Kategorie: ESG

Bleiben Sie auf dem Laufenden - der ESG RSS-Feed

EZB Klimarisiko-Stresstest 2022

Hintergrund

Am 18. Oktober 2021 veröffentlichte die EZB ihre Methodik fĂĽr den Klimarisiko-Stresstest 2022. Die EZB betrachtet den Klimarisiko-Stresstest als Ăśbung fĂĽr Banken und Aufsichtsbehörden gleichermaĂźen. Ziel der Analysen ist insbesondere die Identifizierung und Erhebung von Klimarisiken, Schwachstellen, Best Practices der Branche und Herausforderungen der Banken insbesondere im Hinblick auf die DatenverfĂĽgbarkeit und -qualität sowie der abschlieĂźende Vergleich der Stresstestergebnisse der Institute.  Die EZB wird die institutsspezifischen Ergebnisse aus dem Klimarisiko-Stresstest 2022 zusammen mit der Umsetzung anderer EZB-Aufsichtsinitiativen wie z.B. dem EZB Leitfaden im Umgang mit Klima-und Umweltrisiken im Jahr 2022 bewerten. Die Ergebnisse des Stresstests werden in den „Supervisory Review and Evaluation Process“ (SREP) im Jahr 2022 einflieĂźen.

Den vollständigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen im kostenfreien Registrierbereich von PwCPlus zur VerfĂĽgung: Link zum Beitrag in PwCPlus.

Dem Klimawandel hinterher – EZB zieht ernüchternde Bilanz aus den Self Assessments der Institute zu Klima- und Umweltrisiken

Hintergrund

Im November 2020 veröffentlichte die EZB ihren Leitfaden zu Klima- und Umweltrisiken und formulierte in diesen 13 aufsichtsrechtliche Erwartungen an Banken. In der Folge forderte die EZB die Banken zu einer Selbsteinschätzung in Bezug auf den gegenwärtigen Stand der Erfüllung der 13 Erwartungen auf (Self Assessment). Ferner verlangte die EZB von den Instituten die Entwicklung von Maßnahmenplänen zur vollständigen Umsetzung dieser Erwartungen.

Im August 2021 veröffentlichte die EZB in ihrem August-Newsletter die ersten Ergebnisse ihrer Auswertung der Self-Assessments. Die EZB konstatiert, dass sich die Banken mit Klima- und Umweltrisiken noch nicht ausreichend auseinandergesetzt und auch die Handlungsfelder noch nicht ausreichend konkret ermittelt haben. So haben sich aus Sicht der EZB nur etwa 1/3 der Banken die relevanten Themen hinreichend granular beleuchtet, während die Mehrzahl der Institute bisher nur unzureichende Analysen und Schritte zur Erfüllung der Anforderungen unternommen haben.

Insgesamt ist die EZB mit dem aktuellen Stand nicht zufrieden: die Banken seien zu langsam in der Anpassung ihrer derzeitigen Praktiken fĂĽr das Management und die Offenlegung von Klima- und Umweltrisiken und wĂĽrden die Erwartungen der EZB mit diesem Tempo in absehbarer Zeit nicht erfĂĽllen.

EBA Leitlinien zur Kreditvergabe und -ĂĽberwachung fĂĽr BaFin beaufsichtigte Institute

Die EBA Leitlinien zur Kreditvergabe und -ĂĽberwachung verkörpern eine Zeitenwende der europäischen Bankenaufsicht im Kerngeschäft der Banken. In ihrer Breite und Detaillierung senden sie klare Signale an die nationalen Aufsichtsbehörden und liefern damit einen Vorgeschmack auf bevorstehende MaRisk-Novellen. Denn auch die prinzipienorientierte deutsche Aufsicht wird sich an den neuen Vorgaben orientieren. Was Bankpraktiker hierzulande nun beachten sollten, erfahren Sie in unserer Blog-Reihe zur Umsetzung der neuen EBA Leitlinien in das deutsche Aufsichtsrecht. 

In weiteren Veröffentlichungen gehen unsere Experten für Sie in den kommenden Wochen auf ausgewählte Aspekte der Leitlinien ein und beleuchten die besonderen Herausforderungen, die sich aus der bevorstehenden Umsetzung für direkt beaufsichtigte Institute auf allen betroffenen Ebenen ergeben werden.

