Kategorie: Allgemein

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Reaktion der EZB auf COVID-19

Staaten weltweit ergreifen Maßnahmen in bislang nicht gekanntem Umfang, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen und Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Gleichzeitig passen die OECD und der IWF ihre Erwartungen an die Auswirkungen auf einzelnen Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft regelmäßig an. Für die Banken reagieren EBA und EZB/SSM auf die gegenwärtigen Umstände.
Hier finden Sie eine Übersicht  über  beschlossene Maßnahmen der EZB (Stand 12. März 2020).

Effektives und effizientes Management der Non-Financial Risks (NFR)

Ein aktives Non-Financial Risk Management (NFRM) hilft Transparenz über die eigenen Risiken zu erhalten, eine angemessene Steuerung aufzubauen und somit perspektivisch Eigenkapitalanforderungen zu reduzieren. Dabei sollte ein möglichst effizienter Ansatz gefunden werden, der die Aufwände der Risikosteuerung nachhaltig reduzieren kann.

BaFin veröffentlicht Vorgaben für LSI-Sanierungspläne mit vereinfachten Anforderungen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 10. Oktober 2019 ein Excel-Formular „Sanierungsplan nach vereinfachten Anforderungen gem. § 19 SAG“ sowie einen Leitfaden mit Ausfüllhinweisen und Erläuterungen für bestimmte weniger bedeutende Institute (LSI) veröffentlicht. Das neue Formular und der Leitfaden dienen der Umsetzung der vereinfachten Anforderungen an Sanierungspläne gemäß § 19 SAG und der in Konsultation befindlichen Verordnung zu den Mindestanforderungen an Sanierungspläne für Institute und Wertpapierfirmen (MaSanV-E). Die Einreichung der Sanierungspläne soll zukünftig über die Melde- und Veröffentlichungsplattform der BaFin erfolgen.

Aufsicht veröffentlicht Ergebnisse aus LSI Stresstesting sowie aus Umfrage zu Kreditvergabestandards

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die Bundesbank und die BaFin am 23. September 2019 die Ergebnisse des LSI (Less Significant Institut) Stresstests vorgestellt. Mit der vierten Erhebung seit 2013 hat die Aufsicht in diesem Jahr insgesamt 1.412 Banken und Sparkassen zu ihrer zukünftigen Ergebnislage und Widerstandskraft befragt. Annähernd alle kleinen und mittelgroßer Institute nahmen an der Umfrage teil; Institute, die sich nicht unter nationaler Aufsicht befinden (Significant Institutions) sind von der Umfrage ausgenommen. Damit repräsentiert die Auswertung laut Angaben der Aufsicht 89 % aller Kreditinstitute in Deutschland sowie 38 % der Bilanzsummen.

MaRisk 2017, neue RTF und BAIT – Viel zu tun!

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Herbst die fünfte Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Banken (MaRisk BA RS 09/2017) veröffentlicht. Kurz nach den neuen MaRisk wurden auch die bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT RS 10/2017) veröffentlicht. Zusätzlich steht auch noch die Weiterentwicklung der Regelungen zur Risikotragfähigkeit an. Die Vielzahl der Neuerungen erhöht die Komplexität und führt häufig zu personellen Engpässen. Nachfolgend geben wir noch einmal einen übergreifenden Überblick über zentrale Veränderungen, die erwarteten Umsetzungsfristen und den erforderlichen Handlungsbedarf.

PSD II – Was verändert sich ?

PSD II, die überarbeitete Payment Service Directive bzw. Zahlungsdiensterichtlinie der EU, wird ab dem 13. Januar 2018 angewendet. Das entsprechende Umsetzungsgesetz wurde am 21. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Kreditinstitute müssen künftig Schnittstellen für Drittanbieter zur Verfügung stellen, damit diese Kontodaten einsehen und Zahlungen initiieren können. Ein wichtiges Ziel der Richtlinie ist es, Innovationen und Wettbewerb zu fördern.

PSI-Methode von BaFin und Bundesbank klassifiziert zusätzliche Institute als potenziell systemgefährdend

In einem Artikel im BaFin-Journal hat die BaFin darauf hingewiesen, dass erstmals 37 deutsche Kreditinstitute als potenziell systemgefährdend identifiziert wurden und künftig zusätzliche aufsichtliche Anforderungen erfüllen müssen[1]. Neben den bereits bestehenden Verfahren zur Identifizierung von G-SRIs (global systemrelevanten Instituten) und  A-SRIs (anderweitig systemrelevanten Instituten) beruht diese Einstufung auf der von BaFin und Bundesbank gemeinsam entwickelten PSI-Methode zur Bestimmung potentiell systemgefährdender Institute.

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