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Steuern & Recht

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Hochseeangelreisen als einheitliche Beförderungsleistung


Bei einer mehrtägigen Hochseeangelreise stellen die Unterkunft und Verpflegung Nebenleistungen zu der Personenbeförderung dar. Dies gilt nach Ansicht des Bundesfinanzhofs auch für diejenigen Dienstleistungen, die dazu dienen, dass die Passagiere den Angelsport optimal ausüben und das Fanggut transportieren können.

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Durch Anteilsvereinigung ausgelöste Grunderwerbsteuer sofort abziehbar


Grunderwerbsteuern, die infolge des Hinzuerwerbs von Gesellschaftsanteilen aufgrund einer Anteilsvereinigung entstehen, sind keine Anschaffungskosten auf die hinzuerworbenen Anteile, sondern können sofort als Betriebsausgaben abgezogen werden.

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Erbauseinandersetzungen: Erbschaftsteuerpflicht bei Abfindungen


Der Tod bestärkt die edelsten Gefühle und dann gibt`s Krach wegen der Lederstühle." Kurt Tucholskys Spruch könnte die Lage in den meisten Familien und Familienbetrieben nicht aktueller beschreiben. Denn Erbauseinandersetzungen bedeuten häufig Streit. Steuerlich betrachtet sind sie aber nichts anderes als die Einigung über die Aufteilung des Erbes, mit denen sich regelmäßig auch die Finanzgerichte beschäftigen müssen. Über einen solchen Fall hatte jüngst auch der Bundesfinanzhof zu entscheiden.

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Vorsteuerberichtigungsanspruch des Finanzamts als Masseverbindlichkeit


Ein Vorsteuerberichtigungsanspruch des Finanzamtes, der dadurch entsteht, dass der Insolvenzverwalter ein Wirtschaftsgut abweichend von den für den ursprünglichen Vorsteuerabzug maßgebenden Verhältnissen verwendet, gehört zu den Masseverbindlichkeiten. Mit der Folge, dass der Vorsteuerberichtigungsanspruch gegenüber dem Insolvenzverwalter per Steuerbescheid geltend gemacht werden kann.

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Innergemeinschaftlicher Erwerb: Haftung für Steuerschulden


Mit Urteil vom 16. Dezember 2010 entschied der Bundesfinanzhof (BFH), dass insoweit Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung der auferlegten Pflichten nicht oder nicht rechtzeitig erfüllt werden, dafür der innergemeinschaftlich handelnde Unternehmer haftet. Es handelt sich bei diesem Urteil im Wesentlichen um eine inhaltsgleiche Entscheidung des BFH vom 1. September 2010, Az. V R 39/08.

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Unternehmereigenschaft: Vorsteuerabzug für den Rechtsnachfolger eines Abwasserzweckverbandes


Generell gilt, dass der Vorsteuerabzug von einem Unternehmer für den Besteuerungszeitraum geltend zu machen ist, in dem die Berechtigung zum Vorsteuerabzug entstanden ist. Das bedeutet: War der Leistungsempfänger zu dem danach maßgeblichen Zeitpunkt nicht Unternehmer, kann der Vorsteuerabzug seinem Rechtsnachfolger nicht nachträglich gewährt werden.

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