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Russland f√ľhrt neues Verfahren f√ľr elektronische Signaturen ein


Am 8. April 2011 ist das Gesetz "Zur elektronischen Signatur" in Kraft getreten. Es regelt die Verwendung von E-Signaturen bei der Abwicklung von Rechtsgesch√§ften, der Erbringung staatlicher und kommunaler Dienstleistungen sowie der Aus√ľbung √∂ffentlicher Befugnisse und sonstiger Rechtshandlungen.

Das Gesetz erm√∂glicht sowohl nat√ľrlichen als auch juristischen Personen, bei Bedarf elektronische Dokumente zu verwenden. Bis dato setzen weniger als ein Prozent die E-Signatur ein, obwohl die elektronische digitale Signatur schon vor neun Jahren eingef√ľhrt wurde.

Gesetz bringt russisches Recht mit internationalen Standards in Einklang

Die Papierform von Dokumenten bleibt auch weiterhin bestehen. Im Gro√üen und Ganzen bringt das Gesetz russische Rechtsvorschriften √ľber E-Signaturen in Einklang mit internationalen Standards, die schon seit einigen Jahren in Europa und den USA existieren und die kommerzielle sowie √∂ffentliche Kommunikation f√∂rdern.

Hauptzweck des neuen Gesetzes: Der Anwendungsbereich der E-Signaturen wird erweitert. Das Gesetz unterscheidet zwei Arten von E-Signaturen: die einfache und die erweiterte (w√∂rtlich: verst√§rkte) E-Signatur. Das wichtigste Merkmal aller Arten von E-Signaturen: Damit lassen sich die Personen, die die elektronischen Daten verfasst haben, authentifizieren (identifizieren).

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