Regulatory Blog

EBA Konsultationspapier zur indirekten Zeichnung von MREL-Instrumenten durch Abwicklungseinheiten veröffentlicht (EBA/CP/2020/18)

Mit dem hier betrachteten Entwurf (RTS on indirect subscription of MREL instruments within groups (EBA/CP/2020/18)) definiert die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) Methoden, um sicherzustellen, dass indirekt von der Abwicklungseinheit gezeichnete Instrumente die intendierte Wirkung der Abwicklungsstrategie nicht einschränken.

Die Konsultation läuft bis zum 27. Oktober 2020.

Next part of the Homeschooling series 2020: become an IRB expert with the IRB Homeschooling webinar 2020!

Due to the great success of our new webinar homeschooling format, we are now offering a new IRB Homeschooling webinar series!

In the recent years a number of new regulatory requirements brought significant challenges to the IRB risk parameter model development. In parallel to the changing of the regulatory setting, the ECB conducted a large number of on-site inspections (under the TRIM program) – where banks’ IRB models and parameters were subject to an intensive and rigorous scrutiny -, during which a relevant number of findings were identified across the euro zone.

Den Überblick behalten in der Melde- und Offenlegungslandschaft: EBA veröffentlicht finale Anforderungen an das Reporting und die Offenlegung

In den vergangenen Wochen hat die EBA vier wesentliche Änderungen zu den aufsichtsrechtlichen Melde- und Offenlegungsanforderungen veröffentlicht, die die Institute in unterschiedlichen Zeiträumen erfüllen müssen.

Unser Beitrag gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die relevanten Inhalte der EBA-Veröffentlichungen und den daraus resultierenden Änderungen und unterstützt Sie bei der Identifizierung der für Sie relevanten Aspekte.

Finale Basel IV Regelungen für die CVA Risk Capital Charge durch den Baseler Ausschuss veröffentlicht

Am 8. Juli 2020 hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) den finalen Standard zum Baseler Rahmenwerk zur Bestimmung der aufsichtsrechtlichen CVA Risk Capital Charge (BCBS 507) veröffentlicht. Damit erfolgt eine erneute Überarbeitung des Basel IV CVA-Rahmenwerks, welches zunächst im Dezember 2017 zusammen mit den Regelungen zum KSA, IRB und OpRisk unter Basel IV finalisiert wurde (siehe Blogbeitrag Finalisierung von Basel III oder Basel IV: Die nächste Generation der risikogewichteten Aktiva – Teil II: CVA, operationelle Risiken und Floor-Regelungen).

Regulatory Homeschooling – CRR II/CRR III (Basel IV) Academy 2020 webinar!

After the great success of our German Basel IV Homeschooling series in June/July 2020 we now proudly present the English version of our Basel IV webinar taking place between 15 September and 08 October 2020. As it is currently not possible to offer any personal events we decided to modify the existing format of our very successful and popular CRR II/CRR III (Basel IV) Academy and provide you with all our expert knowledge from our Global Basel IV initiative within a homeschooling series.

Benefit from the unique opportunity to become a Basel IV expert in eight modules. Each module lasts 90 minutes and can be attended independently from each other to meet your specific needs.

The series will give you a comprehensive overview on all the relevant Basel IV changes and will help you to prepare for the upcoming challenges out of CRR II/CRR III and Basel IV. Our Basel IV experts will inform you on all relevant changes to various topics like credit risk standardised approach, internal rating based approach, FRTB, operational risk etc. The modules are structured in a way to make sure there is plenty of time for answering your questions and discussing the relevant changes.

We are looking forward to your participation!

Registration is possible under the following link: https://www.pwc-events.com/basel-iv-academy

EBA konkretisiert den aufsichtsrechtlichen CET1-Abzug bilanziell aktivierter Software – Konsultation bis zum 9. Juli 2020

Gemäß Artikel 36 CRR mĂĽssen immaterielle Vermögenswerte, einschlieĂźlich Software, vom CET1 abgezogen werden. Im Rahmen der CRR II wurden Sonderregeln eingefĂĽhrt, um die regulatorische Behandlung von „vorsichtig bewerteter Software-Aktiva“ zu ändern, deren Wert sich im Insolvenzfall nicht wesentlich reduziert. In diesem Fall sind diese immateriellen Vermögensgegenstände in Form von Software nicht vom CET1 abzuziehen. Die European Banking Authority (EBA) wurde beauftragt, einen Entwurf fĂĽr einen Regulatory Technical Standard (RTS) zu entwickeln, um festzulegen, wie diese Befreiung von AbzĂĽgen im Detail anzuwenden ist.

Im Zusammenhang mit der beschleunigten EinfĂĽhrung digitaler Dienste als Folge der Coronavirus-Pandemie wird im Rahmen des CRR Quick fix vorgeschlagen, den Zeitpunkt der Anwendung der Ausnahmeregelung vorzuziehen und den Banken zu erlauben, diese bereits ab Inkrafttreten des RTS anzuwenden.

