Kategorie: EBA Guidelines

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SREP-Serie (Teil 1): Überwachung der Schlüsselindikatoren

Dieser Abschnitt der SREP-Richtlinie der EBA fokussiert sich auf die vierteljährliche Überwachung von sogenannten finanziellen und nicht-finanziellen Schlüsselindikatoren durch die Bankenaufsicht. Diese bilden auch die Basis für die institutsspezifischen Analysen der Kapital-, Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken einschließlich des Geschäftsmodells. Ergänzend dazu sollen die Bankaufsichtsbehörden Limitsysteme sowie Überwachungs- und Eskalationsprozesse einrichten um sicherzustellen, dass starke Veränderungen oder Abweichungen bei den überwachten Kennzahlen nicht unbemerkt bleiben.

Eine eigenständige, institutsseitige Umsetzung entsprechender Überwachungskennzahlen und -prozesse kann den beaufsichtigten Banken dabei einen Informationsvorsprung in der Kommunikation mit der Bankenaufsicht sichern sowie darüber hinaus wichtige allgemeine Informationen für die Steuerung der Bank liefern.

Serie von Blogeinträgen zum Thema „Supervisory Review and Evaluation Process (SREP)“

Im November 2014 wurde an die EZB die laufende Aufsicht über die bedeutendsten Banken der Eurozone übertragen. In diesem Zusammenhang wird sich die EZB bei der Ausgestaltung ihrer Überwachungstätigkeit an den von der EBA am 19. Dezember 2014 in der endgültigen Version veröffentlichten Leitlinien zum Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) orientieren.

Diesbezüglich ist 2015 in zweifacher Hinsicht ein Jahr des Übergangs: Einerseits wird die EBA Richtlinie zum SREP erst im Januar 2016 in Kraft treten, andererseits hat sich aber auch die EZB Aufsicht aufbau- und ablauforganisatorisch noch nicht vollständig aufgestellt und die Aufseher sind darüber hinaus auch (noch) nicht sehr gut mit den von ihnen überwachten Banken vertraut.

Überblick zur EBA Opinion zu CVA

Am 25. Februar 2015 hat die European Banking Authority (EBA) ihren Report on Credit Valuation Adjustment (CVA) und die darauf basierende Opinion on CVA risk (EBA/Op/2015/02) veröffentlicht.


Hintergrund


Das Credit Valuation Adjustment (CVA) ist ein Bewertungsabschlag für OTC-Derivate und gibt an, wie groß die Wertminderung des risikofreien Fair Values eines Derivats durch den potentiellen Ausfall des Kontrahenten ist. Die CRR sieht vor, dass das Risiko der Erhöhung des CVA durch Änderungen des Credit Spreads des Kontrahenten (CVA Risiko), mit Eigenmitteln zu unterlegen ist. Um dieses Risiko zu quantifizieren ist die so genannte CVA Risk Capital Charge zu berechnen. Dieser Betrag kann entweder nach dem Standardansatz oder dem Advanced Approach berechnet werden.

Elemente des Supervisory Review and Evaluation Process

Zu dem Entwurf der European Banking Authority (EBA) vom 07. Juli 2014 “Guidelines for common procedures and methodologies for the supervisory review and evaluation process (SREP)” werden im Regulatory Blog Hintergrund, Struktur und die Elemente dargestellt.

Hier geht es direkt zum BeitragNeuer Rahmen für die aufsichtliche Prüfung und Bewertung – Supervisory Review and Evaluation Process

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