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Die neue Basel IV/CRR II Academy 2019 mit Fokus auf den deutschen Markt und die StandardansÀtze !

Jetzt die letzten PlĂ€tze fĂŒr die Basel IV/CRR II Academy 2019 sichern !

Mit der jĂŒngsten Veröffentlichung der finalen Marktpreisrisikoregelungen durch den Baseler Ausschuss fĂŒr Bankenaufsicht liegt nun einer der letzten Bausteine der Basel IV Reform vor.

Welche Auswirkungen diese und alle anderen Reformen rund um Basel IV auf die Berechnung der risikogewichteten Aktiva und die Kapitalquoten aller Banken haben und damit die Strategien und GeschĂ€ftsmodelle beeinflussen, vermitteln wir Ihnen in unserer Basel IV / CRR II Academy 2019 – in deutscher Sprache und mit Fokus auf den deutschen Markt und die StandardansĂ€tze.

Die Änderungen werden die Banken dazu zwingen, ihre Risiko- und Governance-Strategien zu ĂŒberdenken, neu zu bewerten und im Rahmen ihrer GeschĂ€ftsmodelle und strategischen Planungen besser einzubinden. Dies setzt Detailwissen um die bevorstehenden Reformen voraus.

In unserer zweitÀgigen Basel IV/CRR II Academy vom 11. bis 12. MÀrz 2019 widmen wir uns allen relevanten Risikoarten rund um Basel IV sowie der fortschreitenden Umsetzung auf europÀischer Ebene in der CRR II.

 

 

In unserer Basel IV/CRR II Academy 2019 vermitteln wir Ihnen vertiefte Kenntnisse unter anderem zu:

  • risikosensitiven Berechnungen im Kreditrisikostandardansatz (KSA) mit neuen Forderungsklassen
  • IRB und den neuen Möglichkeiten bei der Verwendung interner Modelle
  • neuen Verbriefungsregeln
  • den neuen Marktpreisrisiko Standardansatz (FRTB) und die neue Bankbuch-/Handelsbuchdefinition
  • dem neuen Standardansatz fĂŒr Kontrahentenausfallrisiken (SA-CCR) und der Revised CVA Risk Capital Charge
  • den neuen AnsĂ€tzen zur Unterlegung des operationellen Risikos und den komplexen Anforderungen an die Offenlegung
  • weiteren Änderungen durch die CRR II EinfĂŒhrung im Bereich TLAC/MREL, RWA, Leverage Ratio und NSFR.

Mit unserer einzigartigen Kombination aus PrÀsenzschulung, Fallstudien und Diskussion ermöglichen wir Ihnen, die Details der anstehenden Regelung genau zu verstehen und die Auswirkungen auf ihr individuelles GeschÀftsmodell zu erkennen und optimal zu nutzen.

Treffen Sie unsere Experten aus der Basel IV Initiative, die Sie mit ihrer großen Erfahrung aus der PrĂŒfung und Beratung von Kreditinstituten und Finanzdienstleistern auf nationaler und internationaler Ebene auf die anstehenden Herausforderungen aus Basel IV vorbereiten.

Alle Informationen zu Anmeldung, Agenda und TeilnahmegebĂŒhren finden Sie hier: http://www.pwc-events.com/BaselIV-Academy2019

Wir freuen uns darauf, Sie bei unserer Basel IV/CRR II Academy 2019 begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Martin Neisen

PwC Global Basel IV Leader

Der IRB-Ansatz 2.0

Die neuen Bankaufsichtsrechtlichen Vorgaben, in der Branche als „Basel IV“ bekannt, sehen zahlreiche Änderungen an dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRBA) vor, der durch Basel II in 2007 eingefĂŒhrt wurde. Die wichtigste Neuerung betrifft die EinfĂŒhrung eines Output-Floors, wonach die Kapitalanforderungen gemĂ€ĂŸ des IRB-Ansatzes auf mindestens 72,5% der RWA, gemessen mittels der StandardansĂ€tze, nach unten hin begrenzt sind.

Basel IV-Channel – Episode 29 Special Edition: LGD 2.0

Our latest Basel IV Channel episode deals with credit risk, more specifically the IRB approach. Looking at the IRB Approach, not only the proposals of the Basel Committee must be considered, but also those of other institutions such as European Banking Authority (EBA) and European Central Bank (ECB). The risk parameters estimation is one of the challenges for banks.

