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Steuern & Recht

Schwarzgeldbekämpfungsgesetz: Gesetzgeber erschwert Korrektur steuerlicher Sachverhalte


Das vorliegende Gesetz verschärft die Voraussetzungen für eine strafbefreiende Selbstanzeige. Anlass für die Neuregelungen war die Vielzahl von Selbstanzeigen, die im vergangenen Jahr durch den Ankauf steuerrelevanter Daten ausgelöst wurden. Die Gesetzesänderungen bereiten Privatpersonen und besonders Unternehmen künftig erhebliche Schwierigkeiten. Nachfolgend gehen PwC-Experten auf ausgewählte, zentrale Aspekte der Neuregelungen näher ein.

Bisher wurde wegen einer Steuerhinterziehung nicht bestraft, wer unrichtige oder unvollständige Angaben bei der Finanzbehörde berichtigt bzw. ergänzt oder unterlassene Angaben nachholte. Künftig wirkt die Nacherklärung nur noch dann strafbefreiend, wenn der Steuerpflichtige „zu allen unverjährten Steuerstraftaten einer Steuerart in vollem Umfang“ korrigiert, d.h. sämtliche Verfehlungen der (strafrechtlich) noch nicht verjährten Vergangenheit bezüglich einer Steuerart offenbart. Bleibt die Selbstanzeige unvollständig, ist sie im Ganzen unwirksam. Was diese Änderung für die Praxis bedeutet, lesen Sie in der hier angefügten PwC-Sonderausgabe.

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