Am 9. Juni 2020 hat die EBA ihren Entwurf zur Behandlung der CET1-Abzugsposition „Software“ veröffentlicht. Für Banken und Finanzdienstleister wird damit, neben dem NPE-Backstop, eine weitere CET1-Position definiert, bei der regulatorisch bedingte Anpassungen an den Werten der Rechnungslegung vorzunehmen sind. Dabei können in Einzelfällen auch Auswirkungen auf die Bilanzierungs-Policies resultieren, da die EBA im Rahmen ihrer Analyse durchaus heterogene Ansätze festgestellt hat; ein verstärkter Fokus von Prüfer und Aufsicht auf die Bilanzierung von Software, soll künftig eine – soweit möglich – einheitlichere Herangehensweise unterstützen. Materielle Auswirkungen auf den CET1-Abzug erwarten wir insbesondere im Fall umfangreicherer Digitalisierungs-Investitionen, wobei die Höhe der Abzüge durchaus einzelfallspezifisch schwanken und damit auch steuerungsrelevant sein können, wie unsere Analysen zeigen.

Finaler ITS-Entwurf fĂĽr die Reporting- und Offenlegungsanforderungen nach CRR II

Am 24. Juni 2020 hat die European Banking Authority (EBA) die finalen Entwürfe zum aufsichtsrechtlichen Meldewesen (EBA/ITS/2020/05) und zur Offenlegung (EBA/ITS/2020/04) nach CRR II veröffentlicht. Über den Inhalt der Konsultationspapiere haben wir bereits in unserem Regulatory Blog ausführlich berichtet (siehe Reporting nach CRR II und Offenlegung nach CRR II). Als Ergebnis des Konsultationsprozesses wurden teilweise detailliertere Informationen zu den Inhalten der Reporting- und Offenlegungstemplates ergänzt sowie ein paar Änderungen an den Templates selbst vorgenommen. Die wichtigsten Anpassungen haben wir für Sie hier zusammengestellt:

CRR „Quick Fix“ mit COVID-19 bezogenen Maßnahmen tritt in Kraft

Wie in unserem Blogbeitrag zu den aufsichtlichen MaĂźnahmen in Bezug auf COVID-19 bereits beschrieben, hat die EU kurzfristig eine Reihe von Ă„nderungen an der CRR und CRR 2 beschlossen, um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Banken zu mildern. Diese Ă„nderungen – auch als CRR Quick Fix bezeichnet, sind am 26. Juni 2020 im EU Amtsblatt als Verordnung (EU) 2020/873 veröffentlicht worden und am folgenden Tag in Kraft getreten. Die Regelungen sind daher bereits zum Meldestichtag 30. Juni anzuwenden.

Weiterentwicklung des SAG basierend auf den europäischen Vorgaben

Am 17. April 2020 wurde das überarbeitete Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG) im Referentenentwurf für ein Gesetz zur Reduzierung von Risiken und zur Stärkung der Proportionalität im Bankensektor (Risikoreduzierungsgesetz – RiG) veröffentlicht. Inhalte sind neben Bausteinen des Abwicklungsregimes, wie der Sanierungsplanung, der Abwicklungsplanung sowie den Zuständigkeiten der Abwicklungsbehörden auch Vorgaben hinsichtlich der Mindestanforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten (MREL).

Damit werden die Richtlinienänderungen des am 7. Juni 2019 auf europäischer Ebene veröffentlichten Risikoreduzierungspakets (bestehend aus CRD V, CRR II, BRRD II und SRMR II) in nationales deutsches Recht umgesetzt (siehe hierzu ergänzend den am 19. Mai 2020 veröffentlichten Blogbeitrag zum Referentenentwurf des Risikoreduzierungsgesetzes).

Im folgenden Beitrag werden die Änderungen des SAG dargestellt und wesentliche Bausteine daraus skizziert, die aus der BRRD II in den SAG-Referentenentwurf (SAG-E) übernommen wurden. Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, wie die künftig veränderte Rechtslage auf die bankinternen Prozesse und Datenanforderungen wirken können. Beispielsweise ergänzt der deutsche Gesetzgeber, wo gefordert, diverse Anforderungen und stellt sicher, dass national eingeräumte Rechte und Pflichten an Banken und Abwicklungsbehörden im Rahmen der europäischen Vorgaben konkretisiert werden. Mit Hilfe von Gap-Analyse- und Simulations-Tools können die neuen Anforderungen pragmatisch und zielführend operationalisiert und eine konsistente Planung der MREL sowie ergänzend der Liquidity Coverage Ratio (LCR) sowie der Net Stable Funding Ratio (NSFR) sichergestellt werden.

Observations about the impact of a downturn period on the main components of the LGD Model

The concept of an economic downturn was designed to address potential adverse macroeconomic conditions within estimations of the Internal Ratings-Based (IRB) risk parameter models. The regulatory definition of a downturn was first introduced in the earliest Basel II regulation, however, there were no strict rules and no detailed guidance on how the downturn period should be identified, and how a downturn adjustment should be estimated. The whole regulatory and risk management community within the European Central Bank (ECB) regulated single market spent significant time developing and updating the downturn methodology of their respective financial institutions. In this blog article we will talk about the latest regulatory requirements on this topic and will discuss the impact of a downturn period on the main components of the LGD Model.