Finalisierung von Basel III oder Basel IV: Die nĂ€chste Generation der risikogewichteten Aktiva – Teil I: KSA und IRBA

Am 7. Dezember 2017 hat der Baseler Ausschuss fĂŒr Bankenaufsicht die neuen Regelungen zur Ermittlung von risikogewichteten Aktiva finalisiert (Regulatory Blog Beitrag: „Basel IV Big Bang oder Basel III End Game: Neue Basel IV-Regeln zwingen Banken zur ÜberprĂŒfung ihrer Unternehmensstrategie“ vom 07. Dezember 2017). Vorausgegangen waren zum Teile zĂ€he Verhandlungen, insbesondere ĂŒber die Höhe des sogenannten Capital Floors. Die Veröffentlichung enthĂ€lt die ĂŒberarbeiteten Vorgaben zum Kreditrisikostandardansatz (KSA), dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRBA), der CVA Risk Capital Charge sowie fĂŒr das operationelle Risiko. Zudem wird ein verbindlicher Floor fĂŒr Banken mit internen Modellen eingefĂŒhrt.

Durch die Veröffentlichung wird die umfassende Überarbeitung der bankaufsichtsrechtlichen Regelungen vervollstĂ€ndigt, die bereits neue Vorgaben beispielsweise fĂŒr Verbriefungen, Derivate (SA-CCR) und Marktrisiken (FRTB) umfasst.

Im Folgenden wird ein Überblick ĂŒber die wesentlichen Neuerungen im Vergleich zu den jeweiligen Konsultationspapieren aus Basel bzw. den aktuell geltenden Regelungen der CRR gegeben. Teil I unseres Beitrags befasst sich mit den Änderungen, die den Kreditrisikostandardansatz (KSA) und den auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRBA) betreffen. Der zweite Teil unseres Beitrags erlĂ€utert die Änderungen im Zusammenhang mit der CVA Risk Capital Charge, den operationellen Risiken und den Floor-Regelungen.

Kreditrisikostandardansatz (KSA)

Durch die finalen BeschlĂŒsse vom 7. Dezember 2017 zu den Basel IV Reformen haben sich fĂŒr den Kreditrisikostandardansatz gegenĂŒber dem letzten Konsultationspapier (BCBS 347) noch einmal wesentliche Änderungen ergeben. Der Baseler Ausschuss kommt nun den Banken entgegen und hat an vielen Stellen die fĂŒr die Ermittlung der Eigenmittelanforderungen zu berĂŒcksichtigenden Risikogewichte angepasst. Insoweit ist grundsĂ€tzlich im Vergleich zum BCBS 347 eine Reduzierung des RWA Anstiegs zu erwarten.

In der Forderungsklasse Banken wurde neben der Kalibrierung der Risikogewichte ein neues Grade (A+) fĂŒr Forderungen, fĂŒr die kein Rating verwendet wird, bei denen aber die regulatorischen Mindestkapitalanforderungen sowie die Leverage Ratio deutlich ĂŒbertroffen werden, eingefĂŒhrt. Das neue Risikogewicht in Höhe von 30% liegt somit aber weiterhin ĂŒber dem heute im Regelfall anzuwendenden Risikogewicht auf Basis des Sitzlandprinzips von 20% bei Forderungen an ungeratete deutsche Institute. UnabhĂ€ngig vom Vorliegen eines Ratings bleibt es zudem bei der prĂ€ferierten Behandlung von gedeckten Schuldverschreibungen.

Auch fĂŒr Forderungen gegenĂŒber Unternehmen wurden die Risikogewichte in der finalen Version nach unten korrigiert. Als Unterkategorie zu Unternehmen wird mit den Spezialfinanzierungen eine neue Risikopositionsklasse eingefĂŒhrt. Im Vergleich zum letzten Konsultationspapier wurden die Risikogewichte fĂŒr diese um jeweils 20 Prozentpunkte reduziert. Somit liegen die Risikogewichte jetzt zwischen 80% und 130%, wobei ein Risikogewicht von 80% nur fĂŒr Projektfinanzierungen in der operativen Phase zur Anwendung kommt, wenn diese bestimmte QualitĂ€tsmerkmale erfĂŒllen. Ein Risikogewicht von 130% kommt hingegen zur Anwendung, wenn das finanzierte Projekt noch nicht operativ genutzt wird, sondern noch in Erstellung ist.

