Regulatory Blog

FRTB – The final chapter? BCBS rekalibriert die Marktpreisrisikoanforderungen

Am 14. Januar 2019 hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) die internationalen Rekalibrierungsbestrebungen an den bereits im Jahr 2016 finalisierten Marktpreisrisiko-Anforderungen abgeschlossen (BCBS 457). Noch vor Veröffentlichung der CRR II ist dadurch der Weg für eine finale Anpassung der FRTB-Anforderungen in der EU geebnet. Zu einer Entspannung der Umsetzungsbestrebungen bei den Instituten führt die neue Konsultation allerdings nicht.

MREL-Regelmeldung für LSIs und Ad Hoc-Reporting gemäß MaBail-in – neue Melde-Herausforderungen für Institute

MREL-Regelmeldung gemäß Durchführungsverordnung (EU) 2018/1624

Zum 27. November 2018 ist die Durchführungsverordnung (EU) 2018/1624 zur Festlegung technischer Durchführungsstandards in Bezug auf Verfahren, Standardformulare und Meldebögen für die Bereitstellung von Informationen für die Erstellung von Abwicklungsplänen für Kreditinstitute und Wertpapierfirmen gemäß der Richtlinie 2014/59/EU (Bank Recovery and Resolution Directive, „BRRD“) in Kraft getreten. Sie hebt die Durchführungsverordnung (EU) 2016/1066 auf.

Die neue Basel IV/CRR II Academy 2019 mit Fokus auf den deutschen Markt und die Standardansätze !

Jetzt die letzten Plätze für die Basel IV/CRR II Academy 2019 sichern !

Mit der jüngsten Veröffentlichung der finalen Marktpreisrisikoregelungen durch den Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht liegt nun einer der letzten Bausteine der Basel IV Reform vor.

Welche Auswirkungen diese und alle anderen Reformen rund um Basel IV auf die Berechnung der risikogewichteten Aktiva und die Kapitalquoten aller Banken haben und damit die Strategien und Geschäftsmodelle beeinflussen, vermitteln wir Ihnen in unserer Basel IV / CRR II Academy 2019 – in deutscher Sprache und mit Fokus auf den deutschen Markt und die Standardansätze.

Die Änderungen werden die Banken dazu zwingen, ihre Risiko- und Governance-Strategien zu überdenken, neu zu bewerten und im Rahmen ihrer Geschäftsmodelle und strategischen Planungen besser einzubinden. Dies setzt Detailwissen um die bevorstehenden Reformen voraus.

In unserer zweitägigen Basel IV/CRR II Academy vom 11. bis 12. März 2019 widmen wir uns allen relevanten Risikoarten rund um Basel IV sowie der fortschreitenden Umsetzung auf europäischer Ebene in der CRR II.

 

 

In unserer Basel IV/CRR II Academy 2019 vermitteln wir Ihnen vertiefte Kenntnisse unter anderem zu:

  • risikosensitiven Berechnungen im Kreditrisikostandardansatz (KSA) mit neuen Forderungsklassen
  • IRB und den neuen Möglichkeiten bei der Verwendung interner Modelle
  • neuen Verbriefungsregeln
  • den neuen Marktpreisrisiko Standardansatz (FRTB) und die neue Bankbuch-/Handelsbuchdefinition
  • dem neuen Standardansatz für Kontrahentenausfallrisiken (SA-CCR) und der Revised CVA Risk Capital Charge
  • den neuen Ansätzen zur Unterlegung des operationellen Risikos und den komplexen Anforderungen an die Offenlegung
  • weiteren Änderungen durch die CRR II Einführung im Bereich TLAC/MREL, RWA, Leverage Ratio und NSFR.

Mit unserer einzigartigen Kombination aus Präsenzschulung, Fallstudien und Diskussion ermöglichen wir Ihnen, die Details der anstehenden Regelung genau zu verstehen und die Auswirkungen auf ihr individuelles Geschäftsmodell zu erkennen und optimal zu nutzen.

Treffen Sie unsere Experten aus der Basel IV Initiative, die Sie mit ihrer großen Erfahrung aus der Prüfung und Beratung von Kreditinstituten und Finanzdienstleistern auf nationaler und internationaler Ebene auf die anstehenden Herausforderungen aus Basel IV vorbereiten.

