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Steuern & Recht

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Steuerliche Nutzung von Verlusten bei Personengesellschaften


Die Regelung des Verlustausgleichs für beschränkt haftende Gesellschafter von Personengesellschaften in Paragraf 15 a Einkommensteuergesetz ermöglicht eine steuerwirksame Berücksichtigung von Verlusten nur, soweit kein negatives Kapitalkonto entsteht oder sich erhöht („ausgleichsfähige Verluste“). Verluste, die nach Paragraf 15 a Einkommensteuergesetz nicht ausgeglichen oder abgezogen werden dürfen („verrechenbare Verluste“), mindern allerdings die Gewinne, die dem Kommanditisten in späteren Wirtschaftsjahren aus seiner Beteiligung an der Kommanditgesellschaft zuzurechnen sind. Besonderheiten bei der Ausgleichsfähigkeit von Verlusten ergeben sich im Zusammenhang mit außerbilanziellen Korrekturen sowie Einlagen und Entnahmen. – Der aktuelle Beitrag untersucht die Wirkungen dieser Größen auf den Verlustanteil des Kommanditisten im Sinne des Paragrafen 15 a Einkommensteuergesetz und auf das handelsrechtliche, steuerbilanzielle sowie das für den Verlustausgleich relevante Kapitalkonto und damit letztlich auf sein Potenzial, Verluste zu nutzen.

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Neue Rechtsprechung zu den ungeschriebenen Zuständigkeiten der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft


Die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft, also die Vertretung der Aktionäre, ist grundsätzlich nicht zuständig, über Geschäftsführungsmaßnahmen der Gesellschaft zu entscheiden. Der Bundesgerichtshof hat in seiner so genannten Holzmüller-Entscheidung im Jahre 1982 davon abweichend festgehalten: Die Zustimmung der Hauptversammlung ist einzuholen, wenn ein Betrieb, der den wertvollsten Teil des Gesellschaftsvermögens ausmacht, durch Übertragung auf eine zu diesem Zweck errichtete Tochtergesellschaft aus der Aktiengesellschaft ausgegliedert werden soll. Diese Rechtsprechung wurde in der Folgezeit weiter konkretisiert. Im Dezember 2010 hat nun das Oberlandesgericht Frankfurt am Main im Zusammenhang mit dem Kauf der Dresdner Bank durch die Commerzbank eine weitere wichtige Entscheidung zu diesem Thema getroffen. – Über das Urteil und seine Hintergründe informiert Sie der aktuelle Beitrag.

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Umsatzsteuerbefreiung für Post-Universaldienstleistungen


Das Bundesfinanzministerium hat in seinem Schreiben vom 21. Oktober 2010 mit Wirkung zum 1. November 2010 einen neuen Abschnitt (4.11b.1) in den Umsatzsteuer-Anwendungserlass aufgenommen, der sich mit der Umsatzsteuerbefreiung für Post-Universaldienstleistungen beschäftigt und sie definiert. – Über die Neuregelung informieren Sie unsere Expertinnen Kathrin Barb und Dr. Diana-Catharina Kurtz.

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Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften nicht tariffähig


Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 14. Dezember 2010 ist die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen nicht tariffähig und kann daher keine Tarifverträge im eigenen Namen schließen. – Die Konsequenzen des Urteils erläutern Ihnen der Fachanwalt für Arbeitsrecht Arne Ferbeck sowie der Sozialversicherungsexperte Patrick Maihöfer.

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Ertragsteuerliche Organschaft: tatsächliche Durchführung des Ergebnisabführungsvertrags


In seinem Urteil vom 21. Oktober 2010 befasste sich der Bundesfinanzhof mit folgender Frage: Gilt ein Ergebnisabführungsvertrag als tatsächlich durchgeführt, wenn der Jahresüberschuss des Organs nicht mit einem vororganschaftlichen Verlustvortrag verrechnet, sondern an den Organträger abgeführt wird? – Wie das Gericht entschied und wie es seine Entscheidung begründete, fasst der folgende Beitrag für Sie zusammen.

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Praxishandbuch: 50 Musterfälle zum Internationalen Steuerrecht


Die Beratung von Unternehmen mit Auslandsbezug gehört zu den lukrativsten aber auch kompliziertesten Betätigungsfeldern des Steuerberaters. Dass Fachliteratur zu dieser schwierigen Materie auch anschaulich und leicht verständlich aufbereitet werden kann, beweist Prof. Dr. Dieter Endres in seinem Praxishandbuch: 50 Musterfälle zum Internationalen Steuerrecht

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Die elektronische Bilanz nach Paragraf 5 b Einkommensteuergesetz


Wurde die Steuerbilanz lange Zeit nicht als eigenständige Bilanz gewürdigt, hat sich das durch das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts geändert. Einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer selbstständigen Steuerbilanz markiert die elektronische Datenfernübertragung von Steuer- oder Handelsbilanzen mit steuerlichen Überleitungsrechnungen nach § 5 b Einkommensteuergesetz. Nachdem Sie sich in der Ausgabe April/Mai 2010 Ihrer Fachnachrichten pwc: steuern+recht über die Aspekte der integrierten Steuerbuchführung informieren konnten, beleuchtet der aktuelle Beitrag, welche zusätzlichen Anforderungen und Chancen sich aus der vorgesehenen Verpflichtung zur elektronischen Datenfernübertragung ergeben.

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