Die wohl grĂ¶ĂŸten Änderungen gibt es im Bereich Immobilienfinanzierungen. Sowohl fĂŒr die durch Wohnimmobilien besicherten Forderungen als auch bei den durch Gewerbeimmobilien besicherten Forderungen wurde der Loan-to-Value (LTV) Ansatz umgesetzt. Im Vergleich zum BCBS 347 sind auch hier die Risikogewichte reduziert worden. Gleichzeitig hat man das Realkreditsplitting, unter Sicherstellung des Hard Tests, beibehalten. Bei der Finanzierung des Erwerbs oder der Erstellung von Immobilien (Acquisition, Development and Construction – ADC) gibt es eine Erleichterung fĂŒr durch Wohnimmobilien besicherte Forderungen, bei denen bestimmte QualitĂ€tsmerkmale erfĂŒllt werden (z.B. Abschluss von Vorverkaufs- und VorvermietungsvertrĂ€ge im gewissen Umfang, Vorhandensein von ausreichendem Eigenkapital). Das Risikogewicht wurde reduziert und betrĂ€gt noch 100% anstelle von 150%. Je nach Wahl des Ansatzes (LTV oder Realkreditsplitting) sind die Auswirkungen durch die Institute zu analysieren, da abhĂ€ngig von der Zusammensetzung des Portfolios beide AnsĂ€tze Vorteile bieten können. So ist das Realkreditsplitting beispielsweise bei hohen BeleihungswertauslĂ€ufen vorteilhafter als der LTV-basierte Ansatz, wĂ€hrend bei LTVs zwischen 70% und 80% der LTV-basierte Ansatz zu niedrigeren Risikogewichten fĂŒhrt als das Realkreditsplitting.

Bei Beteiligungsrisikopositionen ist eine Unterkategorie fĂŒr nicht gelistete, hochvolatile bzw. spekulative Beteiligungen eingefĂŒhrt worden. Diesen ist zukĂŒnftig ein Risikogewicht von 400% zuzuweisen. Nachrangige Positionen und auch TLAC Verbindlichkeiten erhalten ein Risikogewicht von 150%. FĂŒr alle anderen Beteiligungspositionen bleibt es bei einem Risikogewicht von 250%, wie bereits durch BCBS 347 vorgeschlagen. Somit kommt es zu einem signifikanten Anstieg im Vergleich zu den Vorgaben des aktuellen KSA, die ein Risikogewicht von 100% vorsehen.

Mit „Transactors“ wird es im MengengeschĂ€ft eine neue Unterkategorie geben, welcher beispielsweise Kreditkartenforderungen zuzuordnen sind. Dieser Risikopositionsklasse kann im Gegensatz zum allgemeinen Risikogewicht von 75 %im MengengeschĂ€ft ein Risikogewicht von 45% zugeordnet werden, sofern die dieser Risikopositionsklasse zugeordneten Forderungen innerhalb der letzten 12 Monate immer fristgerecht bedient wurden.

Des Weiteren wurde der Multiplikator von 1,5 fĂŒr den Fall von WĂ€hrungsinkongruenzen aus BCBS 347 beibehalten. Der anzuwendende Kreditkonversionsfaktor fĂŒr unbedingt kĂŒndbare Linien wurde auf 10% (bisher 0%) festgelegt, bei nicht unbedingt kĂŒndbaren Linien betrĂ€gt er laufzeitunabhĂ€ngig 40% (bisher 20% bzw. 50%). Weiterhin wurden die Risikogewichte fĂŒr ausgefallene Positionen gegenĂŒber dem Konsultationspapier angepasst und entsprechen jetzt wieder weitgehend den aktuellen Regelungen der CRR.

Auf internen Ratings basierender Ansatz (IRBA)

Die finalen Basel IV Regelungen sehen EinschrĂ€nkungen im Anwendungsbereich des IRB Ansatzes vor, die allerdings nicht so weit gehen, wie in der Konsultationsphase angedacht. So wird die Nutzung des IRB Ansatzes fĂŒr Beteiligungspositionen grundsĂ€tzlich untersagt. FĂŒr Forderungen an Banken und an große Unternehmen mit einem Umsatz von mehr 500 Mio Euro wird der fortgeschrittene IRBA wegfallen, der einfache IRB Ansatz (SchĂ€tzung der PD, nicht aber von LGD und CCF) aber weiterhin zulĂ€ssig bleiben. FĂŒr Unternehmen unterhalb der genannten Schwelle sowie das MengengeschĂ€ft bleiben einfacher und fortgeschrittener IRBA zulĂ€ssig. Das Gleiche gilt auch fĂŒr Spezialfinanzierungen und Forderungen an Zentralstaaten.

Neben den Vorgaben zum IRB-Anwendungsbereich sieht der Baseler Ausschuss auch geĂ€nderte Vorgaben fĂŒr die ParameterschĂ€tzung vor. So wird die Mindest-PD von aktuell 0,03% auf 0,05% erhöht. Im einfachen IRBA vermindern sich die vorgegebenen Werte fĂŒr die LGD sowohl bei besicherten Positionen wie auch im Fall von unbesicherten Unternehmensforderungen (40% anstelle von aktuell 45%). Und auch im fortgeschrittenen IRB Ansatz ergeben sich Änderungen, so beispielsweise der LGD-Floor fĂŒr unbesicherte Positionen in Höhe von 25%.

Schließlich entfĂ€llt der IRBA Skalierungsfaktor von 1,06 ersatzlos.

