Kategorie: EBA

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EBA veröffentlicht Richtlinien fĂŒr einen pragmatischen SREP im Jahr 2020 vor dem Hintergrund der Corona-Krise

Noch immer herrscht große Unsicherheit ĂŒber die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Bankensektor. Auch die nationalen und supranationalen Aufsichtsbehörden sind von den die durch die Krise verursachten, operativen EinschrĂ€nkungen betroffen.

Die EBA veröffentlicht einen Bericht ĂŒber die ZusammenhĂ€nge von Sanierungs- und AbwicklungsplĂ€nen

Die EBA hat den Zusammenhang von Sanierungs- und Abwicklungsplanung analysiert (https://eba.europa.eu/eba-publishes-report-interlinkages-between-recovery-and-resolution-planning). Dabei erkennt sie inhaltlichen und prozessualen Optimierungsbedarf. Zum Einen geht es dabei um die Behebung von Inkonsistenzen zwischen den PlĂ€nen inklusive der BerĂŒcksichtigung von Wechselwirkungen, zum Anderen um die Optimierung der Zusammenarbeit der verschiedenen handelnden Parteien (Sanierungsaufsicht, Abwicklungsbehörden und Banken).

Änderung der Finanz- und RisikotragfĂ€higkeitsinformationenverordnung (FinaRisikoV)

Am 15. Juli 2019 hat die BaFin den Entwurf der Dritten Verordnung zur Änderung der Finanz- und RisikotragfĂ€higkeitsinformationenverordnung (FinaRisikoV) veröffentlicht. Ziel der Änderungen der FinaRisikoV ist die nationale Umsetzung der EBA Leitlinien zu fĂŒr SREP erhobene ICAAP- und ILAAP-Informationen (EBA/GL/2016/10) sowie der EBA Leitlinien zur Steuerung des ZinsĂ€nderungsrisikos bei GeschĂ€ften des Anlagebuchs (EBA/GL/2018/02).

Konsultation des Rundschreibens zu ZinsÀnderungsrisiken im Anlagebuch

Die Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) konsultiert vom 29. MĂ€rz bis 30. April 2019 die Neufassung des Rundschreibens zu ZinsĂ€nderungsrisiken im Anlagebuch. Die Anpassungen konzentrieren sich auf die Umsetzung der Erweiterungen aus der EBA Leitlinie (EBA/GL/2018/02) zur Steuerung des ZinsĂ€nderungsrisikos aus NichthandelsgeschĂ€ften vom Juli letzten Jahres. Die Neuerungen aus der der CRR II und aus der CRD V werden dagegen noch nicht aufgegriffen.

Serie zur Internal Governance (1) – Grundsatz der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit

FĂŒr Anwender aus – hinsichtlich GrĂ¶ĂŸe, Risikoprofil und GeschĂ€ftsmodell – sehr verschiedenen Instituten stellt sich die Frage nach dem Umfang und der GranularitĂ€t der Anwendung der EBA-Guidelines on Internal Governance (revised).

Die EBA hat bei ihren Leitlinien, Ă€hnlich wie die BaFin bei den MaRisk, von einer klaren Zuordnung bestimmter Anforderungen zu finanziellen KenngrĂ¶ĂŸen abgesehen. In beiden Regelwerken stellt der Grundsatz der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit (Titel I der EBA GL 2017/11) bzw. ProportionalitĂ€t (AT 1 Tz. 3 der MaRisk) den Maßstab fĂŒr Umfang und GranularitĂ€t der Anwendung dar: Diese sind in beiden Regelwerken anhand der Eigenschaften bzw. Besonderheiten des jeweiligen Instituts zu entscheiden.

EBA veröffentlicht “Guidelines on management of non-performing and forborne exposures”

Non-Performing Exposures (NPE) rĂŒcken bei den EuropĂ€ischen Aufsichtsbehörden und dem Gesetzgeber immer weiter in den Fokus. So hat die EuropĂ€ische Bankenaufsicht (EBA) am 31. Oktober 2018 die “Guidelines on management of non-performing and forborne exposures” mit mehr als 200 Einzelanforderungen veröffentlicht. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Banken in der EU – und damit mehr als 6.000 Institute – angemessene Steuerungsinstrumente fĂŒr NPE einsetzen und ein gezielter Abbau hoher NPE-BestĂ€nde erfolgt. Bereits im MĂ€rz 2017 hatte die EZB ihren Leitfaden zu notleidenden Krediten veröffentlicht, der sich an die von ihr direkt beaufsichtigten Institute wendet. Die EU-Kommission arbeitet zudem an einem Prudential Backstop fĂŒr eine frĂŒhzeitige, aufsichtsrechtliche NPE-Kapitalvorsorge. ErgĂ€nzt werden diese Maßnahmen durch gestiegene Anforderungen an die FinRep-Berichterstattung.

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