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Steuern & Recht

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Steuern & Recht

Steuerfreiheit von pauschalen Zuschl√§gen f√ľr Sonntagsarbeit, Feiertagsarbeit oder Nachtarbeit


Zuschl√§ge f√ľr Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind nur steuerfrei, wenn sie f√ľr tats√§chlich geleistete Arbeitsstunden gezahlt werden. Ein Pilot bezieht daher keinen steuerfreien Arbeitslohn, wenn er f√ľr den Dienst zu beg√ľnstigten Zeiten pauschale und gleichbleibende Flugzulagen erh√§lt. Der Bundesfinanzhof hatte dar√ľber zu entscheiden, ob eine pauschale Flugzulage, die neben den allgemeinen Berufserschwernissen des Flugpersonals auch Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit entgelten soll, nach den einkommensteuerlichen Vorschriften steuerfrei ist.

 

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Werbungskosten f√ľr Arbeitnehmer bei Darlehensverzicht gegen Arbeitgeber


Auch wenn ein durch den gesch√§ftsf√ľhrenden Kleingesellschafter gew√§hrtes Darlehen zun√§chst aus gesellschaftsrechtlichen Gr√ľnden gew√§hrt worden war, kann der sp√§tere Verzicht durch das zugleich bestehende Arbeitsverh√§ltnis veranlasst sein und insoweit zu Werbungskosten bei den Eink√ľnften aus nichtselbst√§ndiger Arbeit f√ľhren, als die Darlehensforderung noch werthaltig ist.

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Kindergeld auch bei nachtr√§glicher Erf√ľllung der Unterhaltspflicht


Beantragt ein Kind die Auszahlung des Kindergeldes an sich selbst, weil der Kindergeldberechtigte keinen laufenden Unterhalt leistet, muss die Beh√∂rde √ľber den Antrag nach eigenem Ermessen entscheiden. Sofern der Unterhalt inzwischen r√ľckwirkend gezahlt wurde, muss dies bei der Ermessensentscheidung allerdings ber√ľcksichtigt werden.

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Grunderwerbsteuer bei mittelbaren und unmittelbaren Anteilsvereinigungen


Eine grunderwerbsteuerpflichtige mittelbare Anteilsvereinigung ist auch dann anzunehmen, wenn die Anteile an der Grundst√ľcksgesellschaft anschlie√üend an ein zum selben Konzern geh√∂rendes Unternehmen (steuerpflichtig) weiterver√§u√üert werden.

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PwC-Steuerjahrbuch: Steueränderungen 2010 / 2011


Die "Steuer√§nderungen 2010/2011" aus der Reihe Haufe Steuern bieten kritische Er√∂rterungen und direkt umsetzbare Gestaltungsempfehlungen zu den wichtigsten bereits verabschiedeten und noch unmittelbar bevorstehenden Steuerrechts√§nderungen. Die Publikation gibt einen ausf√ľhrlichen √úberblick √ľber die wesentlichen √Ąnderungen durch Rechtsprechung und Verwaltungsvorschriften im Jahre 2010.

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Keine Vollstreckung ausländischer Steuerforderungen bei Verstoß gegen die öffentliche Ordnung


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass bei √úbermittlung eines Vollstreckungstitels (Beitreibungsersuchen) durch einen Mitgliedstaat der EU die Instanzen des Staats, in dem die ersuchte Beh√∂rde ihren Sitz hat, pr√ľfen m√ľssen, ob die Vollstreckung dieses Titels die √∂ffentliche Ordnung (ordre public) dieses Mitgliedstaats beeintr√§chtigt, insbesondere wenn der in Deutschland ans√§ssige Steuerpflichtige substantiiert besondere Umst√§nde vorgetragen hat, die einen solchen Versto√ü zumindest m√∂glich erscheinen lassen.

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Tank- und Geschenkgutscheine als Sachbezug


Bei der Unterscheidung zwischen Barlohn und Sachbezug kommt es auf den Rechtsgrund des Zuflusses und nicht etwa auf die Art der Erf√ľllung der Anspr√ľche an. Seine bisher anders lautende Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof (BFH) damit aufgegeben.

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Keine Versicherungsteuer bei entgeltlicher Haftungsbefreiung durch Leasinggeber


Vom Leasingnehmer an den Leasinggeber aufgrund besonderer Vereinbarung gezahlte Entgelte f√ľr die Freistellung von der Haftung f√ľr unverschuldete oder fahrl√§ssige Besch√§digung oder Zerst√∂rung des Leasingguts sind kein Versicherungsentgelt.

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Umsatzsteuerfreiheit der Portfolioverwaltung erneut auf dem Pr√ľfstand


Im Rahmen eines Vorabentscheidungsersuchen durch den Bundesfinanzhof wird der Europ√§ische Gerichtshof kl√§ren m√ľssen, ob es unter Wettbewerbsgesichtspunkten sachlich gerechtfertigt ist, dass f√ľr die sogenannte kollektive Wertpapieranlage, bei der sich Anleger an Wertpapierfonds beteiligen, eine Steuerbefreiung besteht, w√§hrend die individuelle Portfolioverwaltung nach Auffassung der deutschen Finanzverwaltung der Umsatzsteuer unterliegt.

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