Einen Überblick ĂŒber die Neuerungen im Zusammenhang mit CVA Risk Capital Charge, operationellen Risiken und den Floor-Regelungen finden Sie demnĂ€chst im zweiten Teil unseres Beitrags: „Finalisierung von Basel III oder Basel IV: die nĂ€chste Generation der risikogewichteten Aktiva“.

Sie haben Fragen rund um Basel IV?

Auf unserer Basel IV Webseite finden Sie Informationen und Ansprechpartner.

 

Finale EBA Leitlinien und RTS zur Definition des Schuldnerausfalls

Die European Banking Authority (EBA) hat die Ausfalldefinition nach Art 178 CRR finalisiert. Die Harmonisierung der Ausfalldefinition erfolgt im Rahmen der Überarbeitung des IRB Ansatzes (RTS on the assessment methodology for IRB approach, EBA/RTS/2016/03). Zugleich ist die Definition auch fĂŒr Banken relevant, die den KSA nutzen; daraus ergibt sich die Zuordnung in die Risikopositionsklasse ausgefallene Forderungen. Die aktuelle Überarbeitung umfasst neben den finalen Leitlinien zur Definition des Schuldnerausfalls (Guidelines on the application of the definition of default under Article 178 CRR, (EBA/GL/2016/07)) auch die ergĂ€nzenden RTS zur Festlegung der MaterialitĂ€tsschwelle fĂŒr ĂŒberfĂ€llige Forderungen (RTS on the materiality theshold for credit obligation past due under Article 178 CRR, (EBA/RTS/2016/06).

Hintergrund

Vorangegangen waren umfangreiche Konsultationen und Auswirkungsanalysen, um die einzelnen Ausfallkriterien nĂ€her zu bestimmen (siehe hierzu auch Blog-Beitrag: „EBA Leitlinien zur Definition des Schuldnerausfall – definition of default“ vom 08. Februar 2016)

RTS on materiality threshold for past due credit obligations

Ziel des Standards ist es, innerhalb der verschiedenen Jurisdiktionen eine einheitliche MaterialitĂ€tsschwelle fĂŒr ĂŒberfĂ€llige Forderungen festzulegen. Dabei können die nationalen Aufsichtsbehörden auch die lokalen Besonderheiten berĂŒcksichtigen.

Die MaterialitĂ€tsschwelle umfasst ein absolutes und ein relatives Limit. Sind beide zusammen fĂŒr 90 aufeinanderfolgende Tage erreicht, ist die MaterialitĂ€tsschwelle ĂŒberschritten. FĂŒr Forderungen, die durch Wohn- oder KMU-Gewerbeimmobilien in der Retail-Forderungsklasse besichert sind, sowie fĂŒr Forderungen gegenĂŒber öffentlichen Stellen, können die zustĂ€ndigen Behörden wie schon bisher den Zeitraum auf 180 aufeinanderfolgende Tage verlĂ€ngern (vgl. Art 178 Abs. 1 b) CRR).

Absolutes Limit

Das absolute Limit wird erreicht, wenn die Summe aller ĂŒberfĂ€lligen Forderungen des Schuldners im Zusammenhang mit seinen Kreditverpflichtungen 500 EUR ĂŒberschreitet (bei Retailforderungen 100 EUR).

Relatives Limit

FĂŒr die relative Grenze werden die ĂŒberfĂ€lligen Kreditforderungen ins VerhĂ€ltnis zu den gesamten Forderungen gegenĂŒber dem Schuldner gesetzt. Liegt der Anteil der ĂŒberfĂ€lligen Forderungen ĂŒber 1%, ist das relative Limit ĂŒberschritten. Nationale Aufsichtsbehörden können das Limit bis zu einem Prozentsatz von 2,5 anheben, wenn sie dies unter (nationalen) Risikoaspekten fĂŒr erforderlich halten.

Umsetzungsfrist

Die MaterialitĂ€tsschwellen mĂŒssen bis Ende 2020 in den Instituten implementiert werden.

Guidelines on the application of the default definition

Die Leitlinien stellen klar, welche Anforderungen an die Anwendung von Artikel 178 CRR gelten. Insbesondere definieren sie die Ausfall-Kriterien gemĂ€ĂŸ Art 178 CRR nĂ€her, wie zum Beispiel.:

  • ÜberfĂ€lligkeit,
  • Hinweise darauf, dass eine Verbindlichkeit nicht beglichen wird,
  • die Verwendung externer Daten bei der VerlustdatenschĂ€tzung,
  • Kriterien fĂŒr eine ZurĂŒcksetzung des Ausfallstatus sowie
  • die Anwendung der Ausfalldefinition im MengengeschĂ€ft nĂ€her.

DarĂŒber hinaus legen die Guidelines umfangreiche Anforderungen an die Dokumentation und die Internal Governance im Zusammenhang mit der Ausfalldefinition fest (zum Thema ausfĂŒhrlich unser Blog-Beitrag: „EBA Leitlinien zur Definition des Schuldnerausfall – definition of default“ vom 08. Februar 2016).

