Risk Blog

Interview zum Stand der Umsetzung der BRRD-Richtlinie und BRRD-Poster

Im Frühjahr 2014 hat die Europäische Union eine neue Bankensanierungs- und Abwicklungsrichtlinie verabschiedet, die Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD). Diese wurde in Deutschland mit Wirkung zum 1. Januar 2015 in deutsches Recht umgesetzt. Als Reaktion auf die Finanzkrise im Jahr 2008 beinhaltet diese Regulierung eine Reihe von Maßnahmen, um die Stabilität des Finanz- und Bankdienstleistungssektor sicherzustellen. Jedoch nicht alle Länder haben die BRRD bisher in nationales Recht umgewandelt und werden deshalb nun vom europäischen Gerichtshof verklagt.

In einem Interview berichten Stephan Lutz, Partner Financial Services Risk & Regulation und Stefan Linder, Senior Manager, Financial Services Deals & Restructuring über die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Richtlinie und ihrem Besuch in Polen, einem der angeklagten Länder.

Künftige Herausforderungen bei der Verwendung von ECL Modellen nach IFRS 9

Das IAASB hat mit seiner Publikation zur Überarbeitung des ISA 540 auf die kommenden Herausforderungen aus den Expected-Credit-Loss (ECL) Modellen für die Jahresabschlussprüfung hingewiesen. Im Wesentlichen betroffen sind aufgrund der besonderen Komplexität der ECL-Modelle die Jahresabschlussprüfungen bei großen Finanzinstituten. Daher ist geplant im Dezember 2016 einen ersten Entwurf des ISA 540 zu veröffentlichen, der nach einer Kommentierungsphase in 2017 final verabschiedet werden soll.

Existenz von Schätzunsicherheiten

Ab dem 1. Januar 2018 ist für alle IFRS-bilanzierenden Institute der IFRS 9 für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten verpflichtend anzuwenden. Durch die Einführung des IFRS 9 werden die bislang verwendeten Incurred Loss Modelle durch Expected Credit Loss Modelle abgelöst.

Expected Credit Loss Modelle berücksichtigen die Verluste über die Lebenszeit eines Finanzinstruments und tragen u.a. makroökonomischen Effekten Rechnung. Entsprechend wird der neuen Modellierung eine hoher Komplexitätsgrad zugeschrieben, so dass das IAASB dem Abschlussprüfer ein möglichst frühes Auseiandersetzen mit den ECL Modellen nahelegt.

  • Die Praxis zeigt, dass die Anwendung von ECL Modellen zu einer Erhöhung der Risikovorsorge führt und somit ein wesentlicher Werttreiber für die Vermögens- und Ertragslage der Institute sein wird. In der Folge kann es zu negativen Auswirkungen auf das Eigenkapital der anwendenden Institute kommen.
  • Finanzinstitute stehen nun vor der Herausforderung Änderungen des Kreditrisikos eines Schuldners nachzuverfolgen und festzustellen, wann sich eine signifkante Kreditverschlechterung einstellt und ob sich die Annahmen sowie Schätzungen für das Stufentransfermodell verändert haben. Bei der Einschätzung eines signifikanten Kreditrisikos sollten folgende Faktoren Beachtung finden:
  • Änderungen des relativen Ausfallrisikos seit dem Zugang des Finanzinstruments
  • Erwartete Laufzeit des Finanzinstrumentes
  • zukunftsgerichtete Informationen für die ECL Schätzung
  • Dies führt dazu, dass die Nutzung von ECL Modellen mit erheblichen Ermessensentscheidungen behaftet ist und somit erhöhten Schätzunsicherheiten unterliegt.

Herausforderungen bei der Anwendung eines ECL Modells

Auf die Auswirkungen und Schwierigkeiten von Schätzunsicherheiten wird im ISA 540 hingewiesen. Die damit zusammenhängenden Ermessensentscheidungen beeinflussen das bilanzielle und regulatorische Kapital und somit die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage eines Institutes in erheblichem Maße.

Bei der Implementierung von ECL Modellen ist also die zentrale Fragestellung zu klären, wie das Institut gegenüber dem Jahresabschlussprüfer oder der Aufsichtsbehörde die Angemessenheit der getroffenen Ermessensentscheidungen nachweisen kann.

Dies kann das betroffene Institut durch die Erfüllung der nachfolgend skizzierten Anforderungen an Governance-Prozesse und Kontrollen sicher stellen.

