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Steuern & Recht

Anerkennung von Darlehensverhältnissen zwischen Angehörigen


In einem Schreiben vom 23. Dezember 2010 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) zur steuerlichen Anerkennung von  Darlehensverhältnissen zwischen Angehörigen Stellung genommen.

 

Voraussetzung für die steuerrechtliche Unbedenklichkeit ist, dass der Darlehensvertrag zivilrechtlich wirksam geschlossen worden ist und tatsächlich auch wie vereinbart durchgeführt wird. Dabei muss der so genannte Fremdvergleich beachtet werden. Die zivilrechtliche Unwirksamkeit des Darlehensvertrages ist zwar ein besonderes Indiz, führt aber nicht alleine und ausnahmslos dazu, das Vertragsverhältnis nicht anzuerkennen.  Das BMF geht in seinem Schreiben näher auf konkrete Fragen zum Fremdvergleich ein und beleuchtet ausführlich die bei einer schenkweise begründeten Darlehensforderung zu beachtenden Aspekte. (MH)

 

Fundstelle:  BMF-Schreiben vom 23. Dezember 2009 , Darlehen zwischen Angehörigen (IV C 6 – S 2144/07/10004)