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Veranstaltung: Business Breakfast „Richtiger Umgang mit Russland-Sanktionen“ am 27. Juni 2019 in MĂŒnchen


Veranstaltungshinweis: 27.06.2019 in MĂŒnchen – PwC

 

Business Breakfast

„Richtiger Umgang mit Russland-Sanktionen“

am 27. Juni 2019

in der PwC-Zentrale in MĂŒnchen

Bernhard-Wicki-Straße 8

80636 MĂŒnchen

 

Ort und Zeit: PwC-Zentrale MĂŒnchen, Bernhard-Wicki-Straße 8, 80636 MĂŒnchen, 10:00 Uhr – 13:00 Uhr

Anmeldung und Fragen: m.stender@bdi.eu, Tel.: +49 30 206167-134

Agenda Business Breakfast 27. Juni 2019

 

Umsatzsteuer bei elektronischen Dienstleistungen – Neue Anforderungen


Seit 1. Januar 2019 unterliegen auslĂ€ndische Unternehmen, die elektronische Leistungen im Sinne von Art. 174.2 des russischen Steuergesetzbuches (SteuerGB RF) an russische Unternehmen erbringen (B2B elektronische Leistungen), der Registrierung fĂŒr umsatzsteuerliche Zwecke und schulden entsprechende Umsatzsteuer in Russland.

Zuvor (seit 1. Januar 2017) galten diese Pflichten nur fĂŒr auslĂ€ndische Dienstleister im B2C Bereich, wobei die Umsatzsteuer auf B2B elektronische Leistungen durch die jeweiligen russischen Unternehmen im Rahmen des Reverse-Charge-Verfahren einzubehalten war.

Die neuen Regelungen bringen neue Compliancepflichten sowie eine Reihe von Unklarheiten mit sich.

Mit dem Föderalen Gesetz Nr. 335-FZ vom 27.11.2017 wurden Änderungen zur umsatzsteuerlichen Behandlung von ĂŒber die Computer-Netzwerke (Internet) und mithilfe von Datenverarbeitungstechnologien zu erbringenden Leistungen in elektronischer Form (elektronische Leistungen) in das russische Steuergesetzbuch (SteuerGB RF) eingefĂŒhrt.

Danach mĂŒssen auslĂ€ndische Unternehmen, die elektronische Leistungen im Sinne von Art. 174.2 SteuerGB RF an russische Unternehmen (B2B elektronische Leistungen) erbringen, sich in Russland ĂŒber ein Sonderverfahren fĂŒr umsatzsteuerliche Zwecke anmelden, die entsprechende Umsatzsteuer selbst berechnen und abfĂŒhren sowie UmsatzsteuererklĂ€rungen abgeben. Weiterlesen

Update – EU und US-Sanktionen gegen Russland – Zusammenfassender KurzĂŒberblick


1. Welche Bereiche sind derzeit von den amerikanischen, europÀischen und russischen Sanktionen betroffen?

Die EU- und die US-Sanktionen gegen Russland lassen sich in personenbezogene sowie branchenbezogene einschließlich Verbote bezĂŒglich der Krim und Sewastopol unterteilen.

Personenbezogene Sanktionen umfassen Einreiseverbote, das Einfrieren von Vermögen und das Verbot geschÀftlicher AktivitÀten mit solchen sanktionierten Personen.

Die branchenbezogenen Wirtschaftssanktionen beinhalten u. a. ein Waffen- und RĂŒstungsembargo, BeschrĂ€nkungen fĂŒr bestimmte Bereiche der Ölförderung, Dual-Use-GĂŒter und bei Finanzdienstleistungen. Die US-Sanktionen sind dabei z.T. weiter als die EU-Sanktionen und betreffen auch Bereiche wie Metall-und Bergbau oder Ingenieurwesen. BezĂŒglich der Krim verbieten die US-Sanktionen sĂ€mtlichen Import, Export sowie geschĂ€ftliche AktivitĂ€ten auf der Krim, wĂ€hrend die EU-Sanktionen –neben Importverboten, InvestitionsbeschrĂ€nkungen in bestimmten Bereichen und einem Verbot von Tourismusdienstleistungen die Lieferung von gesondert gelisteten Waren auf die Krim verbieten. Weiterlesen

Gesetzliche Änderungen zum Abriss baulicher Anlagen


Mit föderalem Gesetz vom 3. August 2018 N 340-FZ wurde das russische StĂ€dtebaugesetzbuch geĂ€ndert, die Änderungen traten am 4. August in Kraft und betreffen u. a. den Abriss baulicher Anlagen.

ZunÀchst wird der Abriss baulicher Anlagen definiert und zwar als die Liquidation der baulichen Anlage durch ihr Auseinanderfallen (mit Ausnahme von NaturkrÀften oder widerrechtlichen Handlungen anderer Personen), Abbau, Demontage, u. a. auch einzelner Teile der Anlage.