Für die Ableitung von Annahmen sind dabei Prozesse zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit und Genauigkeit zu definieren. Nachfolgende wesentliche Risikofaktoren sind dabei vom Institut zu beachten und gegenüber Dritten nachvollziehbar zu erläutern:

  • Ausmaß der Schätzunsicherheit
  • Existenz von komplexen Finanzinstrumenten
  • Relative Größe des von ECL Modellen betroffenen Portfolios im Vergleich zur Bilanzsumme
  • Auswirkung der Schätzungen auf regulatorische Kennziffern und/oder Profitabilität

Zusätzlich ist eine Dokumentation zu schaffen, die zeigt, dass die Annahmen auf plausiblen und schlüssigen Grundlagen basieren. Darüber hinaus sind Kontrollen zur Sicherstellung der Angemessenheit der Modellierung einzurichten. Dabei sollten folgende Anforderungen durch die Institute beachtet werden:

  • Modellvalidierung und Backtesting
  • Change Management Prozess
  • regelmäßige Modellkalibrierung
  • Funktionstrennung bei Kalibrierung und Validierung
  • angemessene Dokumentation
  • Validität von externen Datenquellen und Annahmen für die Modelle und Verfahren des Instituts

Zusätzlich ist es notwendig, die Schätzwerte und Annahmen quantitativ und qualitativ gegeneinander abzuwägen und zu begründen, so dass die getroffenen Schätzwerte und Annahmen nachvollziehbar für Dritte erläutert sind. Die Durchführung einer kritischen Diskussion der getroffenen Annahmen mit den verschiedenen Bereichen, u.a. Risikomanagement, Finanzen und/oder Kredit, ist sinnvoll. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass eine bewusste oder unbewusste Fehleinschätzung (Bias) vorliegt und auch die Gesamtsituation des Institutes einbezogen wird. Die Wahrscheinlichkeit für das Treffen von Fehleinschätzungen steigt dabei mit der Zunahme von folgenden Sachverhalten:

  • unplausible Änderungen der Methodik, verwendeten Daten oder Annahmen
  • Entscheidungen des Management, die den ECL von Jahr zu Jahr innerhalb einer akzeptablen Bandbreite bewegt, aber nicht durch die Geschäftsentwicklung begründet sind
  • schwierige Finanzmarktbedingungen

Ausblick

Insgesamt ergeben sich aus dem neuen ISA 540 und der künftigen Anwendung von ECL-Modellen im Zuge der Umsetzung von IFRS 9 verschiedene Handlungsfelder. Nachfolgend haben wir die Wesentlichen aufgeführt:

Modellierungsexpertise

Die Berechnung des ECL Modells erfordert neben einem 12-Monats-Expected Credit Loss die Ermittlung eines Lifetime Expected Credit Loss sowie die Identifikation von zukunftsgerichteten Informationen bzw. makroökonomischen Faktoren. Definition sowie Kalibrierung von Parametern wie PD, LGD und EAD sind von den Instituten zu erläutern. Eine fachliche Würdigung der verfügbaren Daten und eine Identifikation von Datenlücken sollte daher bereits durch diese erfolgen. Besonders geeignet sind Daten-GAP- sowie Qualitätsanalysen zur Identifikation und Schließung von Datenlücken.

Kapitalauswirkungen

ECL Modelle haben insbesondere über den Wertberichtigungsvergleich (Vergleich von regulatorischem Expected Loss und buchhalterischer Risikovorsorge) Auswirkungen auf das regulatorische Eigenkapital. Institute sollten sich daher frühzeitig mit den Auswirkungen auf das regulatorische Eigenkapital mittels institutsspezifischer Analysen auseinandersetzen.

Governance Prozesse & Internes Kontrollsystem

Aufgrund der Nutzung von ECL-Modellen für die Berechnung der Risikovorsorge und deren Bedeutung für den Jahresabschluss sowie die regulatorische Eigenmittelberechnung (Säule I und II) haben Finanzinstitute auch hier geeignete Governance Prozesse und Interne Kontrollsysteme zu etablieren. Die Herausforderung liegt neben der angemessenen Definition in der Umsetzung.

Darüber hinaus bestehen Interdependenzen zur Offenlegung. Künftig sind Angaben zum ECL Modell im Anhang anzugeben, die zum einen Annahmen und Parameter aber auch Methoden, Verfahren und Prozesse betreffen. Dementsprechend sollten auch hier die Institute rechtzeitig mit der Vorbereitung beginnen.

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Matthias Eisert im Interview zu den neuen MaRisk

Im Rahmen einer Tagung zum Thema „Bankenaufsicht Aktuell“ beim EUROFORUM hat Matthias Eisert sich im Interview zu den Chancen des Risiko-Reportings und den neuen Anforderungen aus BCBS 239 bzw. den Anforderungen an Datenmanagement aus der aktuellen MaRisk-Novelle geäußert. Das Interview finden sie hier. (Link  http://www.euroforum.de/bankenaufsicht-im-fokus/interview-mit-matthias-eisert-pwc/)

Erklärung der EZB-Bankenaufsicht zur internen Governance und zum Risikoappetit

Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank hat im Rahmen einer kürzlich veröffentlichten Erklärung ihre Vorstellungen zur internen Governance und zur Risikobereitschaft der von ihr direkt beaufsichtigten bedeutenden Institute konkretisiert. Basis für die Veröffentlichung war ein von der EZB im Jahr 2015 durchgeführter thematischer Review zur Beurteilung der Leitungsorgane und der Risikobereitschaft der bedeutenden Institute des Euroraums.

