Schlagwort: Reporting

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Einladung zum Regulatory Reporting Lunch !

Die Novellierung von Basel IV und CRR II werden in den kommenden Jahren die größte Herausforderung für die Finanzbranche darstellen, da sie wesentlichen Einfluss auf Geschäftsmodelle und Strategien nehmen wird. Dabei müssen sich nicht nur Banken auf deutliche Veränderungen einstellen, auch Kapitalverwaltungsgesellschaften und Fondsmanager sind betroffen:

Mit zunehmender Regulierung steigen die Anforderungen an das Fondsreporting und die Ausgestaltung von Produkten. Die Änderungen werden dazu führen, dass die Unternehmen ihre Risiko- und Governance-Strategien überdenken, neu bewerten und im Rahmen ihrer Geschäftsmodelle und strategischen Planungen stringenter einbinden müssen. Dies setzt Detailwissen der bevorstehenden Regelungen, insbesondere zum Standardansatz voraus. Nur so lassen sich die Auswirkungen von Basel IV auf das individuelle Geschäftsmodell verstehen, umsetzen und optimal nutzen.

Wir möchten Sie daher ganz herzlich zu unserer Veranstaltung Regulatory Reporting Lunch einladen.

MREL-Regelmeldung für LSIs und Ad Hoc-Reporting gemäß MaBail-in – neue Melde-Herausforderungen für Institute

MREL-Regelmeldung gemäß Durchführungsverordnung (EU) 2018/1624

Zum 27. November 2018 ist die Durchführungsverordnung (EU) 2018/1624 zur Festlegung technischer Durchführungsstandards in Bezug auf Verfahren, Standardformulare und Meldebögen für die Bereitstellung von Informationen für die Erstellung von Abwicklungsplänen für Kreditinstitute und Wertpapierfirmen gemäß der Richtlinie 2014/59/EU (Bank Recovery and Resolution Directive, „BRRD“) in Kraft getreten. Sie hebt die Durchführungsverordnung (EU) 2016/1066 auf.

EBA update 2013: Draft RTS & ITS – Teil III

Mit der Veröffentlichung  der CRD IV und der CRR im Amtsblatt der Europäischen Union am 27. Juni 2013 (Amtsblatt der EU vom 27.06.2013, L 176) ist der Weg frei für die Anwendung der CRD IV/CRR zum 01. Januar 2014. Bis dahin müssen auch die Arbeiten der EBA im Zusammenhang mit den von ihr zu entwickelnden RTS & ITS beendet werden.

  • Draft RTS on the retention of net economic interest and other requirements relating to exposures to transferred credit risk & ITS relating to the convergence of supervisory practices with regard to the implementation of additional risk weights (EBA/CP/2013/14)
Konsultationsfrist:

  • 22. August  2013
Inhalt:

  • Zu Art. 405, 406, 408, 409, 410 CRR (Art. 394, 395, 397, 398 CRR-E)
  • Spezifizierung der Vorschriften über den Selbstbehalt bei Verbriefungen und damit im Zusammenhang stehenden Regelungen
  • Anforderungen an Institute, die das Kreditrisiko einer Verbriefungsposition eingehen
  • Haltepflicht inklusive Kriterien für das Halten eines materiellen Nettoanteils
  • Sorgfaltsbestimmungen für Institute, die eine Verbriefungsposition eingehen
  • Anforderungen an Sponsoren, Originatoren und ursprüngliche Kreditgeber
  • ITS: Art  407 (Art 396 CRR-E)
  • Einheitliche Maßnahmen der Aufsichtsbehörden bei Verstößen gegen die Art. 394, 395 und 398 CRR ergriffen werden (Bewertungskriterien bei Verstößen, Bedingungen für zusätzliche Risikogewichte und die Festlegung der zusätzlichen Risikogewichte durch die Aufsichtsbehörden)

 

Konsultationsfrist:

  • 31. August 2013
Inhalt:

  • Zu Art. 341 (3) CRR (Art. 330(3) CRR-E)
  • Definition des Begriffs Markt zum Zwecke der Berechnung des allgemeinen Marktrisikos für Anteilswerte
  • Vorschlag zweier Definitionen von Markt bezogen auf die Kriterien Nationalität und Währung

 

  • Draft RTS on non-delta risk of options in the standardised market risk approach (EBA/CP/2013/16)
Konsultationsfrist:

  • 31. August 2013
Inhalt:

  • Zu Art.  329 (3), 352 (6), 358 (4) CRR ( Art. 318(3), 341(6) und 347(4) CRR-E)
  • Definition und Methoden, alle Risiken aus Optionen/ Warrants, die keine delta-Risiken sind, bei der Berechnung der Eigenkapitalanforderungen zu berücksichtigen
  • Proportionalität durch verschiedene Ansätze
  • Simplified Approach für Institute, die nur Optionen kaufen
  • Delta-Plus-Methode für Institute, die Optionen verkaufen
  • Komplexerer Scenario-Ansatz  für Institute mit erheblichen Handelsaktivitäten bei Optionen

 

Konsultationsfrist:

  • 18. Juli 2013
Inhalt:

  • Zu Art. 36 (2), 73 (6), 84 (4) CRR  ( Art. 33(2), 69a(6) and 79(3) CRR-E)
  • Definition, Durchschau und Verrechnung  von direkten, indirekten und synthetischen „Beteiligungen/Positionen“
  • „broad market index“ als zulässige Berechnungsgrundlage für die Ausschüttungen auf AT1 und T2 Instrumenten
  • Harmonisierung der Berechnung von Minderheitsbeteiligungen

 

  • Draft ITS on Additional Liquidity Monitoring Metrics (EBA/CP/2013/18)
Konsultationsfrist:

  • 14. August 2013
Inhalt:

  • Zu Art. 415 (3) CRR (Art. 403(2) CRR-E)
  • Vorschlag für ein einheitliches Reporting zu Laufzeitinkongruenzen der tatsächlichen und erwarteten Zahlungsströme (Templates)
  • Konzentrationsrisiken bei Produkten und Kontrahenten;
  • Volumen und Spreads der Refinanzierung
  • Fällige und neue Refinanzierung

 

  • Draft RTS on additional liquidity outflows corresponding to collateral needs resulting from the impact of an adverse market scenario on the institution’s derivatives transactions, financing transactions and other contracts for liquidity reporting  (EBA/CP/2013/19)
Konsultationsfrist:

  • 14. August 2013
Inhalt:

  • Zu Art 423 (3) CRR ( 411(3) CRR-E)
  • Methoden zur Berechnung zusätzlicher Liquiditätsabflüsse als Folge von ungünstigen Marktentwicklungen bezüglich Derivatepositionen, Finanztransaktionen u.a. (Nachschusspflichten)
  • Standard-Methode
  • Vereinfachte Methode
  • Internes Modell (Unexpected Negative Exposure -UNE)

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Update zu den Meldeanforderungen für die Leverage Ratio veröffentlicht – Draft ITS

Die European Banking Authority (EBA) hat am 20. Dezember 2012 ein Update zu den Reportinganforderungen für die Leverage Ratio veröffentlicht. In dem Dokument verarbeitet die EBA Feedbacks zu ihrer Konsultationsanfrage zu den Draft Implementing Technical Standards („ITS“) vom Juni 2012, EBA-CP/2012/06. Obwohl die CRR nach wie vor nicht in ihrer finalen Version vorliegt und die finale Fassung des ITS damit nicht veröffentlicht werden kann, soll dieses Update den aktuellen Stand der Überlegungen zur Leverage Ratio widerspiegeln, um so den Instituten hinsichtlich der Umsetzung der Leverage Ratio eine Hilfestellung zu geben und den Umsetzungsprozess zu vereinfachen. Das Update beinhaltet sowohl eine Überarbeitung des Konsultationspapiers („Annex III – Feedback Statement to EBA-CP/2012/06„, nachfolgend „Anweisungen“) als auch der dazugehörigen Meldebögen („Annex IVa – Revised template – Leverage„, nachfolgend „Meldebogen“) und Befüllungshinweise („Annex IVb – Revised instructions – Leverage„, nachfolgend „Annex IVb“).

Gegenüber dem Konsultationspapier haben sich im Wesentlichen drei Änderungen ergeben, die im Folgenden dargestellt werden.

Struktur und Abgabefristen

Die Struktur des Meldebogens wurde überarbeitet. Er besteht jetzt aus zwei Teilen: Teil A („Leverage Ratio Calculation“) umfasst alle für die Berechnung der Leverage Ratio relevanten Parameter und ist monatlich zu erheben. Teil B („Nachrichtliche Positionen“) wird quartalsweise erhoben und umfasst zusätzlich zu berichtende Informationen, die unter anderem der EBA zur Kalibrierung während der Beobachtungsperiode bis Ende 2017 dienen sollen. Der Leverage Ratio Meldebogen wird quartalsweise und zeitgleich mit den anderen COREP-Meldebögen (30 Tage nach Quartalsultimo) abzugeben sein. Eine Verlängerung der Abgabefrist ist entgegen den Wünschen der Kreditwirtschaft – nicht eingeräumt worden.

