Kapitalplanung in der Krise: Jetzt brauchen Sie entscheidungsrelevante Informationen – schnell!

Ganz gleich, ob Sie die Auswirkungen der von der Aufsicht beschlossenen Erleichterungen auf das regulatorische und ökonomische Kapital Ihrer Bank simulieren, die Vorteilhaftigkeit der Aufnahme zusätzlicher Liquidität im Rahmen des von der EZB kürzlich beschlossenen TLTRO III-Programms analysieren oder Szenarien zu unterschiedlichen Krisenabläufen für Ihre Kapitalplanung durchrechnen: In der Regel benötigen Sie die Ergebnisse schnell und präzise.

Das Ergebnis der Kapitalplanung – die Prognose der Kapital- und Eigenmittelquoten – ist ein Kondensat aus unterschiedlichsten Parametern, deren Berechnung i.d.R. in der Bank breit gestreut und in nicht miteinander gekoppelten Systemen erfolgt. Häufig existieren in den Instituten keine Tools, die es ermöglichen, die zugrundeliegenden Parameter auf Knopfdruck zu einer umfassenden Kapitalplanung zusammenzuführen und sofort zu visualisieren.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unseren Blogbeitrag „Kapitalplanung im Fokus – Praktische Herausforderungen und Optimierungsmöglichkeiten

Mehr noch als im Regelbetrieb sollte man jedoch in Krisensituationen schnell agieren und reagieren können. Zeitnahe und präzise Informationen werden jetzt benötigt.

Im März 2020 haben die Aufseher von der EZB und der BaFin einen bunten Strauß unterschiedlicher Maßnahmen beschlossen, die den Banken kurzfristig bei der Bewältigung der durch das Coronavirus ausgelösten Krisensituation helfen sollen. Auch hier ist eine gesamthafte und konsistente Beurteilung notwendig: Was ist für die Bank vorteilhaft? Was ist überlebenswichtig? Wo tun sich Engpässe auf?

Viele der beschlossenen Maßnahmen (z.B. Verbrauch von Kapitalpuffern oder Erleichterungen hinsichtlich der Kapitalunterlegung der P2G) wirken auf die Säule 1 sowie die normative Perspektive des ICAAP. Das schafft jedoch nicht notwendigerweise Erleichterungen in Bezug auf die ökonomische Perspektive; das Risikodeckungspotenzial bleibt trotz der beschlossenen Änderungen gleich. Gleichzeitig steigen bei ökonomischer Betrachtung im Bestand der Wertpapier- und Kreditportfolien die Risikopotentiale der Bank: kurzfristig z.B. bei den Credit Spread Risiken und mittel- bzw. langfristig bei den Adressenausfallrisiken!

Lohnen kann hier auch ein Blick auf die von der EZB beschlossenen Refinanzierungsprogramme: Diese sollen zwar in erster Linie die günstigen Kreditbedingungen für die Realwirtschaft erhalten. Dennoch bieten sich für Banken bei den aktuell gültigen Refinanzierungsbedingungen zum Negativzins sowie ggf. zusätzlicher Prämiengewährung interessante Ertragschancen aus dem Programm. Dennoch ist es zwingend notwendig, die sich ergebenden Ertragschancen auch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kapital- und Risikosituation der Bank zu analysieren!

Der PwC-Lösungsansatz vereinbart methodisches Benchmarkwissen und praktische Erfahrungen aus einer Vielzahl von Beratungsprojekten mit einer technischen Lösung zur Visualisierung und Optimierung der Kapital- und Geschäftsplanung. Eine kurzfristige Implementierung kann Ihnen die in der Krise erforderlichen entscheidungsrelevanten Informationen zu Steuerung Ihrer Bank verschaffen.

Gerne tauschen wir uns persönlich mit Ihnen über Ihre Optimierungsmöglichkeiten in einem unverbindlichen Informationsgespräch aus. Sprechen Sie uns gerne an.

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