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Steuern & Recht

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Nur im Zeitpunkt der Erstzulassung eingebautes Sonderzubehör erhöht den Listenpreis eines Firmenfahrzeugs


Mit Urteil vom 23. Januar 2009 hatte das Finanzgericht M√ľnster entschieden, dass die Aufwendungen f√ľr die Umr√ľstung eines Fahrzeugs von Benzin- auf Fl√ľssiggasbetrieb als Kosten der Sonderausstattung in die Bemessungsgrundlage f√ľr die Anwendung der 1%- Regelung einzubeziehen sind. Als entscheidend sah das Gericht an, dass der Gasantrieb allein dem bestimmungsgem√§√üen Gebrauch diene und untrennbar mit der Nutzung des Fahrzeugs verbunden sei. Dem widersprach der Bundesfinanzhof in seinem Revisions-Urteil vom 13. Oktober 2010 und stellte grunds√§tzlich fest, dass der Begriff der Sonderausstattung nur werkseitig zus√§tzlich eingebaute Ausstattungen des Fahrzeugs im Zeitpunkt der Erstzulassung erfasst. Die im Urteilsfall nachtr√§glich erfolgte Umr√ľstung des Fahrzeugs auf Gasbetrieb √§ndere somit nicht die Bemessungsgrundlage f√ľr die KFZ-Versteuerung.

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