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Steuern & Recht

FATCA-Abkommen mit den USA: BMF klärt Anwendungsfragen


Mit Schreiben vom 3. November 2015 hat das BMF ein Anwendungsschreiben im Zusammenhang mit dem zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vom 31. Mai 2013 geschlossenen FATCA-Abkommen an die obersten Finanzbehörden der Länder übersandt.


Die Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich im Jahr 2013 darauf verständigt, durch gegenseitigen Informationsaustausch über Finanzkonten (mit US-Bezug bzw. mit Bezug zu Deutschland) eine effektive Besteuerung sicherzustellen (sogenanntes FATCA-Abkommen). Meldende deutsche Finanzinstitute sind danach verpflichtet, sich bei der Bundessteuerbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika (Internal Revenue Service, IRS) zu registrieren und die zu erhebenden Daten zu US-amerikanischen meldepflichtigen Konten an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Dieses leitet die Meldungen sodann an den IRS weiter. In welcher Form und nach welchen zeitlichen Vorgaben diese Meldungen zu erfolgen haben, regelt die heute vom BMF veröffentlichte FATCA-USA-UmsV (FATCA-USA-Umsetzungsverordnung).
Fundstelle
BMF-Schreiben vom 3. November 2015 (IV B 6 – S 1316/11/10052:133)