Der Zwischenentwurf der MaRisk-Novelle ist da – erneute Analyse der Anforderungen erforderlich

Seit Februar 2016 befindet sich der Entwurf zur MaRisk-Novelle 2016 in der Konsultationsphase. Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienst­leistungs­aufsicht (BaFin) in der Fachgremiumssitzung am 24./25. Mai 2016 über den aktuellen Konsultationsstand informiert, Hinweise zur Erwartungshaltung der Aufsicht und mögliche Umsetzungsfristen gegeben hat, wurde in der gleichen Sitzung ein Zwischenentwurf zur weiteren Konsultation angekündigt.

PSI-Methode von BaFin und Bundesbank klassifiziert zusätzliche Institute als potenziell systemgefährdend

In einem Artikel im BaFin-Journal hat die BaFin darauf hingewiesen, dass erstmals 37 deutsche Kreditinstitute als potenziell systemgefährdend identifiziert wurden und künftig zusätzliche aufsichtliche Anforderungen erfüllen müssen[1]. Neben den bereits bestehenden Verfahren zur Identifizierung von G-SRIs (global systemrelevanten Instituten) und  A-SRIs (anderweitig systemrelevanten Instituten) beruht diese Einstufung auf der von BaFin und Bundesbank gemeinsam entwickelten PSI-Methode zur Bestimmung potentiell systemgefährdender Institute.

Erkenntnisse aus aufsichtlichen Prüfungen konkretisieren die Anforderungen an Risikotragfähigkeit und Stresstests

Nachdem unsere Reihe von Beiträgen bereits verschiedene (Schwerpunkt-)Themen des MaRisk-Konsultationsentwurfs vom 19. Februar aufgegriffen hat (Beitrag vom 22. Februar 2016) , soll dieser Beitrag die wesentlichen – zur Diskussion stehenden – Änderungen bei der Risikotragfähigkeit und den Stresstests beleuchten. Während die Institute dabei im Rahmen der Risikotragfähigkeit vor allem vor die Herausforderung gestellt werden, Intragruppenforderungen angemessen abzubilden, wird das Stresstest­universum um die Durchführung von Stresstests für das Gesamtrisikoprofil auf Instituts- und Gruppenebene ergänzt.

Die Auslastung der Risikotragfähigkeit kann steigen – die Qualität jedoch auch

Die Änderungen des AT 4.1 („Risikotragfähigkeit“) im MaRisk-Konsultationsentwurf sind überschaubar und lassen sich im Wesentlichen als „Best Practice-getriebene“ Konkreti­sierungen und Erläuterungen beschreiben. Eine der größten Änderungen ist die – nun an zentraler Stelle im AT 4.1 Tz. 9 u. 10 untergebrachte – komplexitätsinduzierte umfas­sende Validierung einzelner Komponenten der Risikotragfähigkeitsrechnung, bei der künftig eine angemessene (prozessuale und organisatorische) Trennung zwischen Methodenentwicklung und Validierung gewährleistet sein soll. Hiermit ist nicht zwingend eine „neutrale Stelle“ oder ein anderer Bereich gemeint; Mindestvoraussetzung aus Sicht der deutschen Aufsicht ist, dass unterschiedliche Personen mit Validierung und Entwicklung der Verfahren betraut sind. Seitens der europäischen Bankenaufsichtsbehörden lassen sich allerdings (zumindest für Säule 1-relevante Modelle) mittelfristig weitergehende Anforderungen an die Trennung zwischen Methodenentwicklung und Validierung erkennen (siehe z.B. auch das EBA-Konsultationspapier EBA/CP/2014/36 vom 12. November 2014).

Daneben werden die bestehenden Anforderungen an Daten aus anderen/externen Quellen für die Berechnung der Risikotragfähigkeit fixiert. Es soll nachvollziehbar sein, warum verwendete externe Daten die institutsindividuellen Verhältnisse wiedergeben.

Größere Änderungen bringt AT 4.5 („Risikomanagement auf Gruppenebene“). Die neu geforderte Überprüfung der Wesentlichkeitseinstufung bei zusammengefasster Betrachtung aller unwesentlichen Risiken für nachgeordnete Unternehmen, dürfte noch überschaubar sein. Die Einbeziehung von Intragruppenforderungen führt ggf. zu einem erhöhten Aufwand. Dieser ergibt sich aus dem Ansatz von (internen) Preisen, die sich an denen des externen Marktes orientieren müssen. Somit ist das jeweilige Ausfallrisiko anzusetzen. Sofern Institute die Intragruppenforderungen in ihren Berechnungen bislang nicht berücksichtigen, kannje nach Größe und Rating der Engagements – die Auslastung in der Risikotragfähigkeit steigen. Hierzu ist eine Analyse der eigenen Bestände notwendig, inwieweit die erforderlichen Daten erhoben werden können und welche Beträge in der Risikoermittlung anzusetzen sind.

