Kategorie: Prozesse, Kontrolle,Daten, IT

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Guude, Morje, Guten Morgen, Gudde Morge, Servus! – Melden Sie sich an zum PwC Insurance Business Breakfast in fünf unterschiedlichen Regionen!

„Solvency II and beyond: Mit Solvency II und neuen regulatorischen Anforderungen Mehrwert schaffen”

In den letzten Jahren haben wir viel positives Feedback zu unserem „Insurance Business Breakfast“ erhalten. Daher möchten wir in bewährter Tradition auch in diesem Jahr gemeinsam mit Ihnen aktuelle Themen der Regulierung und des Risikomanagements diskutieren. Vor dem Hintergrund „Solvency II and beyond: Mit Solvency II und neuen regulatorischen Anforderungen Mehrwert schaffen” zeigen Ihnen unsere Ansprechpartner aktuelle Entwicklungen sowie Themenfelder mit Potenzial zur Mehrwert schaffenden Weichenstellung in Ihrem Unternehmen auf:

  • Solvabilitätsübersicht, SFCR, RSR, ORSA und Governance: Erkenntnisse und Optimierungspotenziale nach dem ersten vollen Solvency II-Jahr
  • Capital Management und ORSA: Operationalisierung im Tagesgeschäft
  • Fast Close & Agile Steuerung: Solvency II-Daten fristgerecht erzeugen und wertschaffend nutzen
  • Startklar für die Prüfungssaison 2017 und Ausblick auf kommende Regulierungen

Melden Sie sich einfach für einen der nachfolgenden Termine über unsere Anmeldeseite an:

  • Freitag 03.11.2017, Frankfurt
  • Dienstag 07.11.2017, Köln
  • Mittwoch 08.11.2017, Hannover
  • Montag 13.11.2017, Stuttgart
  • Donnerstag 16.11.2017, München

Wir freuen uns auf interessante Diskussionen mit Ihnen!

IDW EPS 580 zur Prüfung der Solvabilitätsübersicht

Am 20. Dezember 2016 veröffentlichte das IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V.) den vom HFA (Hauptfachausschuss) verabschiedeten Entwurf eines Prüfungsstandards „Prüfung der Solvabilitätsübersicht nach § 35 Abs. 2 VAG (IDW EPS 580)“. Der Entwurf befindet sich derzeit in der Konsultationsphase. Ergänzungs- und Änderungsvorschläge können schriftlich bis zum 31. Mai 2017 eingereicht werden.

Im IDW EPS 580 stellt das IDW die Berufsauffassung zu den Besonderheiten der Anwendung der vom IDW festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung auf die Prüfungen der Solvabilitätsübersicht nach § 35 Abs. 2 VAG dar. Der Standard enthält Anforderungen an die Prüfungsplanung, Prüfungsdurchführung und Berichterstattung sowie Anwendungshinweise und weitergehende Erläuterungen für einzelne Prüfungsgebiete.

Die Prüfung der Solvabilitätsübersicht stellt eine gesetzliche Erweiterung der Abschlussprüfung für aufsichtsrechtliche Zwecke dar, über deren Ergebnisse gesondert zu berichten ist. Ziel der Prüfung ist es, dem Abschlussprüfer die Abgabe eines Urteils mit hinreichender Sicherheit zu ermöglichen, über die ein eigenständiger Prüfungsvermerk erteilt wird.

Neben Definitionen, Gegenstand und Zielsetzung der Prüfung der Solvabilitätsübersicht, enthält der Standard Anforderungen an die:

  • Definition der Wesentlichkeit des Abschlussprüfers als Grundlage der Prüfung,
  • Prüfung des Vorgehens bei der unternehmensindividuellen Erstellung der Solvabilitätsübersicht,
  • Beurteilung der Datenqualität in Bezug auf die Erstellung der Solvabilitätsübersicht und deren Validierung, insb. in Bezug auf die versicherungstechnischen Rückstellungen,
  • Prüfung der Ansatz- und Bewertungsvorschriften der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten,
  • Beurteilung der Angemessenheit der ökonomischen Szenarien sowie zur Prüfung des Bewertungsansatzes der Risikomarge als Teil der Prüfung der versicherungstechnischen Rückstellungen,
  • Angemessenheit und Implementierung der Bewertungsmodelle,
  • Beurteilung zur Ausübung von Ermessenspielräumen und Vereinfachungen.

