Kategorie: OECD

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Reaktion der EZB auf COVID-19

Staaten weltweit ergreifen Maßnahmen in bislang nicht gekanntem Umfang, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen und Menschen vor einer Ansteckung zu schĂŒtzen. Gleichzeitig passen die OECD und der IWF ihre Erwartungen an die Auswirkungen auf einzelnen Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft regelmĂ€ĂŸig an. FĂŒr die Banken reagieren EBA und EZB/SSM auf die gegenwĂ€rtigen UmstĂ€nde.
Hier finden Sie eine Übersicht  ĂŒber  beschlossene Maßnahmen der EZB (Stand 12. MĂ€rz 2020).

Serie von BlogeintrĂ€gen zum Thema „Internal Governance“

Corporate und Internal Governance

Eine effektive Corporate Governance ist eine wesentliche Voraussetzung fĂŒr das Risikomanagement von Banken und ihre WiderstandsfĂ€higkeit in Krisenzeiten. Aus Sicht der OECD (OECD-GrundsĂ€tze zur Corporate Governance, 2004, S. 11) liefert sie „den strukturellen Rahmen fĂŒr die Festlegung der Unternehmensziele, die Identifizierung der Mittel und Wege zu ihrer Umsetzung und die ModalitĂ€ten der Erfolgskontrolle.“ Ein gutes Corporate Governance-System sollte dem Aufsichtsorgan und den GeschĂ€ftsleitern die richtigen Anreize zur Verfolgung der Interessen des Unternehmens und seiner Anteilseigner mit Blick auf deren Ziele geben und insbesondere eine wirkungsvolle Überwachung der UnternehmensaktivitĂ€ten erleichtern. Interne Governance von Instituten soll also beides sicherstellen: Zum einen, dass die EntscheidungstrĂ€ger im Sinne der (betriebswirtschaftlichen) Unternehmensziele handeln, zum anderen, dass sie dabei regulatorische Anforderungen einhalten und zur Krisenresistenz beitragen. Letzteres ist eine TĂ€tigkeit, die primĂ€r innerhalb des Instituts erfolgt und durch externe Parteien wie z.B. Aufsichtsbehörden lediglich ĂŒberwacht wird. Man spricht daher auch von Interner Governance.

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