Die in AT 4.1 Tz. 2 geforderte Berücksichtigung beider Zielsetzungen – Fortführung des Instituts und Schutz der Gläubiger in der Risikotragfähigkeit – i.V.m. dem Verweis auf den „Leitfaden zur aufsichtlichen Beurteilung bankinterner Risikotragfähigkeitskonzepte“ vom 7. Dezember 2011 wird vor dem Hintergrund der laufenden europäischen Diskussion und der SREP-Anforderungen diskutiert (s. auch Risk-Blog-Beitrag vom 24.Mai 2016). In diesem Zusammenhang ist auch eine Novellierung des vorgenannten Rundschreibens im Nachgang zu der MaRisk-Novelle 2016 zu erwarten.

Eine weitere Konkretisierung mit potenziellen Auswirkungen auf die Risikotragfähigkeit hat die BaFin im BTR 2.3 Tz. 6 für Zinsänderungsrisiken (Marktpreisrisiken des Anlagebuchs) vorgenommen. Hiernach kann bei der Bestimmung der Risiken auf die Auswirkungen von Zinsänderungen auf das handelsrechtliche Ergebnis oder die Markt- bzw. Barwerte als primär steuerungsrelevantes Verfahren abgestellt werden. Die Auswir­kungen des jeweils anderen Verfahrens sind angemessen zu berücksichtigen. Sofern sich daraus weitergehende bedeutende Zinsänderungsrisiken ergeben, sind diese in die Risikosteuerungs- und –controllingprozesse sowie die Risikotragfähigkeit einzu­be­ziehen. Dies trägt auch zum Teil den Anforderungen der “EBA Guidelines on the Manage­ment of interest rate risk arising from non-trading activities” (EBA/GL/2015/08) Rechnung. Auch in diesem Zusammenhang ist eine weitere Konkretisierung der Anforde­rungen der Aufsicht – z.B. in Form einer Allgemeinverfügung – alsbald zu erwarten (s. auch Blog-Beitrag vom 20. November 2015).

Konkretisierende Regelungen bei Stresstests auf Instituts- und Gruppenebene

Die bestehende Anforderung zur Durchführung der Stresstests auf Gesamtinstitutsebene unter AT 4.3.3 Tz. 1 MaRisk wird in dem aktuellen MaRisk-Entwurf durch eine neue Tz. 2 konkretisiert. Regelmäßige und ggf. anlassbezogene Stresstests sind nun für das Gesamt­risikoprofil des Instituts durchzuführen. Darüber hinaus sind zusätzlich die potenziellen Auswirkungen auf die unterschiedlichen Risikoarten kombiniert in einer Weise darzustellen, welche die Wechselwirkungen zwischen den Risikoarten berücksichtigen. Gleichzeitig hat die BaFin im MaRisk-Entwurf die Durchführung der regelmäßigen und ggf. anlass­bezogenen Stresstests auch für das Gesamtrisikoprofil auf Gruppenebene aufge­nommen (AT 4.5 Tz. 5). Während die konkretisierenden Anforderungen auf Institutsebene überwiegend einen eher niedrigen Aufwand darstellen, dürften die Anforderungen auf Gruppenebene bei einigen Häusern mit einer höheren Komplexität verbunden sein.

Fazit

Die Herausforderungen und Auswirkungen auf die Institute stellen sich zusammen­gefasst wie folgt dar:

  • Die bestehenden Validierungs-/Plausibilisierungsprozesse in der Risikotragfähigkeitsrechnung sind um eine Repräsentativitätsanalyse aller externen Daten zu ergänzen. Für umfas­sende Validierungen komplexer Verfahren ist eine angemessene Funktionstrennung zwischen Modellentwicklung und Validierung einzurichten.
  • Die Bewertung der Intragruppenforderungen ist an einer externen Betrachtung auszurichten, d. h. es ist insbesondere das jeweilige Ausfallrisiko zu berücksichtigen.
  • Es ist zu überprüfen, ob alle wesentlichen Risiken in den bestehenden Gesamtbankstresstest einbezogen werden. Darüber hinaus muss der Gesamtbank­stresstest geeignet sein, um die Wechselwirkungen der Risiken abzubilden. Auf Gruppenebene sind regelmäßige und ggf. anlassbezogene Stresstests für das Gesamtrisikoprofil durchzuführen.

 

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