Außerdem geht der Prüfungsstandard auf „besondere Prüfungsgebiete“ ein, wie die Bewertung der Kapitalanlagen (hier insb. Beteiligungen und verbundene Unternehmen), die Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen, latente Steuern sowie Eventualverbindlichkeiten.

Der IDW Prüfungsstandards 580 soll für Prüfungen von Solvabilitätsübersichten Anwendung finden, die für Stichtage nach dem 31. Dezember 2016 aufgestellt werden, wobei eine frühere Anwendung zulässig ist.

Last Call – Melden Sie sich noch an zu unserem Business Breakfast!

„Solvency II: Gerüstet für die erste Prüfungspflicht und vollständige Berichterstattung“

Unser Business Breakfast ist als Informationsveranstaltung für alle Vorstände, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Risikomanagement, Interne Revision und Aktuariate von Versicherungsunternehmen gedacht. Unsere Experten freuen sich darauf, Ihnen folgende Themen vorzustellen und die wichtigsten Herausforderungen und Handlungsbedarfe zum Jahresende gemeinsam zu diskutieren:

  • „Be prepared“ – Erfahrungen aus den Solvency II Day1-Prüfungen: Angemessene Vorbereitung für die anstehende Solvency II Prüfungssaison
  • „Closer look“ – Datenqualität & IKS: Die Anforderungen, insbesondere mit Fokus auf die Prüfungspflicht“
  • „Reporting 1.0“ – Vorbereitet sein für die erste vollständige Berichterstattung und der Blick auf das Management Reporting der Zukunft

Letzte freie Plätze sind noch buchbar! Melden Sie sich einfach für einen der nachfolgenden Termine über unsere Anmeldeseite an:

  • 29. September in Köln
  • 30. September in Hannover
  • 6. Oktober in München
  • 7. Oktober in Stuttgart

Wir freuen uns auf Sie!

EU-Parlament lehnt RTS zur PRIIP-Verordnung ab 

Nachdem am 1. September 2016 der Ausschuss für Wirtschaft und Währung der Europäischen Kommision (ECON) bereits einstimmig den Entwurf der regulatorischen technischen Standards (RTS), welche die PRIIP-Verordnung konkretisieren sollen, abgelehnt hat (siehe Blog-Beitrag vom 9. September 2016), stimmte nun auch das EU Parlament mit breiter Mehrheit gegen die RTS.

In der Plenarsitzung des EU Parlaments am 14. September 2016 schlossen sich 602 der Abgeordneten dem ECON-Votum an (4 Gegenstimmen, 12 Enthaltungen). Ebenso wie der ECON bemängelt das EU Parlament, die RTS seien nicht adäquat genug und fordert die EU Kommission zur Nachbesserung und der Vorlage eines neuen Entwurfes der RTS auf.

Ob die RTS daher nun – wie geplant – zusammen mit der PRIIP-Verordnung am 31. Dezember 2016 in Kraft treten, ist bislang unklar. Ein Inkrafttreten der PRIIP-Verordnung ohne die RTS ist grundsätzlich möglich, aber mit Rechtsunsicherheit bei den betroffenen Stakeholder verbunden. Branchenvertreter, wie Insurance Europe oder der BVI, sprechen sich dafür aus, den Starttermin für PRIIP zu verschieben.

Umfassende Informationen und Entwicklungen rund um PRIIPs werden auf der Seite der EU Kommission übersichtlich bereit gestellt.

 

Morje, Guten Morgen, Servus, Gudde Morge! – Melden Sie sich an zum PwC Business Breakfast in vier unterschiedlichen Regionen!

„Solvency II: Gerüstet für die erste Prüfungspflicht und vollständige Berichterstattung“

Im Rahmen unseres Business Breakfast‘s freuen sich unsere Experten darauf, Ihnen folgende Themen vorzustellen und die wichtigsten Herausforderungen und Handlungsbedarfe zum Jahresende gemeinsam zu diskutieren:

  • „Be prepared“ – Erfahrungen aus den Solvency II Day1-Prüfungen: Angemessene Vorbereitung für die anstehende Solvency II Prüfungssaison
  • „Closer look“ – Datenqualität & IKS: Die Anforderungen, insbesondere mit Fokus auf die Prüfungspflicht“
  • „Reporting 1.0“ – Vorbereitet sein für die erste vollständige Berichterstattung und der Blick auf das Management Reporting der Zukunft

Wir verzeichnen bereits ein großes Interesse und eine Vielzahl von Anmeldungen – vielen Dank dafür!
Aktuell sind an jedem unserer Veranstaltungsorte noch ein paar freie Plätze verfügbar. Melden Sie sich einfach für einen der nachfolgenden Termine über unsere Anmeldeseite an:

  • 29. September in Köln
  • 30. September in Hannover
  • 6. Oktober in München
  • 7. Oktober in Stuttgart

Wir freuen uns auf interessante Diskussionen mit Ihnen!

