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Russland erleichtert die Registrierung von AuslÀndern


Die Russische Staatsduma hat in der ersten Lesung den Gesetzesentwurf "Über die Migrationsregistrierung auslĂ€ndischer BĂŒrger und Staatenloser in der Russischen Föderation" angenommen.

Darin wird der Begriff des Aufenthaltsortes eines auslĂ€ndischen BĂŒrgers oder eines Staatenlosen nĂ€her ausgestaltet. Als Aufenthaltsort soll neben einem Wohnraum auch ein Raum in einem GebĂ€ude oder Bau gelten, in dem der auslĂ€ndische BĂŒrger oder der Staatenlose faktisch wohnt. Das heißt, sich aufhĂ€lt oder einer ErwerbstĂ€tigkeit nachgeht.

Der Begriff der aufnehmenden Partei wird ergĂ€nzt: Auch natĂŒrliche und juristische Personen, staatliche Organe, internationale Organisationen und andere Arbeitgeber wie Auftraggeber von Dienstleistungen, bei denen der auslĂ€ndische BĂŒrger oder der Staatenlose wohnt oder beschĂ€ftigt ist, können als solche fungieren. Außerdem kann als aufnehmende Partei im Sinne des Gesetzes ein auslĂ€ndischer hochqualifizierter Arbeitnehmer, der EigentĂŒmer von Wohnraum in der Russischen Föderation ist, auftreten. Der Vorteil: Er kann selbst die Registrierung seiner Familienangehörigen in der Russischen Föderation ĂŒbernehmen.

Weiterhin ist geplant, die Registrierungsfrist zu verlĂ€ngern: AuslĂ€ndische BĂŒrger und Staatenlose, die einen befristeten Wohnsitz in der Russischen Föderation haben oder sich dort mit einem Arbeitsvisum aufhalten, sollen kĂŒnftig sieben statt drei Tage Zeit haben, um sich selbst anzumelden oder sich durch ihre aufnehmende Parteien an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort registrieren zu lassen.  

Die Änderungen sind sehr zu begrĂŒĂŸen. Sie erleichtern die Registrierung von AuslĂ€ndern in Russland.