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Auf dem Weg zur Reform der Zivilgesetzgebung


Im März 2011 fand beim Präsidenten der Russischen Föderation Dmitrij Medwedjew eine Sitzung zur Reform der russischen Zivilgesetzgebung statt. Besprochen wurde eine neue Fassung des Zivilgesetzbuches.

Ein Schwerpunkt der Sitzung waren die Mindestkapitalanforderungen. Folgende Zahlen wurden diskutiert: Für eine russische GmbH bis 500.000 Rubel, für eine nicht börsennotierte russische AG bis 10 Millionen Rubel und für eine börsennotierte russische AG bis 100 Millionen Rubel.

Diese Mindestsummen wurden vom Präsidenten und den Vertretern des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung als zu hoch heftig kritisiert. Der Zugang zu unternehmerischen Aktivitäten wäre damit für den größten Teil der Bevölkerung gesperrt.

Die wichtigsten Reformvorschläge betreffen die Registrierung von Gesellschaften, Gesellschaftsformen und Haftungsfragen.

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