ECON lehnt RTS zur PRIIP-Verordnung ab

Am 1. September 2016 hat der Ausschuss für Wirtschaft und Währung der Europäischen Kommission (ECON) einstimmig den am 30. Juni 2016 veröffentlichten Entwurf der regulatorischen technischen Standards (RTS), welche die PRIIP-Verordnung konkretisieren sollen, abgelehnt (55 Gegenstimmen, drei Enthaltungen). Dies bedeutet, dass nun in der Plenarsitzung des europäischen Parlamentes vom 12.-15. September 2016 über die RTS entschieden wird.

Die RTS zur PRIIP-Verordnung umfassen neben Anforderungen an die Gliederung der künftig für „verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte“ (PRIIP) auszuhändigenden Basisinformationsblätter („Key Information Document“ (KID)) auch Vorschriften zur Berechnung und Darstellung von Investitionsrisiken, Performance-Szenarien und Kosten (siehe Annex).

Der ECON kritisiert insbesondere Mängel der vorgeschlagenen Methode zur Bestimmung der Investment-Performance, die eine beschönigende und somit irreführende Darstellung des Anlageergebnisses erlauben würde. Der Ausschuss bezweifelt zudem die angemessene Darstellung von Investitionsrisiken und fordert klare Warnhinweise hinsichtlich möglicher Verluste.

Die RTS sind konzeptionell so gestaltet, dass sie – zusammen mit der PRIIP-Verordnung – am 31. Dezember 2016 in Kraft treten sollen. Aufgrund der massiven Kritik an den RTS wird der Vorschlag, die PRIIP-Verordnung erst dann einzuführen, wenn auch die RTS verabschiedet sind, von vielen Mitgliedern des Europäischen Parlaments unterstützt.

 

Solvency II Newsletter Nr. 11, Juni 2016

Mit unserer elften Ausgabe des interaktiven Solvency II-Newsletters greifen wir wieder aktuelle Themen rund um Solvency II auf und informieren Sie außerdem über weitere Themen, die zurzeit im Fokus der Aufsicht stehen.

In dieser Ausgabe finden Sie somit die folgenden Artikel:

  • Gesetzgebungsverfahren: „Verbraucherschutz und Widerstandsfähigkeit der Versicherer im Fokus der Aufsicht“
  • Solvabilitätsübersicht & Eigenmittel: „Erkenntnisse aus den Day 1-Prüfungen – Handlungsfelder bis zur Pflichtprüfung der Solvabilitätsübersicht zum 31.12.2016“
  • Prozesse, Kontrollen, Daten & IT: „Herausforderung Datenqualität –  Wer ist hier eigentlich zuständig?“
  • Versicherungsgruppen: „Aktuelle Entwicklungen in der internationalen Regulierung von Versicherungsunternehmen“

Über folgenden Link steht Ihnen der Solvency II-Newsletter außerdem in einer für Ihr iPad-optimierten Version zur Verfügung: http://www.pwc.de/de/newsletter/finanzdienstleistung/newsletter-fuer-solvency2.jhtml.

Neben diesen Themen halten wir Sie außerdem mit unseren Blog-Beiträgen über aktuelle Entwicklungen zu Solvency II informiert. Den Solvency II-Blog können Sie einfach über folgenden Link auf unserer Homepage abrufen: http://blogs.pwc.de/solvency-2/

Über unsere Solvency II-App können Sie sich darüber hinaus jederzeit über Ihr iPad über wesentliche Kernaspekte von Solvency II informieren. Zur kostenfreien Download-Möglichkeit für die Solvency II-App gelangen Sie über den folgenden Link bzw. Quellcode: https://itunes.apple.com/de/app/solvency-ii/id636538801?mt=8.