Neben Klarstellungen im Hinblick auf diese Kriterien haben sich Änderungen gegenĂŒber dem Konsultationsentwurf vor allem durch die jetzt eingefĂŒgte mögliche Sonderbehandlung von Staatskrediten, Forderungen gegenĂŒber Behörden oder öffentlichen Stellen ergeben. Da hier die RĂŒckzahlung der Forderungen von administrativen Akten abhĂ€ngen kann, die unter UmstĂ€nden lĂ€nger dauern als ursprĂŒnglich angenommen, können Institute in diesen spezifischen FĂ€llen einen Zahlungsverzug erst nach Ablauf von 180 Tagen (gegenĂŒber sonst 90 Tagen) annehmen.

Umsetzungsfrist

Die Frist zur Umsetzung der Guidelines lĂ€uft bis zum 01. Januar 2021. SpĂ€testens bis dahin mĂŒssen alle Institute – auch die KSA Banken – die Anforderungen der Guidelines in den internen Prozessen und IT-Systemen implementiert haben. IRB-Institute mĂŒssen zudem ihre RisikoparameterschĂ€tzungen prĂŒfen und ggfs. anpassen. Änderungen unterliegen den Anforderungen der RTS zur Beurteilung der Wesentlichkeit von Erweiterungen und Änderungen des auf internen Beurteilungen basierenden Ansatzes und des fortgeschrittenen Messansatzes (Delegierte VO (EU) 529/2014 vom 12. MĂ€rz 2014)). Soweit eine Zustimmung oder Genehmigung der nationalen Aufsichtsbehörde erforderlich ist, sollen die Institute mit der jeweiligen Aufsichtsbehörde eine entsprechende Frist zur Einholung vereinbaren.

Herausforderungen

Wichtig ist festzuhalten, dass von diesem RTS und den Guidelines alle Institute – auch die KSA Banken – betroffen sind. Zwar wird ihnen eine großzĂŒgige Umsetzungsfrist gewĂ€hrt, aber bis dahin ist auch eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten. Eine detaillierte Analyse, inwieweit die aktuellen Ausfalldefinitionen den EBA-Vorgaben entsprechen und die daraus folgenden Anpassungen der Prozesse und Systeme sind unumgĂ€nglich. Die historischen Ausfallraten mĂŒssen (neu) kalkuliert werden, Auswirkungen auf RWA ggfs. neu geschĂ€tzt werden. DarĂŒber hinaus muss eine Konsistenz zu weiteren Überarbeitungen im Rahmen von Basel IV, wie beispielsweise die intendierten Anpassungen bei der Verwendung des IRBA-Ansatzes, sichergestellt werden.

EBA Leitlinien zur Definition des Schuldnerausfall – definition of default

Im letzten Jahr hat die European Banking Authority (EBA) mit der Überarbeitung des Internal Rating Based Approach (IRB-Ansatz) begonnen. In einem Diskussionspapier (EBA Discussion Paper on the Future of the IRB Approach, EBA/DP/2015/15) hat sie die möglichen Maßnahmen zur Überarbeitung des IRB-Ansatzes vorgestellt. Ein Aspekt betrifft die Definition des Schuldnerausfalls. NĂ€here AusfĂŒhrungen dazu enthĂ€lt der im September 2015 veröffentlichte Entwurf einer Leitlinie gemĂ€ĂŸ Art 178 (7) CRR fĂŒr Zwecke des Internal-Rating Based Approach (IRB-Ansatzes) und des Kreditrisikostandardansatzes (KSA) – EBA Guidelines on the application of the definition of default (EBA/CP/2015/15). Dieser Entwurf ergĂ€nzt den RTS zu Art 178 (6) CRR, in dem festgelegt wird, nach welchen Kriterien eine MaterialitĂ€tsschwelle fĂŒr die ÜberfĂ€lligkeit einer Forderung festzulegen ist (RTS on the materiality threshhold past due (EBA/CP/2014/32)).

Parallel dazu hat die EBA eine quantitative und qualitative Analyse (QIS) eingeleitet, um die Auswirkungen von RTS und Leitlinie auf die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen und die Kalibrierung der Risikoparameter zu erheben. Schwerpunkt der QIS ist unter anderem die Frage nach den Möglichkeiten der Institute, eine Datenhistorie aufgrund der angepassten Ausfalldefinition zu sammeln (EBA QIS on default definition instructions).

