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Steuern & Recht

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Steuern & Recht

Hinzurechnung des Unterschiedsbetrags bei Tonnagebesteuerung nicht begünstigt


Der anlässlich des Ausscheidens eines Gesellschafters an einer Schiffs-KG aufgrund der Tonnagebesteuerung anteilsmäßig dem Gewinn hinzuzurechnende Unterschiedsbetrag führt nicht zu einem steuerbegünstigten Veräußerungsgewinn.

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Unvollständiger Belegnachweis bei innergemeinschaftlicher Lieferung


Mit einer Rechnung, die nicht auf die Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung hinweist und einer nicht gegenüber dem liefernden Unternehmer abgegebenen Verbringungserklärung, die den Unternehmer auch nicht namentlich bezeichnet, kann der umsatzsteuerlich erforderliche Belegnachweis nicht geführt werden. Damit wurden höchstrichterlich wieder einmal die strikt einzuhaltenden formellen Anforderungen bestätigt, auf die es ganz besonders bei Abholfällen zu achten gilt, wenn sich der Abnehmer nämlich als Steuerbetrüger  erweist.

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Bearbeitungsentgelt für einen Kredit als Rechnungsabgrenzungsposten


Der Bundesfinanzhof hat anlässlich eines konkreten Falles die Voraussetzungen erläutert, unter denen der Darlehensnehmer ein bei Vertragsabschluss zu leistendes einmaliges Entgelt für ein betriebliches Darlehen sofort und in voller Höhe steuerlich abziehen darf.

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Berufsausbildung: Vorweggenommene Werbungskosten


Die Aufwendungen einer erstmaligen Berufsausbildung können nach Auffassung des Bundesfinanzhofs als vorab entstandene Werbungskosten anerkannt werden. Dies gilt nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich auch dann, wenn der Steuerpflichtige gegenwärtig noch keine Einnahmen erzielt. Die daran von den Richtern geknüpfte Bedingung: Die Aufwendungen müssen in einem hinreichend konkreten, objektiv feststellbaren Veranlassungszusammenhang mit späteren Einnahmen stehen.

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Kultivierung menschlicher Knorpelzellen zur Reimplantation umsatzsteuerfrei


Die Umsätze aus der labortechnischen Vermehrung körpereigener Knorpelzellen zur anschließenden Reimplantation für therapeutische Zwecke sind von der Umsatzsteuer befreit, wenn diese Tätigkeiten von Ärzten oder im Rahmen eines arztähnlichen Berufs ausgeübt werden.

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Keine Umsatzsteuerbefreiung für SWIFT-Dienste


Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte im Fall einer finnischen Bank die Frage der Umsatzsteuerbefreiung von SWIFT-Leistungen unter gemeinschaftsrechtlichen Aspekten zu prüfen und – im Ergebnis erwartungsgemäß – eine Befreiung der Dienstleistungen der elektronischen Nachrichtenübermittlung verneint.

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Höchstbetrag bei Anrechnung fiktiver brasilianischer Quellensteuer


Bei der Berechnung der ausländischen Einkünfte muss neben dem Bruttobetrag der Zinsen aus einer Kapitalanlage auch der Verlust aus einem von der tatsächlichen Kursentwicklung unabhängigen Währungstermingeschäft mindernd berücksichtigt werden, sofern beide Geschäfte eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies kann dann zu einer erheblichen Reduzierung der anrechenbaren fiktiven Steuer führen.

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