Weitere Interessenten für unseren Solvency II-Newsletter können sich ganz unkompliziert unter folgender E-Mail-Adresse anmelden: SUBSCRIBE_Solvency_II_News@de.pwc.com. Sofern Sie unseren Newsletter künftig nicht mehr erhalten möchten, bitten wir um eine kurze Benachrichtigung an: UNSUBSCRIBE_Solvency_II_News@de.pwc.com.

Update der Q&A von EIOPA

Zur Unterstützung einer konsistenten und effektiven Umsetzung der Regulierung veröffentlicht EIOPA bereits seit 2013 laufend die von Stakeholdern eingereichten „Question & Answer“ (Q&A). Die Q&A betreffen diverse Themen rund um Säule 1-3 der Leitlinien und finalen Berichte zu technischen Durchführungsstandards (Final Reports on ITS) von EIOPA sowie der Veröffentlichungen zur risikofreien Zinsstrukturkurve.

Ganz aktuell wurden Q&A am 20. Mai 2016 zu den folgenden EIOPA-Leitlinien und einem finalen Bericht zu technischen Durchführungsstandards veröffentlicht:

  • Final report on the ITS on the templates for the submission of information to the supervisory authorities (CP-14-052)
  • Guidelines on recognition and valuation of assets and liabilities other than technical provisions
  • Guidelines on the treatment of market and counterparty risk exposures in the standard formula

Eine vollständige Liste der Q&A ist unter folgendem EIOPA-Link abrufbar: „Q&A on Regulation“.

Rahmenwerk für eine europaweite, risikobasierte und präventive Aufsicht

Mit dem strategischen Ziel, eine proaktive Rolle in der frühzeitigen Schadenabwehr für Versicherungsnehmer einzunehmen, hat EIOPA am 18. Januar 2016 ihren neuen strategischen Ansatz veröffentlicht. Dieser sieht die Schaffung eines umfassenden, risikobasierten und präventiven Rahmenwerks für die Beaufsichtigung auf europäischer Ebene vor. Damit sollen im Sinne des Versicherungsnehmerschutzes einheitliche Methoden umgesetzt werden, um die Auswirkungen von Produktmerkmalen und Vertriebsprozessen auf die Finanzposition des Unternehmens und den Verbraucherschutz zu bewerten.

Vor dem Hintergrund des in der Vergangenheit zu verzeichnenden signifikanten Vertrauensverlustes und der finanziellen Schädigungen der Verbraucher, die die zahlreichen Skandale um Falschberatung und die missbräuchlichen Geschäftspraktiken von Versicherungsunternehmen herbeigeführt haben und zu einem systemischen Risiko beitragen können, ist innerhalb der Unternehmen ein Wandel in Richtung verbraucherorientierter Unternehmensführung gefragt. Für die Beaufsichtigung ist ein umfassendes, präventive Vorgehen erforderlich, welches den gesamten Produktlebenszyklus umfasst. Diese Beaufsichtigung sollte weniger formal Anforderungen abhaken und stärker ergebnisorientiert ausgerichtet sein.

Durch eine enge Kooperation zwischen EIOPA und den nationalen Aufsichtsbehörden soll die Umsetzung des Rahmenwerks gefördert sowie die Aufsicht entlang der gesamten Wertschöpfungskette durch einheitliche Sprache, einheitliche Methoden und Indikatoren innerhalb Europas umgesetzt werden und dadurch das Vertrauen der Verbraucher innerhalb Europas wiedergewonnen werden.

Das Rahmenwerk wird sowohl auf qualitativen als auch quantitativen Daten basieren, so dass Unternehmen ihren Aufsichtsbehörden produktspezifisch Daten bereitstellen werden, die frühzeitig und zielorientiert auf konkrete Fälle von Verbraucherschaden hinweisen sollen. Um Doppelanforderungen zu vermeiden, werden dabei relevante Daten aus den bereits vorhandenen Berichts- und Meldepflichten unter Solvency II verarbeitet.

