Regulatory Blog

Die neue Partial Use-Philosophie des BCBS und der EBA

Die neue Partial Use-Philosophie des Baseler Ausschuss fĂŒr Bankenaufsicht (BCBS) und der EBA könnte der erste Schritt zu einer Wiederbelebung des IRB-Ansatzes sein. Sowohl Institute, die den IRB-Ansatz zukĂŒnftig anwenden wollen, als auch Institute die den IRB-Ansatz bereits heute anwenden, werden von der grĂ¶ĂŸeren FlexibilitĂ€t und Kostensenkungen profitieren.

Einladung zum Regulatory@Breakfast 2019 !

Hier können Sie sich direkt anmelden: www.pwc-events.com/regulatory-breakfast

Um die Wartezeit auf unsere alljĂ€hrliche und beliebte Regulatory Roadshow zu verkĂŒrzen, möchten wir Sie zu unserem ersten „Regulatory@Breakfast“ einladen. Wir laden Sie ganz herzlich ein, bei einem leckeren FrĂŒhstĂŒck mit Croissants, Brötchen, RĂŒhrei, Joghurt, SĂ€ften und Smoothies einen kompakten Überblick ĂŒber CRR II, Basel IV sowie weitere aktuelle regulatorische Themen wie MaRisk, Regulatory Cloud Reporting, Meldewesensoftware und vieles mehr zu erhalten.

Starten Sie mit uns und unserem regulatorischen FrĂŒhstĂŒck fit und gestĂ€rkt fĂŒr alle anstehenden regulatorischen Herausforderungen und Umsetzungsprojekte in den Tag.

Aufsichtsrechtliche Behandlung von Operationellen Risiken im Fokus (Teil 3): Erfolgsfaktoren fĂŒr ein ganzheitliches Non-Financial Risk Management und beispielhaftes Projektvorgehen

Eine nachhaltige Risikokultur, verlĂ€ssliche Governance-Strukturen sowie die Nutzung von neuen Technologien unterstĂŒtzen ein ganzheitliches Non-Financial Risk Management (NFR-Management). Auf Basis der in Teil 1 und Teil 2 unserer Beitragsserie zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Operationellen Risiken dargestellten fachlichen Details zu den Themenblöcken NFR und dem ĂŒberarbeiteten OpRisk Standardansatz gemĂ€ĂŸ Basel IV, fokussiert sich der dritte und letzte Beitrag auf die Erfolgsfaktoren des NFR-Managements. DarĂŒber hinaus gibt der Beitrag einen Einblick in das PwC-Vorgehensmodell fĂŒr eine erfolgreiche ProjektdurchfĂŒhrung.

Einladung zum Regulatory Reporting Lunch !

Die Novellierung von Basel IV und CRR II werden in den kommenden Jahren die grĂ¶ĂŸte Herausforderung fĂŒr die Finanzbranche darstellen, da sie wesentlichen Einfluss auf GeschĂ€ftsmodelle und Strategien nehmen wird. Dabei mĂŒssen sich nicht nur Banken auf deutliche VerĂ€nderungen einstellen, auch Kapitalverwaltungsgesellschaften und Fondsmanager sind betroffen:

Mit zunehmender Regulierung steigen die Anforderungen an das Fondsreporting und die Ausgestaltung von Produkten. Die Änderungen werden dazu fĂŒhren, dass die Unternehmen ihre Risiko- und Governance-Strategien ĂŒberdenken, neu bewerten und im Rahmen ihrer GeschĂ€ftsmodelle und strategischen Planungen stringenter einbinden mĂŒssen. Dies setzt Detailwissen der bevorstehenden Regelungen, insbesondere zum Standardansatz voraus. Nur so lassen sich die Auswirkungen von Basel IV auf das individuelle GeschĂ€ftsmodell verstehen, umsetzen und optimal nutzen.

Wir möchten Sie daher ganz herzlich zu unserer Veranstaltung Regulatory Reporting Lunch einladen.

Aufsichtsrechtliche Behandlung von Operationellen Risiken im Fokus (Teil 2): Erfolgreiche EinfĂŒhrung des Non-Financial Risk Managements und des neuen OpRisk-Standardansatzes

In Teil 1 unserer Beitragsserie zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Operationellen Risiken haben wir dargestellt, dass die aus dem neuen Standardansatz fĂŒr OpRisk resultierenden Eigenmittelanforderungen einmal mehr die Notwendigkeit eines umfassenden NFR-Managements erhöhen (vgl. Regulatory Blog-Beitrag: „Aufsichtsrechtliche Behandlung von Operationellen Risiken im Fokus (Teil 1): Höchste Zeit fĂŒr ein umfassendes NFR-Management“ vom 19. Juni 2019). Das Ziel sollte sein, die zukĂŒnftigen Eigenmittel- und Risikomanagement-Anforderungen umfassend zu erfĂŒllen und gleichzeitig die bestehenden Effizienzpotentiale zu heben.

