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EBA veröffentlicht “Guidelines on management of non-performing and forborne exposures”

Non-Performing Exposures (NPE) rücken bei den Europäischen Aufsichtsbehörden und dem Gesetzgeber immer weiter in den Fokus. So hat die Europäische Bankenaufsicht (EBA) am 31. Oktober 2018 die “Guidelines on management of non-performing and forborne exposures” mit mehr als 200 Einzelanforderungen veröffentlicht. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Banken in der EU – und damit mehr als 6.000 Institute – angemessene Steuerungsinstrumente für NPE einsetzen und ein gezielter Abbau hoher NPE-Bestände erfolgt. Bereits im März 2017 hatte die EZB ihren Leitfaden zu notleidenden Krediten veröffentlicht, der sich an die von ihr direkt beaufsichtigten Institute wendet. Die EU-Kommission arbeitet zudem an einem Prudential Backstop für eine frühzeitige, aufsichtsrechtliche NPE-Kapitalvorsorge. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch gestiegene Anforderungen an die FinRep-Berichterstattung.

Serie von Blogeinträgen zum Thema „Internal Governance“

Corporate und Internal Governance

Eine effektive Corporate Governance ist eine wesentliche Voraussetzung für das Risikomanagement von Banken und ihre Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten. Aus Sicht der OECD (OECD-Grundsätze zur Corporate Governance, 2004, S. 11) liefert sie „den strukturellen Rahmen für die Festlegung der Unternehmensziele, die Identifizierung der Mittel und Wege zu ihrer Umsetzung und die Modalitäten der Erfolgskontrolle.“ Ein gutes Corporate Governance-System sollte dem Aufsichtsorgan und den Geschäftsleitern die richtigen Anreize zur Verfolgung der Interessen des Unternehmens und seiner Anteilseigner mit Blick auf deren Ziele geben und insbesondere eine wirkungsvolle Überwachung der Unternehmensaktivitäten erleichtern. Interne Governance von Instituten soll also beides sicherstellen: Zum einen, dass die Entscheidungsträger im Sinne der (betriebswirtschaftlichen) Unternehmensziele handeln, zum anderen, dass sie dabei regulatorische Anforderungen einhalten und zur Krisenresistenz beitragen. Letzteres ist eine Tätigkeit, die primär innerhalb des Instituts erfolgt und durch externe Parteien wie z.B. Aufsichtsbehörden lediglich überwacht wird. Man spricht daher auch von Interner Governance.

RS 9/2018 (BA) – Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch

Am 12. Juni 2018 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die neue Fassung ihres Rundschreibens zu Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch – RS 9/2018 (BA) – veröffentlicht. Dieses ersetzt das bisher gültige Rundschreiben 11/2011 (BA) und ist somit ab sofort von allen deutschen Kreditinstituten[1] anzuwenden.

Neuer Action Plan für Non-Performing Loans

Nachdem die EBA bereits in 2014 den Begriff der Non-Performing-Exposures definiert hat, wurde von der EZB am 20. März 2017 die finale Fassung des Leitfadens zum Umgang mit notleidenden Krediten (siehe unser Blogbeitrag vom 4. Mai 2017) sowie im Juni eine Bestandsaufnahme der EBA zu den nationalen Status Quo im Umgang mit Non-Performing Loans (NPL) veröffentlicht. Nun hat der Rat der Europäischen Union am 11. Juli 2017 einen Action Plan zum Umgang mit NPL genehmigt.

EBA Recovery Planning – Comparative Report on Recovery Options

Mit der Implementierung der BRRD (Bank Recovery and Resolution Directive) im Januar 2015 steht die Sanierungsplanung auf der Agenda der großen europäischen Banken. Zur Unterstützung dieser hat die EBA (European Banking Authority) ihre vierte vergleichende Studie durchgeführt und die Ergebnisse am 1. März 2017 in ihrem Report mit dem Titel „EBA Recovery Planning – Comparative Report on Recovery Options“ veröffentlicht.

Transparente Transparency Exercise: EU-weite Veröffentlichung detaillierter Daten und Kennzahlen für 105 Banken

Ein interaktives Tool der EBA ermöglicht einen Vergleich von zehn Schlüsselindikatoren („Main Indicators“) für 105 Banken aus 21 Ländern in Europa sowohl zwischen den Instituten als auch aggregiert auf Länderebene. Zusätzlich werden elf Kennzahlen zur Bestimmung des „Return on Regulatory Capital“ betrachtet.

Vergleich von Sanierungsplänen hinsichtlich Belastungsszenarien

Am 8. Dezember 2015 hat die EBA die Ergebnisse einer vergleichenden Studie der Belastungsszenarien verschiedener Sanierungspläne von Kreditinstituten („Recovery planning Comparative report on the approach taken on recovery plan scenarios“) vorgelegt. Die EBA untersucht in dieser Analyse die Ansätze zur Auswahl und Beschreibung der Szenarien, die Auswirkungen der Szenarien auf die Institute sowie das Vorgehen, wie die Banken die Durchführbarkeit und die Plausibilität der eingesetzten Handlungsoptionen in den jeweiligen Szenarien beurteilen. Im Ergebnis zeigen sich viele gute Ansätze, jedoch auch einige Lücken, die noch in den Sanierungsplänen enthalten sind.

EBA und EZB Stresstests 2016

Kürzlich veröffentlichte die EBA ein umfangreiches Dokumentenpaket zum anstehenden EBA Stresstest 2016. Darin enthalten sind auch die für den gleichzeitigen EZB Stresstest verwendete finale Methodik, die Szenarien sowie die allgemeinen FAQs. Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick über den anstehenden Supervisory Stresstest und stellt die Herausforderungen im Vergleich zum EBA/EZB Stresstest 2014 heraus.

Anforderungen der EZB an ILAAP und ICAAP

Am 8. Januar 2016 hat die Europäische Zentralbank (EZB) ein Schreiben an die Geschäftsleitung bedeutender Banken (Systemically Important Banks / SIBs) veröffentlicht, das sich mit den aufsicht­lichen Erwartungen an den Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) und den Internal Liquidity Adequacy Assessment Process (ILAAP) sowie der harmonisierten Erhebung entsprechender Informationen hierzu beschäftigt. Grundlage des Schreibens ist das Konsultationspapier der European Banking Authority (EBA) „Guidelines on ICAAP and ILAAP information collected for SREP purposes“ (EBA/CP/2015/26) vom 11. Dezember 2015.[1]

Konsultationspapier „Guidelines on ICAAP and ILAAP information collected for SREP purposes“ veröffentlicht

Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) hat am 11. Dezember 2015 das Konsultationspapier „Guidelines on ICAAP and ILAAP information collected for SREP purposes“ (EBA/CP/2015/26) veröffentlicht. Mit dem Paper wird konkretisiert, welche Informationen die Aufsicht bei der Beurteilung des ICAAP und ILAAP heranziehen sollte. Im Umkehrschluss bedeutet dies auch eine Festlegung der Aufsicht hinsichtlich der von den beaufsichtigten Instituten bereitzustellenden Informationen. Zum offiziellen Abschluss der SREP-Blog-Serie beschreiben wir hier die Inhalte und die erwarteten Auswirkungen der Guidelines auf die Institute.  

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