Zur Erarbeitung des Rahmenwerks hat EIOPA die CCPFI (Committee on Consumer Protection and Financial Innovation) hinzugezogen, die auch für die Umsetzung der Instrumente der Aufsicht beitragen sollen. Für die Umsetzung der Aufsicht wird auf bestehende und erweitere Aufsichtspraktiken zurückgegriffen. Dies sind insbesondere folgende Instrumente:

  • Jährliche Analysen zu Verbrauchertrends und Ad-hoc-Umfragen durch EIOPA
  • Nachhaltige und effektive Überwachung der Marktaktivitäten durch EIOPA und die nationalen Aufsichtsbehörden (u.a. durch Initiativen wie der „PRIIPS Regulation“ oder der Überarbeitung der Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD))
  • Überprüfungen zu spezifischen Themen oder Produkten im Markt
  • Analysen anhand von Kennzahlen zu Vertriebsrisiken (wie Schadenquoten, Kostenquote, Combined Ratio, Provisionen etc.)

Um die Überwachung durch solche Instrumente zu ermöglichen, ist ein Verfahren zur Erfassung der notwendigen Daten erforderlich. Hinsichtlich der Generierung von Daten wird EIOPA schrittweise vorgehen:

  • Laufende Bemühungen zur Verbesserung der Datenqualität bei Verbraucherbeschwerden im Rahmen der Analyse der Verbrauchertrends
  • Sammlung von Informationen über neu auftretende Risiken im Verbraucherschutz durch Auswertung der Kennzahlen zu Vertriebsrisiken
  • Übergang zu einem produktbezogenen Ansatz bei der Verwendung von Kennzahlen zu Vertriebsrisiken
  • Generierung von Daten aus dem Solvency II Berichtswesen zu einzelnen Sparten

Zur Gewährleistung einer widerstandsfähigen und wirksamen Umsetzung des Rahmenwerks, wird dem „Board of Supervisors“ der EIOPA eine Überprüfung der Strategie bis voraussichtlich Frühjahr 2017 vorgelegt.

 

Veröffentlichung des finalen Pakets 2 der ITS im EU-Amtsblatt

Nachdem bereits das zweite Paket der finalen EIOPA-Leitlinien im September von EIOPA veröffentlicht wurde (vgl. Blog-Beitrag vom 14. September 2015), folgte heute die Veröffentlichung des zweiten Pakets der finalen Durchführungsverordnungen (Implementing Technical Standards, ITS) vom 11. November 2015 im Amtsblatt der Europäischen Union.

Im Juli 2015 wurden die Finalen Reports dieser ITS veröffentlicht (vgl. Blog-Beitrag vom 9. Juli 2015), die nun weitgehend nach einer 3-monatigen Genehmigungsfrist von der Europäischen Kommission verabschiedet wurden. Ausgenommen sind die finalen Durchführungsverordnungen (ITS) zu den quantitativen Berichtspflichten (Quantitative Reporting Templates, QRTs). Diese sind noch ausstehend und werden im Laufe des Novembers 2015 erwartet.

Folgende Durchführungsverordnungen (ITS) stehen in allen EU-Amtssprachen zur Verfügung:

Nr.  Thema der Durchführungsverordnung (ITS)
2015/2011 Technische Durchführungsstandards in Bezug auf die Verzeichnisse regionaler und lokaler Gebietskörperschaften, dass Risiken ihnen gegenüber als Risiken gegenüber dem Zentralstaat zu betrachten sind
2015/2012 Technische Durchführungsstandards in Bezug auf die Verfahren für Beschlüsse zur Festsetzung, Berechnung und Aufhebung von Kapitalaufschlägen
2015/2013 Technische Durchführungsstandards in Bezug auf Standardabweichungen bei gesundheitsbasierten Risikoausgleichssystemen
2015/2014 Technische Durchführungsstandards im Hinblick auf die Verfahren und Muster für die Übermittlung der Informationen an die für die Gruppenaufsicht zuständige Behörde und für den Informationsaustausch zwischen den Aufsichtsbehörden
2015/2015 Technische Durchführungsstandards für die Verfahren zur Bewertung externer Ratings
2015/2016 Technische Durchführungsstandards in Bezug auf den Aktienindex für die symmetrische Anpassung der Standardkapitalanforderung für Aktienanlagen
2015/2017 Technische Durchführungsstandards in Bezug auf die angepassten Faktoren zur Berechnung der Kapitalanforderung für das Wechselkursrisiko für an den Euro gekoppelte Währungen

Die heute veröffentlichten Durchführungsverordnungen (ITS) treten am zwanzigsten Tag nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft, das heißt zum 2. Dezember 2015, und entfalten damit unmittelbar bindende Wirkung für die Anwendung in den Mitgliedstaaten.