FrĂŒher durften Abrissarbeiten nur vom ImmobilieneigentĂŒmer im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens oder durch den Rechtsinhaber am GrundstĂŒck, auf dem sich das Objekt befindet, aufgrund gerichtlicher Entscheidung durchgefĂŒhrt werden. Weiterlesen

14. bis 15. Februar 2019 zum Managementtraining Russland


 

 

Die IHK DĂŒsseldorf lĂ€dt in Zusammenarbeit mit dem Russland Kompetenzzentrum vom 14. bis 15. Februar 2019 zum Managementtraining Russland ein.

 

Das zweitĂ€gige Intensiv-Training vermittelt das notwendige praktische Know-how fĂŒr eine erfolgreiche Marktbearbeitung in Russland.

 

Zielgruppe sind GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Vertriebs- bzw. Verkaufsleiter von Unternehmen, die ihre GeschĂ€ftsaktivitĂ€ten in Russland an die verĂ€nderten Marktbedingungen anpassen oder einen Markteinstieg planen.

 

RechtsanwĂ€ltin Tanja Galander, die Leiterin der PwC – Russian Business Group, wird am 14. Februar 2019 hierbei einen Vortrag halten zum Thema „Vertragsgestaltung / Wahl der Rechtsform / Arbeitsrecht / Compliance / Sanktionen“.

 

AusfĂŒhrliche Informationen zum Programm und Anmeldung finden Sie unter:

https://www.duesseldorf.ihk.de/System/vst/2601776?id=318736&terminId=505302#titleInText0

 

Das Teilnahmeentgelt betrĂ€gt 390,00 Euro fĂŒr IHK-Mitglieder und 540,00 Euro fĂŒr Nicht-IHK-Mitglieder (jeweils zzgl. MwSt.).

 

Veranstaltungsort: IHK DĂŒsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1 (Raum 3.02), 40212 DĂŒsseldorf

 

Ansprechpartner: Dr. Andrea Gebauer, Victoria Karnaukhova, Tel.: 0211 3557 329, Fax: 0211 3557 378, Email: rkd@duesseldorf.ihk.de  

Veranstaltung „Recht in Russland“ am 26. MĂ€rz 2019 in Stuttgart


Veranstaltungshinweis: 26.03.2019 in Stuttgart – LBBW

 

15. Rechtskonferenz Russland

„Deutsche Unternehmen in Russland – Aktuelle Rechtsthemen und ihre Umsetzung in der Praxis“

am 26. MĂ€rz 2019

in der Landesbank Baden-WĂŒrttemberg LBBW

Kleiner Schloßplatz 11

70173 Stuttgart

 

Die PwC-Kolleginnen Tanja Galander und Ekaterina Cherkasova werden einen Vortrag halten zum Thema „Recht und Steuern bei VertrĂ€gen mit russischen Partnern“.

Ort und Zeit: Landesbank Baden-WĂŒrttemberg, Kleiner Schlossplatz 11, 70173 Stuttgart, 8:30 Uhr – ca. 16:00 Uhr

Anmeldung und Fragen: J.Boehlmann@bdi.eu – Jens Böhlmann (Leiter Kontaktstelle Mittelstand fĂŒr Russland) – Tel. 030 206167-127, https://www.oaoev-event.de/

Sonderwirtschaftszone im Kaliningrader Gebiet bis 2045 verlĂ€ngert, Regelungen fĂŒr Investoren verbessert


Die Sonderwirtschaftszone im Kaliningrader Gebiet wurde auf der Grundlage des Föderalen Gesetzes vom 10. Januar 2006 N 16-FZ „Über die Sonderwirtschaftszone im Kaliningrader Gebiet“ (im Folgenden: Gesetz ĂŒber die SWZ) fĂŒr einen Zeitraum bis zum 1. April 2031. errichtet. Durch diese besondere Stellung sollte im Kaliningrader Gebiet die wirtschaftliche Entwicklung gefördert werden, als Ausgleich der Standortnachteile durch die Exklavenlage. Zwischendurch gab es Überlegungen, die Sonderwirtschaftszone im Kaliningrader Gebiet abzuschaffen. Doch jetzt soll die Sonderwirtschaftszone im Gegenteil gestĂ€rkt werden.

Am 5. Dezember 2017 wurde das Föderale Gesetz N 393-FZ verabschiedet. Mit diesem Gesetz wurde der Geltungszeitraum der Sonderwirtschaftszone bis zum 31. Dezember 2045 verlĂ€ngert. Die ĂŒberwiegenden Regelungen dieses Gesetzes traten am 1. Januar 2018 in Kraft. Das Gebiet der Sonderwirtschaftszone wurde ausgeweitet und erstreckt sich nunmehr auch auf die BinnengewĂ€sser und das KĂŒstenmeer der Russischen Föderation, die an das Territorium des Kaliningrader Gebiets angrenzen.

Zudem wurde in einigen Bereichen der Mindestbetrag der erforderlichen Investitionen gesenkt. FĂŒr Investitionsprojekte im Bereich Gesundheitswesen muss die Kapitalinvestition nur noch mindestens 10 Millionen Rubel betragen, in den Bereichen IT oder Forschung eine Million Rubel (zum Vergleich: Vorhaben in anderen Bereichen erfordern eine Mindestinvestition in Höhe von 50 Millionen Rubel). Weiterlesen