PwC

Steuern & Recht

    • nivo slider image nivo slider image nivo slider image nivo slider image nivo slider image

Steuern & Recht

Einkünfte aus Kapitalvermögen bei Zahlungen einer Familienstiftung


Können Leistungsempfänger einer Familienstiftung unmittelbar oder mittelbar Einfluss auf das Ausschüttungsverhalten der Stiftung nehmen, handelt es sich bei den Leistungen um steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen. Für diese muss Kapitalertragsteuer einbehalten und abgeführt werden.

Weiterlesen

Keine erweiterte Kürzung bei Beteiligung an vermögensverwaltender Personengesellschaft


Einer grundstücksverwaltenden GmbH, die als Komplementärin an einer vermögensverwaltenden Kommanditgesellschaft (KG) beteiligt ist, kann nicht die sogenannte erweiterte Kürzung nach Paragraf 9 Nr. 1 Satz 2 Gewerbesteuergesetz (GewStG) gewährt werden.

Weiterlesen

Passivierung einer Verpflichtung aus einer Rückverkaufsoption


Zu den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung gehört die Pflicht des Unternehmers in seiner Bilanz für den Schluss eines Geschäftsjahres seine Verbindlichkeiten vollständig auszuweisen. Um die Ausweisung einer solchen Verbindlichkeit ging es auch in einer aktuell veröffentlichten Entscheidung des Bundesfinanzhofs. Konkret war zwischen den Beteiligten die Passivierung einer Verpflichtung aus einer Rückverkaufsoption streitig. Entscheidung der Richter: Für die Verpflichtung eines Kraftfahrzeughändlers, verkaufte Fahrzeuge auf Verlangen des Käufers zurückzukaufen, ist eine Verbindlichkeit in Höhe des dafür vereinnahmten Entgelts auszuweisen.

Weiterlesen

Lohnsteuerliche Anrufungsauskunft als feststellender Verwaltungsakt


Dem Rechtschutzbedürfnis von Steuerpflichtigen wird nunmehr auch bei Anrufungsauskünften hinreichend Rechnung getragen. Diese stellen nunmehr nicht nur unverbindliche Rechtsauskünfte dar, sondern sind bindende und anfechtbare Verwaltungsakte.

Weiterlesen

Spieleinsatz-Gelder bei nicht genehmigter Lotterie vom Veranstalter zu versteuern


Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte in zwei Urteilen über steuerliche Aspekte einer Lotto-Servicegesellschaft zu befinden. Zum einen ging es um die Anerkennung eines Treuhandverhältnisses, das andere Urteil betraf die Frage der Gewerbesteuerfreiheit bei privaten Lotterieveranstaltern.

Weiterlesen

Umschichtungen im Rahmen der Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen


Schichtet der Übernehmer eines Vermögens das überlassene Vermögen in Wirtschaftsgüter um, die keinen ausreichenden Ertrag einbringen, sind die wiederkehrenden Leistungen nicht als Sonderausgaben abziehbar. Der Sonderausgabenabzug ist nach Ansicht des Bundesfinanzhofs auch dann nicht möglich, wenn die Beteiligten die geschuldeten Versorgungsleistungen an die Erträge der neu erworbenen Vermögensgegenstände anpassen.

Weiterlesen

Keine Steuerschuld einer Organgesellschaft aufgrund Rechnungserteilung an Organträger


Das Vorliegen der umsatzsteuerlichen Organschaft führt dazu, dass nur der Organträger nicht aber die Organgesellschaft Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes ist. Alle Außenumsätze der Organgesellschaft werden folglich dem Organträger zugerechnet, der allein umsatzsteuerpflichtig und vorsteuerabzugsberechtigt ist. Erteilt eine Organgesellschaft demnach für Innenleistungen Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis an den Organträger, begründet dies für die Organgesellschaft keine Steuerschuld. Dabei ist es nach Ansicht des Bundesfinanzhofs unerheblich, ob Abrechnungsbelege und Rechnungen von der Organgesellschaft stammen oder auf diese ausgestellt sind.

 

Weiterlesen

Steuerfreiheit von pauschalen Zuschlägen für Sonntagsarbeit, Feiertagsarbeit oder Nachtarbeit


Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind nur steuerfrei, wenn sie für tatsächlich geleistete Arbeitsstunden gezahlt werden. Ein Pilot bezieht daher keinen steuerfreien Arbeitslohn, wenn er für den Dienst zu begünstigten Zeiten pauschale und gleichbleibende Flugzulagen erhält. Der Bundesfinanzhof hatte darüber zu entscheiden, ob eine pauschale Flugzulage, die neben den allgemeinen Berufserschwernissen des Flugpersonals auch Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit entgelten soll, nach den einkommensteuerlichen Vorschriften steuerfrei ist.

 

Weiterlesen

Werbungskosten für Arbeitnehmer bei Darlehensverzicht gegen Arbeitgeber


Auch wenn ein durch den geschäftsführenden Kleingesellschafter gewährtes Darlehen zunächst aus gesellschaftsrechtlichen Gründen gewährt worden war, kann der spätere Verzicht durch das zugleich bestehende Arbeitsverhältnis veranlasst sein und insoweit zu Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit führen, als die Darlehensforderung noch werthaltig ist.

Weiterlesen

Kindergeld auch bei nachträglicher Erfüllung der Unterhaltspflicht


Beantragt ein Kind die Auszahlung des Kindergeldes an sich selbst, weil der Kindergeldberechtigte keinen laufenden Unterhalt leistet, muss die Behörde über den Antrag nach eigenem Ermessen entscheiden. Sofern der Unterhalt inzwischen rückwirkend gezahlt wurde, muss dies bei der Ermessensentscheidung allerdings berücksichtigt werden.

Weiterlesen