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Steuern & Recht

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Steuern & Recht

Kein steuerlicher Verlust bei Bonitätsverschlechterung des Anleiheschuldners


Verluste des Anlegers aufgrund einer Bonitätsverschlechterung des Anleiheschuldners sind grundsätzlich nicht steuerbar und können damit nicht als negative Erträge bei den Einkünften aus Kapitalvermögen berücksichtigt werden.

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Abzugsberechtigung erwerbsbedingter Kinderbetreuungskosten


Wenn von den zusammen lebenden, nicht miteinander verheirateten Eltern nur ein Elternteil den Vertrag mit einer Kindertagesstätte abschließt und das Betreuungsentgelt auch von seinem Konto zahlt, kann der andere Elternteil diesen Aufwand auch nicht unter dem Gesichtspunkt des abgekürzten Zahlungs- oder Vertragswegs als Werbungskosten geltend machen.

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EU-Vorschlag zur einheitlichen Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage


Die europäische Kommission hat ein gemeinsames System zur Festlegung  der Steuerbemessungsgrundlage für Unternehmen, die in der EU tätig sind, vorgeschlagen. Durch diese so genannte Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage sollen steuerliche Hindernisse, mit denen in mehr als einem Mitgliedstaat tätige Unternehmen konfrontiert sind, systematisch beseitigt werden.

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Arbeitnehmer-Eigenbeteiligung an Beiträgen zur Zusatzversorgung steuerfrei


Eigenanteile (Finanzierungsanteile) des Arbeitnehmers, die im Gesamtversicherungsbeitrag des Arbeitgebers an eine Pensionskasse enthalten sind, sind als Arbeitgeberbeiträge steuerfrei. Dabei kommt es nicht darauf an, wer durch die Versicherungsbeiträge wirtschaftlich belastet wird. Entscheidend ist allein die vertragliche Außenverpflichtung.

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Verrechnungspreise: Anwendung von Sales-Credit-Systemen im Bereich Global Trading


Im Allgemeinen wird die Bezeichnung „Sales Credit“ im Bankensektor genutzt, um den Wert der Vertriebsfunktion im globalen Handels- und Kreditgeschäft abzubilden. Die Vertriebsfunktion einer Bank, zum Beispiel im Investment Banking, erhält Sales Credits in Form von Bargeldauszahlungen. Alternativ wird der Sales Credit auch als Performance-Indikator im Rahmen einer Schattenbuchhaltung verwendet.

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Vorsteuerabzugsrecht einer GmbH aus Bauerrichtungskosten


Hat eine GmbH auf ihrem Betriebsgrundstück ein Gebäude errichtet, das sie teilweise unternehmerisch nutzt und teilweise ihren Gesellschafter-Geschäftsführern unentgeltlich für deren private Wohnzwecke überlasst, kann der GmbH nach Auffassung des Bundesfinanzhofs ein Vorsteuerabzugsrecht aus den Bauerrichtungskosten zustehen. Die obersten Finanzrichter stellten in ihrem Urteil allerdings auch klar, dass es sich bei einer im Miet- oder Anstellungsvertrag vereinbarten Nutzungsüberlassung der vier Wände umsatzsteuerlich um eine steuerfreie Vermietung handelt. In diesem Fall wäre der Vorsteuerabzug aus den Bauerrichtungskosten dann ausgeschlossen.

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Verrechnungspreise: Vereinbarung von Zielmargen bei Vertriebsgesellschaften


Für Vertriebsgesellschaften werden bei der Festlegung angemessener Verrechnungspreise zunehmend Zielmargen berücksichtigt. Werden diese nicht erreicht, sehen einige Vereinbarungen nachträgliche Preisanpassungen vor. Neben den ertragsteuerlichen Anforderungen an die Verrechnungspreismethodik und die Akzeptanz nachträglicher Preisanpassungen sind bei Einfuhren aus Drittländern zudem zollrechtliche Konsequenzen zu berücksichtigen. Insbesondere die Voraussetzungen für die Anerkennung von Zollwertänderungen und Aspekte für deren praktische Durchführung sind hierbei entscheidend.

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Umsatzsteuerliche Behandlung der Garantiezusage eines Autoverkäufers


Wie sind Garantiezusagen von Autohändlern umsatzsteuerlich zu behandeln? – Diese Frage beschäftigt die Gerichte schon seit Längerem. Das Bundesfinanzministerium greift nun das jüngste Urteil des Bundesfinanzhofs vom 10. Februar 2010 auf und bezieht in seinem Schreiben vom 15. Dezember 2010 zu zwei Garantievarianten ausführlich Stellung: nämlich zum Versicherungs- und zum Kombinationsmodell. Welche Änderungen Berlin im Auge hat und wie die Umsetzung in der Praxis aussehen könnte, lesen Sie im nachfolgenden Beitrag.

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