EZB veröffentlicht finale Leitlinien zum Umgang mit Klima- und Umweltrisiken

Am 27. November 2020 veröffentlichte die EZB nach einer öffentlichen Konsultation (sehen Sie hierzu auch unseren Blogbeitrag vom 2. Juni 2020) und einem Dialog mit den beaufsichtigten Instituten (SIs) die finale Fassung des Leitfadens zu Klima- und Umweltrisiken.

Die EZB hat in der Veröffentlichung 13 konkrete Erwartungen in Bezug auf den Umgang mit Klima- und Umweltrisiken formuliert. Auch wenn diese selbst nicht verpflichtend sind, so wurde im gleichen Schritt für 2022 eine vollständige aufsichtliche Überprüfung der Bankpraktiken für dieses Themengebiet angekündigt, die auch Bestandteil des im gleichen Jahr geplanten aufsichtsrechtlichen Stresstests sein wird. Bereits zu Beginn des Jahres 2021 sollen die Institute eine Selbsteinschätzung in Bezug auf die Umsetzung der EZB Erwartungen vornehmen und Aktionspläne entwickeln, die von der EZB analysiert und in ein Benchmarking einbezogen werden sollen.

Rethinking Climate change – How to approach sustainability risk identification and assessment

Understanding the risk exposures due to Climate Change remains a challenge across the financial services industry given the inherent uncertainties and long-term time horizons. Using a set of event-based scenarios as a translation mechanism can help identify structural exposures in business and operating models and provide a basis to enhance scenario design and forward-looking risk management.

EZB bezieht Stellung zum Umgang mit Klima- und Umweltrisiken

Am 20. Mai 2020 veröffentlichte die EZB zur öffentlichen Konsultation ihre Leitlinien zu Klima- und Umweltrisiken.[1] Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 25. September 2020 und ist ein erster Schritt zu einem strukturierten Dialog mit den beaufsichtigten Instituten (SIs) in Bezug auf das Management der auf Kreditinstitute einwirkenden Klima- und Umweltrisiken.

Die Veröffentlichung der Richtlinien dient einerseits der Kommunikation der Erwartungen der EZB an die Integration von Klima- und Umweltrisiken in das Risikomanagement von Kreditinstituten und andererseits als Basis für einen Dialog zwischen den Aufsichtsbehörden und der Finanzindustrie. Die Leitlinien ergänzen das Pariser Abkommen[2] und die Pläne der Europäischen Kommission für den Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und heben die Schlüsselrolle von Kreditinstituten bei der Erreichung der in diesem Kontext gesetzten ehrgeizigen Ziele für das Jahr 2050 hervor[3].

ECB takes a stand on climate-related and environmental risks

On 20 May 2020 ECB released its guidelines on climate-related and environmental risks for public consultation[1]. The public consultation period runs until 25 September 2020 and is a first step to a structured dialogue with significant institutions (SIs).

The intention of these guidelines is to set out supervisory expectations on the integration of these risks into existing practices and initiate a dialogue between supervisors and industry. As such, it complements the Paris Agreement [2] and the European Commission’s action plans on the transition to a low-carbon economy, further recognising the key role of the financial services industry in achieving ambitious targets until 2050[3].

BaFin-Konsultation des Merkblattes zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 24. September 2019 den Entwurf eines Merkblattes zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken (16/2019) für Banken, Versicherungsunternehmen, Wertpapierdienstleistungsunternehmen und Kapitalverwaltungsgesellschaften konsultiert. Das Merkblatt soll den von der BaFin beaufsichtigten Unternehmen Grundsätze und Prozesse im Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken aufzeigen, an denen sich diese im Sinne von sinnvollen Verfahrensweisen (Good-Practice-Ansätze) orientieren können. Für unmittelbar von der EZB beaufsichtigte Banken wird das Merkblatt nicht gelten, diese können aber das Merkblatt zur Orientierung heranziehen. Die aktuelle Konsultationsphase des Entwurfes endet am 3. November 2019.