Alle Informationen zu Anmeldung, Agenda und Teilnahmegebühren finden Sie hier: http://www.pwc-events.com/BaselIV-Academy2019

Wir freuen uns darauf, Sie bei unserer Basel IV/CRR II Academy 2019 begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Neisen

PwC Global Basel IV Leader

Baseler Ausschuss überarbeitet die Offenlegungsanforderungen für die Leverage Ratio

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat am 13. Dezember 2018 ein Konsultationspapier zur Überarbeitung des bestehenden Offenlegungsrahmenwerkes für die Leverage Ratio veröffentlicht (BCBS 456). Dieses ist Teil der umfassenden Anpassungen der Anforderungen an die Leverage Ratio im Rahmen der Finalisierung von Basel III bzw. Basel IV (BCBS 424). Durch das Konsultationspapier möchte der BCBS insbesondere dem sogenannten „window-dressing“-Verhalten der Institute entgegenwirken. Hierbei wird durch arbiträres Verhalten rund um den Meldestichtag die Leverage Ratio „schön gerechnet“, sodass eine höhere Verschuldungsquote gemeldet werden kann.

IRB 2.0

The new regulatory regime that we call Basel IV, will be introducing some updates to the old internal ratings-based approach (IRB) framework. Clearly, several new requirements introduced into this new framework including the output threshold, which would need to be measured against the risk-weighted assets (RWAs) by the New Standardized Approach for the sake of setting up the threshold maximum at 72,5% as for the measured total RWAs.

Der IRB-Ansatz 2.0

Die neuen Bankaufsichtsrechtlichen Vorgaben, in der Branche als „Basel IV“ bekannt, sehen zahlreiche Änderungen an dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRBA) vor, der durch Basel II in 2007 eingeführt wurde. Die wichtigste Neuerung betrifft die Einführung eines Output-Floors, wonach die Kapitalanforderungen gemäß des IRB-Ansatzes auf mindestens 72,5% der RWA, gemessen mittels der Standardansätze, nach unten hin begrenzt sind.

Finaler Leitfaden der EZB zur Durchführung von Vor-Ort-Prüfungen und Überprüfung interner Modelle

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 21. September 2018 den finalen Leitfaden zur Vorgehensweise bei Überprüfungen veröffentlicht (Leitfaden für Vor-Ort-Prüfungen und Prüfungen interner Modelle). Dieser Leitfaden definiert die gängige Aufsichtspraxis der EZB und legt die von den Banken und den Prüfungsteams zu befolgenden Grundsätze dar.

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2019 !

Liebe Leserinnen und Leser des Regulatory Blogs,

sicher werden Sie sich noch gut erinnern: Im letzten Jahr gab es mit der Veröffentlichung des finalen Basel IV-Pakets kurz vor den Feiertagen noch einen echten Paukenschlag für die Banken- und Finanzbranche. Schnell war klar, dass dieses Thema auch unsere alljährlichen Weihnachtsgrüße bestimmen würde– zu lange und zu gespannt hatte man auf die Finalisierung und Veröffentlichung gewartet. Vielleicht geht es Ihnen ein wenig wie uns und Sie fragen sich gerade, während Sie sich daran zurückerinnern, wo denn schon wieder die Zeit geblieben ist („Was, das ist schon ein Jahr her? Das war doch gefühlt erst vorgestern! Ich wollte mir das doch einmal alles in Ruhe durchlesen!“). Woran das genau liegt und ob die heutige Zeit nun wirklich schnelllebiger ist als die „gute alte Zeit“, können wir nicht abschließend beurteilen. Was wir aber mit Fug und Recht behaupten können, ist, dass in der „regulatorischen Welt“ seither schon wieder so viel passiert ist, dass wir uns gar nicht wundern müssen, warum die Zeit zumindest in unserer Wahrnehmung so schnell verging.

Non-Performing Exposures und Anforderungen an Kapital- und Datenmanagement

Non-Performing Exposures (NPE) stehen im Zentrum vielschichtiger regulatorischer Änderungen. Angefangen von der neuen Ausfalldefinition, die zum 1.1.2021 in Kraft tritt, bis hin zu den Anforderungen an das NPE-Management, die aufsichtsrechtliche Kapitalvorsorge sowie die erweiterten Reporting- und Offenlegungsvorgaben. Gemeinsam ist diesen Anforderungen, dass über alle Bausteine hinweg ein klares Ziel verfolgt wird: CRR-Institute sollen potenzielle NPEs risikoreduzierend managen sowie Bilanz und Kapital zeitnah entlasten, bspw. durch die Verwertung von Sicherheiten, oder die Veräußerung am Markt.

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