PwC

Steuern & Recht

Herbstserie 2016: Steuer- und Rechtspraxis Kommunaler Unternehmen – Teil 2: Geschäftsführerhaftung


Keine unternehmerische Betätigung ist frei von Risiken. Realisieren sich diese, entsteht dem Unternehmen also ein Schaden, dann wird oft die Frage aufgeworfen, ob die Geschäftsleitung in Regress genommen werden kann.

Pflichtverletzungen von Geschäftsleitern können sowohl eine Inanspruchnahme durch die eigene Gesellschaft (sogenannte Innenhaftung) als auch eine Inanspruchnahme durch Dritte, wie beispielsweise Lieferanten oder Kunden (sogenannte Außenhaftung), zur Folge haben. Wir beleuchten nachfolgend zunächst überblicksweise das Spannungsfeld zwischen der so genannten „Business Judgment Rule“ und dem Pflichtenkreis, welchem Geschäftsleiter (unabhängig von der Rechts-form der geleiteten Einheit) ausgesetzt sind. Im Anschluss hieran berichten wir Ihnen zu Instrumenten, mittels derer Geschäftsleiter eine persönliche Haftung vermeiden können. Während ein so genanntes „Compliance Management System“ der präventiven Haftungsvermeidung dient, kann durch den Abschluss einer an die individuellen Gegebenheiten angepassten D&O-Versicherung gewährleistet werden, dass eine persönliche Inanspruchnahme des Geschäftsleiters auch dann nicht erfolgt, wenn es im Einzelfall doch einmal zu Sorgfaltspflichtverstößen kommt. Dabei gehen wir jeweils auf Beispielfälle aus der aktuellen Rechtsprechung ein.

Thematisch knüpfen wir damit direkt an den ersten Teil unserer diesjährigen Serie zur Steuer- und Rechtspraxis Kommunaler Unter-nehmen an, im Rahmen dessen wir Ihnen die Anforderungen an ein ordnungsgemäßes Tax-Compliance-Management-System näher gebracht haben.

Herbstserie 2016_Teil 2

Lesen Sie auch Teil 1, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12, Teil 14, Teil 15, Teil 16 und Teil 17 unserer Herbstserie.