Netting von Wertpapierpensions- und -leihegeschäften

Gegenüber der Juni-Version ist für Wertpapierpensions- und -leihegeschäfte eine weitere parallel zu rechnende „Nettingmethode“ vorgesehen. Nach dem ersten ITS Entwurf waren für diese Geschäfte das aufsichtsrechtliche Netting sowie ein Netting der Geldseiten (ohne Berücksichtigung der Sicherheiten) zulässig, sofern eine Nettingvereinbarung vorliegt. Die neue Methode ist auf Wertpapierpensions- und -leihegeschäfte mit und ohne Nettingvereinbarung anzuwenden. Der auszuweisende Betrag bei Geschäften mit einer Nettingvereinbarung ergibt sich als Summe aus dem Bruttobilanzwert der Forderungen aus Wertpapierpensions- bzw. leihegeschäften und der Bemessungsgrundlage für das Kontrahentenrisiko. Liegt keine Nettingvereinbarung vor, so soll zu dem Bruttobilanzwert der Betrag addiert werden, der sich aus einem Netting von Forderung und Sicherheit auf Einzelgeschäftsebene ergibt. Bei den bisherigen Methoden bestand die Möglichkeit, dass beide am Wertpapierpensions- bzw. -leihegeschäft beteiligten Parteien im Idealfall einen sehr geringen oder keinen Forderungsbetrag ausweisen mussten. Dies soll nun durch die neue Methode verhindert werden. Hier bleibt abzuwarten, wie der ITS im Hinblick auf die unterschiedlichen Nettingmethoden für Wertpapierpensions- und -leihegeschäfte final ausgestaltet sein wird.

Zusätzliche Angaben

Im Wesentlichen sind drei neue Angaben vorzunehmen. In Teil B ist für das „Alternative treatment of the Exposure Measure“ eine Erfassung des nicht bilanzierten Treuhandvermögens gem. Artikel 416 Abs. 11 CRR erforderlich. Die Forderungswerte sind nach den verwendeten Kreditrisikoansätzen (KSA und IRBA) aufzuteilen. Weiterhin sind Forderungen an Gebietskörperschaften, an Öffentliche Stellen und Forderungen an Multilaterale Entwicklungsbanken je nachdem, ob sie wie eine Forderung an eine Zentralregierung behandelt werden oder nicht, getrennt anzugeben.

Fazit

Durch das Update des Draft ITS Leverage Ratio entstehen neue fachliche Anforderungen, die zu einer Anpassung der erforderlichen Prozesse führen. Insbesondere sind in diesem Zusammenhang die neue Nettingmethode für Wertpapierpensions- und -leihegeschäfte und die zusätzlichen Angaben in Teil B zu nennen. Die Erhebung der Daten innerhalb der verschiedenen Bereiche eines Instituts und die Umsetzung der fachlichen Anforderungen in automatisierte Vorgänge stellt dabei die größte Herausforderung dar, zumal die Struktur und die Inhalte für die Ermittlung der Leverage Ratio noch nicht final sind. Bekanntlich sind die CRD IV /CRR Verhandlungen derzeit noch nicht abgeschlossen.

Neuer Zeitplan für Supervisory Reporting bei FINREP

Die für Ende Juni angekündigte Finalisierung des Implementing Technical Standard (ITS) on supervisory reporting requirements  for institutions wird von der EBA verschoben. Bisher war als erste Berichtsperiode das erste Quartal 2013 mit dem Meldestichtag 31.03.2013 vorgesehen (vgl. dazu auch Blog-Beitrag: „ FINREP/COREP – Technische Standards zum Reporting“ vom 01.03.2012).

Im Rahmen der Konsultation zu den ITS on supervisory reporting requirements  (CP 50) hat sich gezeigt, dass die erwarteten Umstellungen und Anforderungen an das Reporting im Zusammenhang mit der geplanten Anwendbarkeit  der Capital Requirement Regulation (CRR)  zum 01.01.2013 für viele Institute eine größere Belastung als zunächst angenommen – insbesondere dann, wenn die FINREP – Umsetzung bisher noch nicht begonnen wurde.

Insoweit geht die EBA davon aus, dass die Institute mehr  Zeit brauchen werden, die Reporting Systeme entsprechend anzupassen und aufzurüsten. Als neuer Termin für die Anwendbarkeit der Anforderungen aus dem  ITS für die Finanzinformationen wird daher der 01. Januar 2014 angesetzt.

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