Hintergrund

Die Ausfalldefinition beeinflusst die Eigenmittelanforderungen nach der CRR sowohl im IRB-Ansatz als auch nach dem Standardansatz. Im Rahmen des IRB-Ansatzes ist die Ausfalldefinition der AnknĂŒpfungspunkt fĂŒr die SchĂ€tzung der Risikoparameter und die Berechnung der erwarteten Verluste. Im KSA ist die Ausfalldefinition ausschlaggebend fĂŒr die Zuordnung der Forderungen zur KSA-Forderungsklasse „Ausgefallene Positionen“ und die damit verbundene besondere Risikogewichtung.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die nationalen Aufsichtsbehörden die Ausfalldefinition unterschiedlich umgesetzt haben, was teilweise zu unterschiedlichen Ausfallzeitpunkten fĂŒhren kann. Vor allem grenzĂŒberschreitend tĂ€tige Bankengruppen können durch einheitliche Vorgaben entlastet werden, da sich der Aufwand fĂŒr die Einhaltung unterschiedlicher Vorschriften reduziert.

Die wesentlichen Kriterien des Ausfalls im Überblick

1. ÜberfĂ€lligkeit (past-due)

FĂŒr die Feststellung einer ÜberfĂ€lligkeit durch ZĂ€hlung von Verzugstagen legen die RTS (EBA/CP/2014/13 s.o.) nĂ€here Bestimmungen fest. ErgĂ€nzend dazu stellen die Leitlinien detaillierte Regelungen auf, wie bei besonderen Konstellationen zu verfahren ist. Dazu gehören die FĂ€lle, in denen der Schuldner das vertragliche Recht hat, den RĂŒckzahlungsplan zu Ă€ndern, auszusetzen oder zu verschieben. DarĂŒber hinaus werden technisch bedingte AusfĂ€lle, die nicht zu einem Schuldnerausfall fĂŒhren, auf wenige AnwendungsfĂ€lle begrenzt.

2. Hinweise darauf, dass eine Verbindlichkeit nicht beglichen wird (Indications for unlikeliness to pay)

Nach Art 178 (3) CRR sind bestimmte Elemente als Hinweis darauf anzusehen, dass eine Verbindlichkeit wahrscheinlich nicht beglichen wird. Dazu gehören unter anderem erhebliche Kreditanpassungen seitens des Instituts, krisenbedingte Restrukturierung der Verbindlichkeit oder ein Insolvenzantrag durch den Schuldner bzw. das Institut. Die Leitlinien stellen klar, wie die einzelnen Elemente anzuwenden sind. FĂŒr alle Elemente und Kriterien, die die Institute bei ihrer Beurteilung der Ausfallwahrscheinlichkeit berĂŒcksichtigen, gilt, dass die Prozesse und Methoden der Beurteilung eindeutig definiert und festgelegt sein mĂŒssen.

  • Spezifische Kreditrisikoanpassungen / Specific credit risk adjustments (SCRA)

Die Leitlinien stellen in ErgĂ€nzung der „Standards on the specification of the calculation of specific and general credit risk adjustments“ (Delegierte VO (EU) No 183/2014) klar, dass die dort genannten FĂ€lle der spezifischen Kreditrisikoanpassungen (z.B. fĂŒr in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Verluste fĂŒr zum beizulegenden Zeitwert bewertete Instrumente, die gemĂ€ĂŸ dem geltenden Rechnungslegungsrahmen eine kreditrisikobedingte Wertminderung aufweisen und fĂŒr Verluste infolge aktueller oder vergangener Ereignisse, die sich auf eine signifikante einzelne Risikoposition oder auf Risikopositionen auswirken, die zwar fĂŒr sich genommen nicht signifikant sind, aber einzeln oder kollektiv bewertet werden) als erhebliche BonitĂ€tsverschlechterung anzusehen und damit als Hinweis auf einen wahrscheinlichen Ausfall zu behandeln sind.

Spezifische Kreditrisikoanpassungen fĂŒr Verluste, fĂŒr die historische Werte darauf hinweisen, dass der Verlust eingetreten ist, das Institut aber noch nicht erkennen kann, welche Risikoposition davon betroffen ist, werden nach den Leitlinien nicht als Hinweis auf eine Ausfallwahrscheinlichkeit gewertet, da sie (noch) keinem einzelnen Kreditnehmer zugewiesen werden können.

Weiterhin sehen die Leitlinien vor, dass Kredite, die zukĂŒnftig nach IFRS 9 dem „stage 3“ zugeordnet werden, immer als ausgefallen zu behandeln sind.

  • VerĂ€ußerung von Verbindlichkeiten/ Sale of credit obligations

Soweit die VerĂ€ußerung nicht im Zusammenhang mit der Verschlechterung der BonitĂ€t der Verbindlichkeit steht, sondern z.B. aufgrund eines erhöhten LiquiditĂ€tsbedarfs des Instituts oder aus strategischen GrĂŒnden erfolgt, sollen Verluste aus diesen VerĂ€ußerungsgeschĂ€ften nicht als Hinweis auf einen Ausfall gewertet werden. Umgekehrt sollen Institute bei VerĂ€ußerungen, die unmittelbar im Zusammenhang mit einer BonitĂ€tsverschlechterung stehen, die Wesentlichkeit des Verlustes analysieren und bei Überschreiten einer MaterialitĂ€tsschwelle (5%) als Ausfallhinweis einordnen.

