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Russland-News

Schreiben des russischen Finanzministeriums zum Verlustvortrag und zur Rechnungsausstellung bei R√ľckgabe der Ware


Mit Schreiben Nr. 03-03-06/1/320 vom 26. Juni 2012 √§u√üert sich die Abteilung f√ľr steuerliche und zolltarifliche Politik des russischen Finanzministeriums zur Frage des Verlustvortrags. Grunds√§tzlich ist der Verlustvortrag bei der Gewinnsteuer in Art. 283 SteuerGB RF geregelt. Durch das F√∂derale Gesetz Nr. 229-FZ vom 27. Juli 2010 wurde diesbez√ľglich erg√§nzt, dass der Verlustvortrag nicht zul√§ssig ist, wenn Verluste w√§hrend einer Steuerperiode erwirtschaftet wurden, in der der Gewinn des Steuerpflichtigen mit einem Steuersatz von 0% besteuert wurde. Dabei stellt sich die Frage, ob s√§mtliche Verluste dieser Steuerperiode sodann nicht vortragsf√§hig sind oder nur diejenigen Verluste, ¬†die als Ergebnis der Berechnung der steuerlichen Bemessungsgrundlage, auf die ein Steuersatz in H√∂he von 0% Anwendung findet, festgestellt wurden. Das russische Finanzministerium hat klargestellt, dass nur im letzteren Fall der Steuerpflichtige die Verluste nicht vortragen darf. Die √ľbrigen Verluste unterliegen diesem Verbot des Verlustvortrags somit nicht.

Mit Schreiben Nr. 03-07-09/64 vom 3. Juli 2012 √§u√üert sich die Abteilung f√ľr steuerliche und zolltarifliche Politik des russischen Finanzministeriums zur Frage der Rechnungsausstellung im Falle zur√ľckgegebener Ware. Diese ist davon abh√§ngig, ob der K√§ufer Umsatzsteuerschuldner ist oder nicht. Das russische Finanzministerium hat klargestellt, dass im Falle der R√ľckgabe der erworbenen Ware der K√§ufer, der Umsatzsteuerschuldner ist, dem Verk√§ufer eine Rechnung auszustellen hat als w√§re er der Verk√§ufer. Sofern die Ware von einem K√§ufer zur√ľckgegeben wurde, der kein Umsatzsteuerschuldner ist, hat der Verk√§ufer dem K√§ufer eine korrigierte Rechnung auszustellen.