Die KomplexitĂ€t regulatorische Anforderungen nimmt unvermindert zu. Eine der wesentlichen EinflĂŒsse ist, dass man – nicht nur im Bereich OpRisk – die Eigenmittelvorschriften aus der SĂ€ule I nicht lĂ€nger losgelöst von den Risikomanagementvorschriften der SĂ€ule II betrachten kann. Die Aufsicht verfolgt das klare Ziel einer Verzahnung der beiden Aufsichtsperspektiven.

Vor diesem Hintergrund stehen die Institute aktuell vor strategischen Entscheidungen, mit denen sie sich auf die neuen Vorschriften vorbereiten. Reicht eine Anpassung der bestehenden Umsetzungen oder mĂŒssen doch umfangreichere strukturelle und prozessuale Anpassungen vorgenommen werden? Es zeigt sich im Markt, dass Institute, die zunĂ€chst höhere Investitions- und Projektkosten fĂŒr umfangreichere Prozessverbesserungen in Kauf nehmen, langfristig stark davon profitieren können.

Neue Berichts- und Meldeanforderungen im Bail-in

Die Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 4. Juli 2019 ihre finale Fassung des Rundschreibens zu den Mindestanforderungen zur Umsetzbarkeit eines Bail-in (MaBail-in) veröffentlicht. Auf europĂ€ischer Ebene ist die Finalisierung entsprechender Anforderungen durch das SRB vorgesehen.

Damit die Abwicklungsbehörde im Zeitpunkt des Bail-in handlungsfĂ€hig ist, werden ĂŒber die Meldung der Minimum Requirement for own funds and Eligible Liabilities (MREL) hinausgehende Berichts- und Meldeanforderungen definiert. Die Herausforderung liegt dabei schwerpunktmĂ€ĂŸig auf den bekannten drei Achsen: Zeit bis zur Datenlieferung, Datenumfang und DatenqualitĂ€t.

Die neuen EBA Leitlinien zur Auslagerung (EBA/GL/2019/02)

Am 25. Februar 2019 wurden die umfangreichen Leitlinien der European Banking Authority (EBA) zum Umgang mit Auslagerungen veröffentlicht (Guidelines on outsourcing arrangements (EBA/GL/2019/02)). Die EBA Leitlinien sollen ein einheitliches Rahmenwerk fĂŒr Auslagerungen durch CRR-Institute, Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute schaffen. Sie ersetzen die bisherigen CEBS Guidelines von 2006 und die EBA „Recommendations on outsourcing to cloud service providers“ von 2017 (EBA/REC/2017/03). Im Juni 2018 ging ein Konsultationspapier voraus, auf dessen Basis eine öffentliche Anhörung erfolgte. In der finalen Fassung wurde im Vergleich dazu der ProportionalitĂ€tsgedanke noch stĂ€rker betont und weitere Erleichterungen fĂŒr die Auslagerung von nicht-kritischen/nicht-wichtigen Funktionen eingefĂŒhrt.

Die EBA Leitlinien zur Auslagerung treten am 30. September 2019 in Kraft, d.h. fĂŒr alle ab dem 30. September 2019 abgeschlossen AuslagerungsvertrĂ€ge mĂŒssen die neuen Vorgaben beachtet werden. FĂŒr bestehende Auslagerungen gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2021. FĂŒr viele Institute ergibt sich daraus erheblicher Handlungsbedarf.

Großkredite nach CRR – neues Praktikerhandbuch mit PwC Expertenwissen

Die Limitierung, Steuerung und Überwachung von Konzentrationsrisiken bei der Vergabe von Großkrediten ist eine der Kernaufgaben des Risikomanagements von Banken. Gleichzeitig unterliegen die europĂ€ischen und nationalen Großkreditvorschriften aufgrund ihrer systemrelevanten Bedeutung und vor dem Hintergrund des Einlegerschutzes einer sehr hohen Dynamik. Das neu erschienene Handbuch „Großkredite nach CRR“ stellt umfassend und detailliert alle aktuellen Großkreditvorschriften dar.