  • Krisenbedingte Restrukturierung / Distressed restructuring

Die krisenbedinge Restrukturierung sollte auch die FĂ€lle von Stundungsmaßnahmen/forbearance einschließen, die nach den ITS an die Aufsicht zu melden sind(DVO (EU) 2015/227 und DVO (EU) 680/2014). Soweit gestundete Forderungen voraussichtlich zu verminderten finanziellen Verpflichtungen fĂŒhren, sollten sie als ausgefallen eingestuft werden. Dazu wird ein Barwertvergleich der potentiellen Zahlungsströme durchzufĂŒhren sein. Der Schwellenwert fĂŒr die verminderte finanzielle Verpflichtung soll nicht grĂ¶ĂŸer als 1 % sein.

  • Insolvenz (bankruptcy) und zusĂ€tzliche Hinweise fĂŒr Ausfallwahrscheinlichkeiten

Die Leitlinien enthalten Anhaltspunkte dafĂŒr, was unter einer der Insovenz vergleichbaren Maßnahme zu verstehen ist. Institute können zudem weitere Indikatoren als Hinweis fĂŒr eine Ausfallwahrscheinlichkeit heranziehen, die unter anderem den spezifischen Charakter der Risikopositionen berĂŒcksichtigen (z.B. Verbindungen innerhalb einer Gruppe von verbundenen Kreditnehmern).

 3. Verwendung externer Daten bei der VerlustdatenschÀtzung (Application of the definition of default in the external data)

Greifen die Institute fĂŒr die Beurteilung des Schuldnerausfalls auf externe Daten zurĂŒck, muss geprĂŒft werden, ob die in den externen Datenquellen verwendete Ausfalldefinition einerseits mit der Definition des Art. 178 CRR und andererseits mit den institutseigenen Definitionen und Kriterien ĂŒbereinstimmt. Bei Abweichungen sind entsprechende Anpassungen in den externen Daten vorzunehmen oder es ist nachzuweisen, dass die Auswirkungen dieser Abweichungen auf alle Risikoparameter und Eigenkapitalanforderungen so geringfĂŒgig sind, dass auf Anpassungen verzichtet werden kann. Sind die Abweichungen nicht unerheblich können, aber durch Anpassungen der externen Daten nicht ausgerĂ€umt werden können, mĂŒssen die Institute eine Sicherheitsspanne bei der SchĂ€tzung der Risikoparameter einkalkulieren, die diese Abweichungen mit berĂŒcksichtigt.

4. Kriterien fĂŒr eine ZurĂŒcksetzung des Ausfallstatus (Return to non-defaulted status)

Bevor eine Risikoposition wieder aus dem Ausfallstatus herausgenommen werden kann, mĂŒssen bestimmte Mindestanforderungen erfĂŒllt sein:

  • Mindestbeobachtungsphase von 3 Monaten, wĂ€hrend der kein Ausfallereignis eintreten darf.
  • Analyse von Verhalten und finanzieller Situation des Schuldners wĂ€hrend dieser Phase.
  • Abschließende EinschĂ€tzung der Mindestbeobachtungsphase, ob eine Verbesserung der KreditqualitĂ€t tatsĂ€chlich eingetreten ist und diese dauerhaft ist, so dass eine ZurĂŒcksetzung des Ausfallstatus gerechtfertigt ist.

Bei krisenbedingten Restrukturierungen gilt eine Beobachtungsphase von mindestens 1 Jahr

5. Konsistente Ausfalldefinition (Consistency in the application of the definition of default)

Die Ausfalldefinition muss einheitlich innerhalb der eigenen Organisationstruktur angewendet werden. Dazu gehört insbesondere, dass der Ausfall eines Schuldners im Hinblick auf alle seine Positionen in allen relevanten IT-Systemen des Instituts, innerhalb der Gruppe und an verschiedenen geografischen Standorten einheitlich identifiziert wird. Stehen rechtliche Hindernisse einer einheitlichen Definition innerhalb der Gruppe entgegen (z.B. Verbraucherschutz oder Bankgeheimnis), mĂŒssen die Institute ihre jeweiligen Aufsichtsbehörden darĂŒber informieren und die Erheblichkeit dieser Inkonsistenzen sowie ihre Auswirkungen auf die Risikoparameter schĂ€tzen. Ist eine einheitliche gruppenweite Identifizierung sehr aufwĂ€ndig , weil z.B. eine zentrale Datenbank oder andere Mechanismen entwickelt werden mĂŒssen, dĂŒrfen die Institute nur dann darauf verzichten, wenn sie darlegen können, dass die Auswirkungen abweichender Definitionen nur geringfĂŒgig sind.

