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Steuern & Recht

Bundestag beschließt Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften


Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben in ihrer Sitzung am 1. Dezember 2016 das Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften beschlossen. Die Verabschiedung im Bundesrat ist voraussichtlich für den 16. Dezember 2016 vorgesehen.


Mit dem vom Bundeskabinett im September 2016 beschlossenen Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften soll die steuerliche Verlustverrechnung bei Körperschaften neu ausgerichtet werden. Die bestehende Vorschrift zum Verlustabzug bei Körperschaften – § 8c Körperschaftsteuergesetz (KStG) – regelt, dass nicht genutzte Verluste wegfallen, wenn Anteilserwerbe an einer Körperschaft in bestimmter Höhe stattfinden. § 8d – neu – KStG soll im Kern eine antragsgebundene Ausnahme von den bisher bestehenden Regelungen zum Verlustuntergang nach § 8c KStG ermöglichen. Der Bundesrat hatte den Gesetzentwurf in seiner Zielsetzung unlängst begrüßt, darüber hinaus jedoch gebeten, im weiteren Gesetzgebungsverfahren einige Ergänzungen zu prüfen. Diesem Wunsch ist die Bundesregierung nachgekommen.

 

Lesen Sie hierzu auch den Beitrag „Steuerliche Verlustverrechnung bei Körperschaften – Umsetzung der Bundesratsempfehlungen“.