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Steuernachrichten zum Hören: Bundesfinanzministerium regelt die organisatorische Eingliederung der umsatzsteuerlichen Organschaft neu


Eine der Voraussetzungen einer umsatzsteuerlichen Organschaft besteht darin, dass die Organgesellschaft organisatorisch in das Unternehmen des Organträgers eingegliedert ist. Dies ist — allgemein ausgedrückt — dann der Fall, wenn der Organträger die laufende Geschäftsführung der Organgesellschaft umfassend kontrolliert und so eine vom Willen des Organträgers abweichende Willensbildung in der Organgesellschaft nicht stattfindet. Dieser Einfluss muss jedoch über die Eingriffs- und Kontrollrechte hinausgehen, die dem Organträger bereits aufgrund der Mehrheit seiner Anteile an der Organgesellschaft zustehen.

Die Anforderungen an diese Einflussnahme wurden in den letzten Jahren vom Bundesfinanzhof weitgehend neu definiert. Das Bundesministerium der Finanzen hat nun in einem Schreiben vom 7. März 2013 die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs in drei Fallgruppen zusammengefasst und den Umsatzsteuer-Anwendungserlass entsprechend geändert. Worauf in Zukunft zu achten ist, um eine organisatorische Eingliederung zu erzielen oder zu vermeiden sowie andere Fragen beantwortet Ihnen der nachfolgende Beitrag aus Ausgabe 60 unserer Steuernachrichten zum Hören.

Der PwC Steuern & Recht Podcast – Aktuelle Steuernachrichten für Unternehmen. Informativ. Kompakt. Verständlich.

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Weitere Themen dieser Ausgabe sowie alle bisher veröffentlichten Ausgaben unserer Steuernachrichten zum Hören finden Sie hier.