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Änderung der Finanz- und Risikotragfähigkeitsinformationenverordnung (FinaRisikoV)

Am 15. Juli 2019 hat die BaFin den Entwurf der Dritten Verordnung zur Änderung der Finanz- und Risikotragfähigkeitsinformationenverordnung (FinaRisikoV) veröffentlicht. Ziel der Änderungen der FinaRisikoV ist die nationale Umsetzung der EBA Leitlinien zu für SREP erhobene ICAAP- und ILAAP-Informationen (EBA/GL/2016/10) sowie der EBA Leitlinien zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos bei Geschäften des Anlagebuchs (EBA/GL/2018/02).

Neue Verordnung zur Einreichung von Finanz- und Risikotragfähigkeitsinformationen (FinaRisikoV)

Am 4. Juli 2018 wurde die Verordnung zur Änderung der Finanz- und Risikotragfähigkeitsinformationenverordnung (FinaRisikoV) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die überarbeitete FinaRisikoV ist damit zum 13. Juli 2018 in Kraft getreten und gilt für die Meldungen der Finanzinstitute. Für die Anwendung der neuen Meldebögen wurde eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2018 gewährt, Erleichterungen können teilweise sofort in Anspruch genommen werden.

Meldungen zur Risikotragfähigkeit konkretisiert

Ab 2015 müssen Kreditinstitute und übergeordnete Unternehmen erstmals Informationen zu ihrer Risikotragfähigkeit und den Verfahren zur Ermittlung der Risikotragfähigkeit an die Deutsche Bundesbank melden. Zur Konkretisierung der Pflichten wurde am 19. Dezember 2014 die FinaRisikoV (Verordnung zur Einreichung von Finanz- und Risikotragfähigkeitsinformationen nach dem Kreditwesengesetz) erlassen, die die bisherige FinaV (Finanzinformationenverordnung) ersetzt. Im Februar 2015 hat die Aufsicht ergänzend eine Allgemeinverfügung zur Einreichung von Informationen zur Risikotragfähigkeit (BaFin) sowie ein Merkblatt für die Meldungen gemäß §§ 10, 11 FinaRisikoV (Deutsche Bundesbank) veröffentlicht. Nachfolgend geben wir einen kurzen Überblick über die Inhalte der Regelungen.

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