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Steuern & Recht

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Abbruchkosten und Restwert sind nach räumlicher und zeitlicher Nutzung des abgebrochenen Objekts aufzuteilen


Abbruchkosten und Restwert eines zuvor zeitweise vollst√§ndig fremdvermieteten und zeitweise teilweise selbst genutzten Geb√§udes sind sowohl nach dem r√§umlichen als auch nach dem zeitlichen Nutzungsumfang aufzuteilen. Dies hat das Finanzgericht M√ľnster in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Update: Gewerbesteuerpflicht und inl√§ndische Betriebsst√§tte bei Grundst√ľcksverwaltung durch Managementgesellschaft


Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat das Vorliegen einer Betriebsstätte einer Immobilienbesitz haltenden GmbH mit Ort der Geschäftsleitung in Luxemburg in den inländischen Räumlichkeiten der von ihr beauftragten und in Deutschland ansässigen Immobilienmanagementgesellschaft und damit einen stehenden Gewerbebetrieb im Sinne von § 2 Abs. 1 Gewerbesteuergesetz bejaht. Weiterlesen

Erstmaliger Eintritt der Voraussetzungen f√ľr einen erfolgreichen Antrag auf G√ľnstigerpr√ľfung nach Eintritt der Bestandskraft


Die Festsetzung der Steuer in einem √Ąnderungsbescheid nach Eintritt der Bestandskraft, die aufgrund der im √Ąnderungsbescheid ber√ľcksichtigten Besteuerungsgrundlagen erstmals eine erfolgreiche Antragstellung gem√§√ü ¬ß 32d Abs. 6 EStG erm√∂glicht, ist ein r√ľckwirkendes Ereignis i.S. des ¬ß 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO, das einen korrekturbed√ľrftigen Zustand ausl√∂st. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Aufwendungen f√ľr die Inanspruchnahme einer Eventagentur bei der Bewertung von Sachzuwendungen nach ¬ß 8 Abs. 2 Satz 1 und nach ¬ß 37b Abs. 1 Satz 2 EStG


Wird die H√∂he des dem Arbeitnehmer zugeflossenen Sachbezugs –hier die Teilnahme an einer (betrieblichen) Veranstaltung– im Wege einer Sch√§tzung anhand der Kosten des Arbeitgebers bestimmt, sind in die Sch√§tzungsgrundlage nur solche Kosten des Arbeitgebers einzubeziehen, die geeignet sind, beim Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil auszul√∂sen. Die Aufwendungen f√ľr einen Eventmanager sind nicht zu ber√ľcksichtigen. In die Bemessungsgrundlage nach ¬ß 37b Abs. 1 Satz 2 EStG sind demgegen√ľber alle der Zuwendung direkt zuzuordnenden Aufwendungen (Einzelkosten) einzubeziehen, ungeachtet, ob sie beim Zuwendungsempf√§nger einen Vorteil begr√ľnden k√∂nnen. Besteht die Zuwendung in der kostenlosen oder verbilligten Teilnahme an einer (betrieblichen) Veranstaltung, geh√∂ren zu diesen Aufwendungen auch die Kosten eines Eventmanagers. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

F√ľhrt der Verzicht eines Gesellschafters auf Teilnahme an einer Kapitalerh√∂hung einer Kapitalgesellschaft gegen Wertausgleich zu einer gemischten Schenkung an die Mitgesellschafter?


Das Finanzgericht Baden-W√ľrttemberg hat diese Frage in zwei aktuellen Urteilen verneint. Gesellschafterbeschl√ľsse k√∂nnten den gesetzlichen √úbergang nach dem Handelsgesetzbuch in das Eigenkapital der Kapitalgesellschaft nicht verhindern. Weiterlesen

Update: Keine erweiterte K√ľrzung f√ľr Grundst√ľcksunternehmen bei Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen


Eine der erweiterten K√ľrzung des Gewerbeertrags entgegenstehende sch√§dliche Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass diese einer von mehreren auf dem vermieteten Grundst√ľck ausge√ľbten gewerblichen T√§tigkeiten dienen. Damit hat sich der BFH ein weiteres Mal zur Frage der erweiterten gewerbesteuerlichen Grundst√ľcksk√ľrzung bei Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen ge√§u√üert. Weiterlesen

Erbschaftsteuerfestsetzung gegen unbekannte Erben


Die Festsetzung von Erbschaftsteuer gegen unbekannte Erben ist zul√§ssig, wenn hinreichend Zeit zur Verf√ľgung stand, die Erben zu ermitteln. F√ľr eine Erbenermittlung, die keine besonderen Schwierigkeiten aufweist, ist ein Zeitraum von einem Jahr ab dem Erbfall in der Regel angemessen. Jedenfalls nach Ablauf von drei Jahren und f√ľnf Monaten ist es auch bei besonders schwierigen Erbenermittlungen nicht zu beanstanden, Erbschaftsteuer gegen unbekannte Erben festzusetzen. Der Bescheid ist dem Nachlasspfleger bekanntzugeben. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Anwendung des Abgeltungsteuersatzes bei der Darlehensgewährung an eine GmbH durch eine dem Anteilseigner nahe stehende Person


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass ¬ß 32d Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a EStG kein Auffangtatbestand f√ľr den Ausschluss von Kapitalertr√§gen gem√§√ü ¬ß 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG aus dem gesonderten Tarif (¬ß 32d Abs. 1 EStG) ist, wenn die Voraussetzungen des Ausschlussgrundes gem√§√ü ¬ß 32d Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b EStG nicht erf√ľllt sind. Weiterlesen

Gewinne aus der Ver√§u√üerung von „Gold Bullion Securities“ Inhaberschuldverschreibungen sind ein Jahr nach der Anschaffung nicht steuerbar


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem aktuellen Urteil seine Rechtsprechung fortgesetzt, nach der es sich bei der Veräußerung an der Börse gehandelter Inhaberschuldverschreibungen, die einen Anspruch gegen die Emittentin auf Lieferung physischen Goldes verbriefen und den aktuellen Goldpreis abbilden, nicht um die steuerpflichtige Veräußerung einer Kapitalforderung handelt. Weiterlesen

Update: Verdeckte Gewinnaussch√ľttung bei Verschmelzung nach Forderungsverzicht mit Besserungsabrede


Wird eine verm√∂genslose und inaktive Gesellschaft, deren Gesellschafter ihr gegen√ľber auf Darlehensforderungen mit Besserungsschein verzichtet hatten, auf eine finanziell gut ausgestattete Schwestergesellschaft mit der Folge des Eintritts des Besserungsfalls und dem „Wiederaufleben“ der Forderungen verschmolzen, so kann nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes die beim √ľbernehmenden Rechtstr√§ger ausgel√∂ste Passivierungspflicht durch eine au√üerbilanzielle Hinzurechnung wegen einer verdeckten Gewinnaussch√ľttung zu korrigieren sein. Weiterlesen