PwC

Steuern & Recht

    • nivo slider image nivo slider image nivo slider image

Steuern & Recht

Einreichung einer Bilanz bei Einbringung als rückwirkendes Ereignis


Wird die Einzelpraxis eines Arztes in eine GbR eingebracht und werden deren Wirtschaftsgüter erst in einem späteren Veranlagungszeitraum in der Eröffnungsbilanz der GbR erfasst, stellt die Erstellung und Einreichung der Eröffnungsbilanz ein rückwirkendes Ereignis dar, das eine  Änderung des betreffenden Steuerbescheides nach § 175 Abs.1 Abgabenordnung (AO) ermöglicht.

Weiterlesen

Vorsteuerabzug und Vorsteuerberichtigung unter Berücksichtigung der neueren BFH-Rechtsprechung


Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte sich in verschiedenen Urteilen mit der unternehmerischen Vorsteuerabzugsberechtigung beschäftigt. Es muss sich um Leistungen für das Unternehmen handeln, die der Unternehmer zur Erbringung entgeltlicher Leistungen (wirtschaftliche Tätigkeiten) zu verwenden beabsichtigt. Die Finanzverwaltung nimmt die höchstrichterliche Rechtsprechung jetzt zum Anlass, die Grundsätze des Vorsteuerabzugs und dessen Berichtigungsmöglichkeiten ausführlicher darzulegen.

Weiterlesen

Besteuerung der Bezüge als Generaldirektor einer schweizerischen Genossenschaft


Verzichtet die Schweiz aufgrund besonderer vertraglicher Vereinbarung auf ihr Besteuerungsrecht, führt dies nicht automatisch zur Steuerpflicht der nichtselbständigen Bezüge in Deutschland, wie dies in Artikel 15 Absatz 4 des Doppelbesteuerungsabkommens für leitende Angestellte vorgesehen ist. Entscheidend ist, inwieweit der Arbeitslohn tatsächlich auf eine Tätigkeit in der Schweiz entfällt.

Weiterlesen

Zurechnung von Einkünften: Zufluss von Zinsen auf einem Sperrkonto


Betreibt ein Steuerpflichtiger die Zwangsvollstreckung gegen Erbringung einer selbstschuldnerischen Bankbürgschaft und vereinbart er mit der Bank die Hinterlegung des erstrittenen Geldbetrags auf einem verzinslichen Sperrkonto, so fließen ihm die Zinsen im Zeitpunkt der jeweiligen Gutschrift auf dem Sperrkonto zu. Im aktuell vom Bundesfinanzhof (BFH) entschiedenen Fall stritten die Beteiligten darum, in welchem Jahr die bei den Einkünften aus Kapitalvermögen anzusetzenden Zinsen zugeflossen waren.

Weiterlesen

Keine Anwendung der 1 %-Regelung bei Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte


Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat. Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs (BFH) rechtfertigt sich der Ansatz eines lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteils nur insoweit, als der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ausdrücklich gestattet, den Dienstwagen privat zu nutzen. Allein die Gestattung der Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte begründe indes noch keine Überlassung zur privaten Nutzung.

 

Weiterlesen

Teilwertabschreibung auf Aktien und Investmentanteile


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in zwei Urteilen seine Rechtsprechung zur Teilwertabschreibung bei börsennotierten Aktien präzisiert und erneut klargestellt, dass von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung dann auszugehen ist, wenn der Börsenkurswert zum Bilanzstichtag unter denjenigen im Zeitpunkt des Aktienerwerbs gesunken ist.

Weiterlesen

Finanzverwaltung verneint grenzüberschreitende gewerbesteuerliche Organschaft


Eine Kapitalgesellschaft mit Geschäftsleitung und Sitz im Inland kann im Rahmen einer gewerbesteuerlichen Organschaft Organgesellschaft eines in Großbritannien ansässigen gewerblichen Unternehmens als Organträger sein. Dies hatte der Bundesfinanzhof (BFH) im Februar 2011 (Urteil I R 54,55/10) zur früheren Regelung im Gewerbesteuergesetz entschieden. Die Finanzverwaltung sieht dies konkret anders und wendet das betreffende Urteil über den Einzelfall hinaus nicht an.

Weiterlesen