of the EU Banking Package 2021

Welcome to the CRR III News Channel! Global Basel IV Leader Martin Neisen is joined by German Basel IV Leader Stefan Röth to give an overview of the European Banking Package 2021 and the affected EU documents. Watch the interview at PwC CRR III Channel News where our Basel IV experts discuss

  • the main differences between Basel IV and CRR III, 
  • the EU implementation timeline and 
  • highlight the major changes within the CRR III regarding the capital requirements, new approaches and output floor.

They take a look at CRD VI and the most important topics, such as introducing ESG risk, treatment of third-country branches and the further harmonization of supervisory powers. German Basel IV Leader Stefan Röth also assesses the impacts of the EU Banking Package on German Banks.

Regulatory Breaking News: CRR III draft published by EU Commission

The European Commission‘s Banking Package (CRR III, CRD VI and BRRD III) by which the final elements of the Basel III framework (Basel IV) are transposed to European law were published on October 27, 2021. The long-awaited legislative proposals were initially expected for mid-2020 but have been postponed due to the COVID-19 pandemic.

Basel IV expert Martin Neisen collected first comments on the EU Banking in Package in Frankfurt.

More insight into the EU Banking Package, detailed information and implications will be available here soon.

Finale Fassung der IVV 4.0 veröffentlicht

Das Warten hat ein Ende! Noch unmittelbar vor der Bundestagswahl wurde die finale Fassung der dritten Änderungsverordnung der InstitutsvergĂŒtungsverordnung (IVV 4.0) am 24. September 2021 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Konsultationsfassung war bereits Mitte November 2020 veröffentlicht worden (vgl. hierzu unseren Blogbeitrag mit den wesentlichen Inhalten: „Auf den letzten Metern zur Umsetzung des EU-Bankenpakets“ vom 19. November 2020)  und sollte „möglichst kurzfristig” nach dem Risikoreduzierungsgesetz Ende Dezember 2020 in Kraft treten. Die lange Zeitdauer bis zur finalen Verabschiedung hat dazu gefĂŒhrt, dass es in der Zwischenzeit einige Unsicherheiten ĂŒber die Anwendbarkeit der darin vorgesehenen Änderungen gegeben hat, die nunmehr beendet sind.

Webinar – Vorbereitung auf den Klimarisiko-Stresstest

 

Klimarisiko-Stresstests zielen insbesondere darauf ab, die Auswirkungen von Klimafaktoren auf das Kreditrisiko, das Marktrisiko, das operationelle Risiko und das Reputationsrisiko anhand von kurz- und langfristigen Szenarien zu bewerten. Sie stellen derzeit viele Kreditinstitute vor Herausforderungen und ihre Relevanz wird noch steigen, da Klimarisiken auch den Schwerpunkt des 2022 anstehenden EZB-Stresstests bilden. Der externe Klimarisiko-Stresstest beginnt bereits im Dezember 2021 und erfordert besondere Aufmerksamkeit – zumal einige Aspekte der Methodik noch nicht feststehen.

Wie ist der aktuelle Stand der Methodik? Wo liegen die grĂ¶ĂŸten Herausforderungen? Und welche Schritte können schon jetzt eingeleitet werden?

Veröffentlichung der 6. MaRisk-Novelle

Eine kombinierte Reihe der PwC Blogs zu Risk und Regulatory

Am 16. August 2021 hat die BaFin die 6. Novelle ihrer Mindestanforderungen an das Risikomanagement der Banken (MaRisk) veröffentlicht. Darin hat sie insbesondere die Leitlinien der EuropĂ€ischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) zu notleidenden und gestundeten Risikopositionen sowie die EBA Leitlinien zu Auslagerungen umgesetzt. Daneben wurden auch einzelne Anforderungen aus den EBA-Leitlinien zum Management von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Sicherheitsrisiken einbezogen.

Nur alter Wein in neuen SchlĂ€uchen?  Mitnichten: GegenĂŒber den KonsultationsentwĂŒrfen haben sich zahlreiche Änderungen und Klarstellungen ergeben. Die wesentlichen Änderungen betreffen:

  • den Umgang mit notleidenden Forderungen
  • den gesamten Auslagerungszyklus von der Risikoanalyse ĂŒber die Ausgestaltung des Auslagerungsvertrags bis hin zur Steuerung und Überwachung der Risiken der Auslagerung
  • Risikosteuerungs- und -controllingprozesse, IT- und Notfallmanagement, RisikotragfĂ€higkeitsrechnungen und Stresstests
  • Datenmanagement, DatenqualitĂ€t, und Aggregation von Risikodaten

Was dies im Einzelnen fĂŒr die Institute bedeutet und welche Herausforderungen im Rahmen der bevorstehenden Umsetzung der jeweiligen Vorgaben auf die Institute zukommen, stellen wir Ihnen in einer kombinierten Reihe in unseren PwC Blogs zu Risk und Regulatory vor. Sie finden ausfĂŒhrliche Informationen zu diesen Themen in den folgenden BeitrĂ€gen (die Verlinkungen werden jeweils freigeschaltet, sobald die BeitrĂ€ge veröffentlicht wurden):

 

6. MaRisk Novelle – Die Änderungen in AT 9 (Auslagerungen)

Wesentlicher Teil der 6. MaRisk Novelle ist die Anpassung des Allgemeinen Teils (AT) 9 an die EBA Leitlinien zur Auslagerung (EBA/GL/2019/02) (vgl. hierzu bereits unseren Blogbeitrag Die neuen EBA Leitlinien zur Auslagerung (EBA/GL/2019/02)). Die BaFin hatte hierzu bereits angekĂŒndigt, dass sie nicht beabsichtigt, den Detaillierungsgrad der EBA Guidelines zu ĂŒbernehmen, sondern am prinzipienbasierten Ansatz der MaRisk festhalten und nur notwendige und punktuelle Anpassungen vornehmen zu wollen, die im Detail aber durchaus umfangreich ausgefallen sind. Nachfolgend stellen wir Ihnen im Überblick die wesentlichen Änderungen des AT 9 MaRisk im Vergleich zur bislang geltenden Fassung von 2017 einerseits und im Vergleich zum Konsultationsentwurf  vom Oktober 2020 (vgl. hierzu bereits unseren Blogbeitrag BaFin veröffentlicht Entwurf der ĂŒberarbeiteten MaRisk) andererseits vor.

