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Steuern & Recht

Vorliegen eines Steuerstundungsmodells bei hohen negativen Zwischengewinne


Hohe negative Zwischengewinne beim Erwerb von Anteilen an einem Investmentfonds führen nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs nicht ohne weiteres zur Annahme eines Steuerstundungsmodells.

Eine Einschränkung der Verlustverrechnung folgt nach Ansicht der obersten Finanzrichter auch nicht aus § 20 Abs. 2b Satz 2 Einkommensteuergesetz, wenn der Steuerpflichtige positive Einkünfte aus den Fondsanteilen erzielt, die dem progressiven Einkommensteuertarif gemäß § 32a Einkommensteuergesetz unterliegen.

 

Fundstelle

 

BFH-Urteil vom 28. Juni 2017 (VIII R 57/14), veröffentlicht am 20. September 2017