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6. MaRisk Novelle – Erweiterung des Anwendungsbereichs bei Datenmanagement, Datenqualität und Datenaggregation (AT 4.3.4)

Mit der 2017 veröffentlichten fünften MaRisk Novelle wurden weite Teile aus BCBS 239 in die MaRisk übernommen: Datenmanagement, Datenqualität und Datenaggregation in AT 4.3.4 und Berichterstattung in BT 3.

Die Erfüllung von AT 4.3.4 war bisher nur für systemrelevante Institute gem. § 10f bzw. § 10g KWG verpflichtend. Durch die Anpassung von AT 1 Tz. 6 wird der Anwendungsbereich der MaRisk auf bedeutende Institute gem. Artikel 6 der Verordnung (EU) Nr. 1024/2013 des Rates vom 15. Oktober 2013 (SSM-Verordnung), d.h. auf alle direkt von der EZB beaufsichtigten Institute, erweitert.

Damit rĂĽcken nun neben den zuvor betroffenen systemrelevanten Instituten alle bedeutenden Institute, d.h. Institute unter direkter Aufsicht der EZB in den Anwendungsbereich von AT 4.3.4.

Wir erläutern Ihnen im folgenden Artikel, welche Auswirkungen dies für die betroffenen Institute hat und welche Handlungsbedarfe sich ergeben.

Den vollständigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen im kostenfreien Registrierbereich von PwCPlus zur VerfĂĽgung: Link zum Beitrag in PwCPlus.

BIS veröffentlicht 6. Fortschrittsbericht zur Umsetzung von BCBS 239

Der 6. Fortschrittsbericht zur Umsetzung von BCBS 239 zeigt, dass sich der Compliancegrad der 34 untersuchten G-SIBs zunehmend verbessert.[1] Dennoch konnte zum Zeitpunkt der Untersuchung (Ende 2018) keines der Institute den Status „fully compliant“ über alle Grundsätze hinweg aufweisen, was bei einigen Instituten auf anhaltende Herausforderungen in der Umsetzung umfangreicher Daten- und IT-Transformationen und insbesondere auf eine Ausweitung des BCBS 239-Anwendungsgebiets auf Kennzahlen und Berichte aus Finanzen, Meldewesen sowie des Sanierungsplans zurückzuführen ist.