Die wesentlichen Änderungen im Vergleich zur bisher geltenden Fassung der MaRisk

 

Die Änderungen betreffen unterschiedliche Aspekte des Lebenszyklus von Auslagerungen.

Aufgrund des Konsultationsentwurfs war bekannt, dass die Anpassungen nahezu alle Bereiche des AT 9 betreffen wĂŒrde – nicht aber den Auslagerungsbegriff. Im folgenden Beitrag stellen wir Ihnen die in besonderem Maße betroffenen 5 Bereiche ein.

Den vollstĂ€ndigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen im kostenfreien Registrierbereich von PwCPlus zur VerfĂŒgung: Link zum Beitrag in PwCPlus.

Updates fĂŒr den Governance-Rahmen – Neue EBA Leitlinien zur internen Governance und Fit & Proper

Die EBA hat am 2. Juli 2021 die ĂŒberarbeiteten “Guidelines on internal governance” (EBA/GL/2021/05) und “Joint Guidelines on the assessment of suitability of members of the management body and key function holders” (EBA/GL/2021/06) veröffentlicht.

Die neuen Guidelines treten zum 31. Dezember 2021 in Kraft und ersetzen dann die bisherigen Versionen aus dem Jahr 2017 (ausfĂŒhrlich dazu Blogbeitrag: Regulatory Blog: Finale EBA Leitlinien zur Internen Governance und Beurteilung von Mitgliedern des Leitungsorgans veröffentlicht). Die beiden veröffentlichten Leitlinien zur Internen Governance und Beurteilung von Mitgliedern des Leitungsorgans stecken zusammen den Gesamtrahmen einer soliden Governance fĂŒr die Institute ab. Die Überarbeitung setzt die Änderungen der CRD V und der Richtlinie zur Beaufsichtigung von Wertpapierfirmen (Investment Firm Directive (IFD)) im Hinblick auf die Gestaltung der Governance um.

Alles auf einen Blick mit dem Basel IV Poster

Unser PwC Basel IV Poster zeigt alle Basel IV Anforderungen und CRR II Umsetzungen auf einen Blick. Damit haben Sie eine kompakte und ĂŒbersichtliche Zusammenfassung der aktuellen Regelungen an Ihrer Wand. So haben Sie alles im Blick und können sich schon jetzt auf die fĂŒr diesen Herbst erwarteten neuen EntwĂŒrfe der CRR III vorbereiten.

Unser informatives und natĂŒrlich auch sehr dekoratives Poster fĂŒr den richtigen Aus- und Überblick im BĂŒro oder im Homeoffice am heimischen Schreibtisch gibt es im Format DIN A2 oder DIN A0.

EBA veröffentlicht finale Guidelines on Sound Renumeration Policies nach CRD V

Nachdem die European Banking Authority (EBA) bereits am 29. Oktober 2020 den Entwurf der ĂŒberarbeiteten Fassung ihrer Guidelines on Sound Remuneration Policies zur Konsultation gestellt hat (EBA/CP/2020/24), wurde von ihr am 2. Juli 2021 der finale Report veröffentlicht (EBA/CP/2021/04). Die finalen Guidelines sehen als Erstanwendungszeitpunkt den 31. Dezember 2021 vor, also gut 6 Monate spĂ€ter als noch in der Konsultationsversion vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt werden die bisher gĂŒltigen Guidelines, EBA/GL/2015/22, ersetzt. Anders als die Standards der EBA bedĂŒrfen die Guidelines keines endorsements durch die EU-Kommission.

Um Sie bestens auf die fĂŒr Ihr Institut bevorstehenden Anpassungen vorzubereiten, stellen wir Ihnen im Überblick die wesentlichen Änderungen der Guidelines gegenĂŒber dem Konsultationspapier vor.

BCBS zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Krypto-Assets – Die Reise geht weiter!

Am 10. Juni 2021 hat der Baseler Ausschuss fĂŒr Bankenaufsicht (BCBS) ein neues Konsultationspapier zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Krypto-Assets veröffentlicht (BCBS 519 – Aufsichtsrechtliche Behandlung von Krypto-Assets). Damit fĂŒhrt der BCBS den Austausch mit der Finanzbranche in eine neue Runde, nachdem bereits im Dezember 2019 ein erstes Diskussionspapier zu diesem Thema publiziert wurde (unser Blogbeitrag zum Diskussionspapier vom Dezember 2019).

KernstĂŒck der Konsultation sind die Kapitalanforderungen fĂŒr Kredit- und Markpreisrisiken fĂŒr Krypto-Assets, die mittels eines neuen Klassifizierungsverfahren in zwei Gruppen aufgeteilt werden. ErgĂ€nzend werden weitere aufsichtsrechtliche Anforderungen etwa in Bezug auf Großkreditvorschriften sowie LiquiditĂ€tsquoten konsultiert und VorschlĂ€ge zur Integration von Krypto-Assets in die Offenlegung nach SĂ€ule III gemacht.