6. Anwendung der Ausfalldefinition im MengengeschÀft (Application of the definition of default for retail exposures)

Bei Risikopositionen aus dem MengengeschĂ€ft dĂŒrfen Institute die Ausfalldefinition auf einzelne KreditfazilitĂ€ten und nicht auf die gesamten Verbindlichkeiten des Kreditnehmers anwenden (Art 178 Abs. 1 CRR). Zur Klarstellung sehen die Leitlinien vor, dass Institute mit IRB-Ansatz die KreditfazilitĂ€ten entsprechend der Risikopositionsklasse „MengengeschĂ€ft“ in Übereinstimmung mit Art 147 (5) CRR bestimmen. Das Gleiche gilt auch fĂŒr angekaufte Unternehmensforderungen, fĂŒr die nach Art 153 Abs. 6 CRR die Regelungen aus dem MengengeschĂ€ft angewendet werden dĂŒrfen.

Ob die Institute die Ausfalldefinition auf die gesamten Verbindlichkeiten des Kreditnehmers oder nur auf einzelne KreditfazilitĂ€ten anwenden, mĂŒssen sie in Übereinstimmung mit ihrem internen Risikomanagement entscheiden. Allerdings sollen nach den Leitlinien vergleichbare Retailpositionen bzw. gleichartige Kundenkreise auch einheitlich behandelt werden.

Bei Anwendung der Ausfalldefinition auf der Ebene der einzelnen KreditfazilitĂ€ten, gibt es keine automatische „Ansteckung“ zwischen den Forderungen gegenĂŒber diesem Kreditnehmer. Soweit aber ein bedeutender Anteil der Gesamtforderungen ausfĂ€llt, können Institute erwĂ€gen, dies als Hinweis auf einen Ausfall oder eine erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit eine Ausfallwahrscheinlichkeit definieren. In diesem Zusammenhang greifen die Leitlinien den Gedanken des sog. „pulling-effect“ auf, der bereits mit den ITS on forbearance and non-performing exposures eingefĂŒhrt wurde. Überschreiten die ausgefallenen Positionen gegenĂŒber einem Kreditnehmer eine bestimmte Schwelle, sollen gegenĂŒber diesem Kreditnehmer alle (weiteren) Positionen als ausgefallen eingestuft werden. Die Leitlinien schlagen hierfĂŒr in Übereinstimmung mit dem ITS on forbearance eine Schwelle von 20% der ausstehenden Forderungen vor. Um die Ansteckungseffekte bei gemeinsamen Kreditverpflichtungen von mehreren Schuldnern zu regeln wird ebenfalls die EinfĂŒhrung einer (noch nĂ€her zu bestimmenden) MaterialitĂ€tsschwelle vorgeschlagen.

7. Dokumentation

Um sicherzustellen, dass die Ausfalldefinition richtig festgelegt und einheitlich angewendet wird, erwarten Aufseher von den Instituten eine detaillierte Dokumentation, die auch die Handhabung und Anwendung der Hinweise auf eine Ausfallwahrscheinlichkeit beinhaltet. Insbesondere sollen die Prozesse, Informationsquellen und Verantwortlichkeiten fĂŒr die Identifizierung der einzelnen Ausfallhinweise beschrieben werden. DarĂŒber hinaus sollen die Institute ein Verzeichnis aller aktuellen und vorherigen Versionen der Ausfalldefinitionen fĂŒhren.

8. Internal Governance

FĂŒr Institute, die den IRB Ansatz nutzen, mĂŒssen die Ausfalldefinitionen durch das Leitungsorgan bzw. einem benannten Ausschuss und die GeschĂ€ftsleitung (vgl. Art 189 CRR) genehmigt werden. Die Interne Revision prĂŒft regelmĂ€ĂŸig die Funktionsweise und EffektivitĂ€t der vom Institut verwendeten Prozesse zur Identifizierung des Schuldnerausfalls in Übereinstimmung mit Art 191 CRR.

Auswirkungen

Die in den Leitlinien vorgeschlagenen Änderungen betreffen sowohl Institute, die den KSA-Ansatz verwenden als auch Institute mit IRB-Ansatz. GrundsĂ€tzlich ist festzuhalten, dass zumindest die IRB Institute in Deutschland mit aufsichtlich genehmigten Ratingverfahren die Anforderungen der Leitlinien eigentlich bereits weitgehend in den vorhandenen Prozessen integriert haben sollten. FĂŒr die KSA Institute könnte der Implementierungs- und Dokumentationsaufwand umfangreicher sein, um sicherzustellen, dass AusfĂ€lle konsistent und rechtzeitig erkannt werden können.

 

 

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