PwC

Steuern & Recht

    • nivo slider image nivo slider image nivo slider image nivo slider image

Steuern & Recht

Fälligkeit einer Tantieme: Zeitpunkt des Zuflusses von Forderungen


Der Anspruch auf Tantiemen wird mit Feststellung des Jahresabschlusses fällig, wenn nicht zivilrechtlich wirksam und fremdüblich eine andere Fälligkeit vertraglich vereinbart wurde: Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesfinanzhof in einer aktuell veröffentlichten Entscheidung. Streitig war im entschiedenen Fall, ob einem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer eine Tantieme zugeflossen war, auf deren Auszahlung er zugunsten einer Pensionszusage verzichtet hatte.


Weiterlesen

Löst eine disquotale Einlage zukünftig Schenkungsteuer aus?


Mit dem Ländererlass vom 20. Oktober 2010 schloss sich die Finanzverwaltung – bis auf Ausnahmen besonders in Fällen eines Gesamtplans – der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs vom 9. Dezember 2009 an: Nach dieser Rechtsprechung handelt es sich bei der disquotalen Einlage eines Gesellschafters in die Kapitalgesellschaft, die in einem rechtlichen Zusammenhang mit dem Gemeinschaftszweck steht, um keine schenkungsteuerbare Bereicherung bei den anderen Anteilseignern, deren Wert der Anteile dadurch steigt. In letzter Zeit wurde jedoch immer häufiger diskutiert, ob Einlagen, die von den Beteiligungsquoten abweichen, nicht den Tatbestand einer freigebigen Zuwendung nach § 7 Absatz 1 Nummer 1 Erbschaftssteuergesetz erfüllen. – Was Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft beachten sollten, fasst der aktuelle Beitrag für Sie zusammen.

Weiterlesen

Umsatzsteuer: Steuerfreiheit innergemeinschaftlicher Lieferungen und Belegnachweis


Am 17. Februar 2011 ergingen zwei Urteile des Bundesfinanzhofs zu Fragen der innergemeinschaftlichen Lieferungen und ihrer Umsatzsteuerbefreiung (V R 28/10 und V R 30/10). In beiden Entscheidungen bestätigt der Bundesfinanzhofs den Europäischen Gerichtshof, indem er unter anderem annimmt: Bei Verschleierung der Identität des Erwerbers zum Zwecke der Mehrwertsteuerhinterziehung darf – trotz Vorliegens der objektiven Voraussetzungen – die Steuerfreiheit einer innergemeinschaftlichen Lieferung versagt werden.

Weiterlesen

Zur Anwendung des Halbabzugsverbots bei der Veräußerung wesentlicher Beteiligungen


In seinem Urteil vom 6. April 2011 befasste sich der Bundesfinanzhof mit folgender Frage: In welchen Fällen ist das Halbabzugsverbot des § 3 c Absatz 2 Einkommensteuergesetz bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns oder -verlusts nach § 17 des Gesetzes zu berücksichtigen? – Wie das Gericht entschied und wie es seine Entscheidung begründete, fasst der folgende Beitrag für Sie zusammen.

Weiterlesen

Regulierung im Energiehandel: Vorhaben und notwendige Vorbereitung


Im Energiehandel tätige Unternehmen müssen sich auf wesentliche Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen einstellen. Die Initiativen auf europäischer Ebene betreffen sowohl den physischen als auch den finanziellen Handel. – Der aktuelle Beitrag verschafft Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Pläne und welche Herausforderungen für Geschäftsleitungen der betroffenen Unternehmen damit einhergehen.

Weiterlesen

Vorsteuerabzug bei Vermietung des Miteigentumsanteils eines gemischt-genutzten Grundstücks an den unternehmerisch tätigen Miteigentümer


Ist ein Gegenstand sowohl für unternehmerische Zwecke als auch für nichtunternehmerische Zwecke vorgesehen, kann der Unternehmer den Gegenstand insgesamt seinem Unternehmen zuordnen, ihn in vollem Umfang in seinem Privatvermögen belassen oder ihn im Umfang der tatsächlichen unternehmerischen Verwendung seinem Unternehmensvermögen zuordnen. Mit zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof nunmehr den Vorsteuerabzug der Umsatzsteuer, die Ehegatten bei der Errichtung eines sowohl unternehmerisch als auch privat genutzten Gebäudes in Rechnung gestellt wird (sog. Seeling-Modell), eingeschränkt.

Weiterlesen

Lohnsteuerprivileg: Verweildauer von 183 Tagen auf einem Schiff desselben Arbeitgebers


In einem aktuell veröffentlichten Urteil entschied der Bundesfinanzhof darüber, ob die Lohnsteuerkürzung einer Schiffsgesellschaft rechtmäßig war. Die obersten Finanzrichter stellten insoweit klar, dass der Gesetzgeber bei dieser Lohnsteuerkürzung voraussetzt, dass die Arbeitnehmer zusammenhängend 183 Tage auf eigenen oder gecharterten Schiffen des Arbeitgebers tätig sind. Einsatzzeiten auf Schiffen Dritter bleiben hierbei unberücksichtigt.

Weiterlesen

Innergemeinschaftliche Lieferung: Steuerpflicht bei Täuschung über Abnehmer


Beteiligt sich ein Unternehmer vorsätzlich durch Täuschung über die Identität des Abnehmers an einer Umsatzsteuerhinterziehung, um hierdurch die nach EU-Recht geschuldete Besteuerung des innergemeinschaftlichen Erwerbs im Bestimmungsmitgliedstaat zu vermeiden, ist die Lieferung nicht umsatzsteuerfrei. Anschluss an das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 7. Dezember 2010 C-285/09.

Weiterlesen

Überschusseinkünfte: Entgeltlicher Erwerb „gebrauchter“ Lebensversicherungen


Die bis zum Erwerbszeitpunkt aufgelaufenen außerrechnungsmäßigen und rechnungsmäßigen Zinsen sind beim Erwerb einer „gebrauchten“ Kapitallebensversicherung weder negative Einnahmen aus Kapitalvermögen noch vorweggenommene Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen.

Weiterlesen

Doppelter Mietaufwand als beruflich veranlasste Umzugskosten


Wegen eines Umzugs geleistete doppelte Mietzahlungen können beruflich veranlasst und deshalb in voller Höhe als Werbungskosten abziehbar sein. Dies gilt nach Ansicht des Bundesfinanzhofs ungeachtet dessen, dass Mehraufwendungen im Rahmen der doppelten Haushaltsführung geltend gemacht wurden. Im aktuell entschiedenen Fall war es streitig, ob die Mietaufwendungen für eine neue Familienwohnung, die am Beschäftigungsort von einem Ehegatten bereits genutzt wurde, bis zum Nachzug der Familie unbeschränkt abzugsfähige Werbungskosten waren.

Weiterlesen