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Steuern & Recht

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Eingeschränkte Abfärbewirkung bei Beteiligungseinkünften einer Personengesellschaft


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass Einkünfte einer Personengesellschaft aus Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen aufgrund zusätzlicher gewerblicher Beteiligungseinkünfte bei der Einkommensteuer in gewerbliche Einkünfte umqualifiziert werden, aber nicht der Gewerbesteuer unterliegen. Weiterlesen

Mitunternehmerstellung und sog. Abfärberegelung im Rahmen einer Freiberuflerpraxis


Der Bundesfinanzhof hatte sich in zwei Urteilen mit Fragen der Mitunternehmerschaft und der Gewerblichkeit einer als GbR geführten Arztpraxis auseinanderzusetzen. Speziell ging es um die Aufnahme eines sog. „Null-Beteiligten“ oder (Schein)Gesellschafters in die von zwei Ärzten geführte Augenarztpraxis – eine Gestaltung mit weitreichenden und von den Beteiligten nicht kalkulierten steuerlichen Folgen. Weiterlesen

steuern + recht aktuell – Ausgabe 2, Februar 2015


Diesmal u.a. zu folgenden Themen: Finanzverwaltung legt EuGH-Entscheidung zu intransparenten Investmentfonds restriktiv aus, britische Vorschriften zum grenzüberschreitenden Verlustausgleich mit EU-Recht konform, Bagatellgrenze bei der Abfärberegelung, nachträgliche Werbungskosten bei EK aus Kapitalvermögen, sowie AfA in der Ergänzungsbilanz bei Erwerb von KG-Anteilen. Weiterlesen

Bundesfinanzhof legt Bagatellgrenze bei der Abfärberegelung fest


In drei Urteilen hat der Bundesfinanzhof zur Abfärberegelung entschieden, dass die Einkünfte einer GbR, die hauptsächlich Einkünfte aus selbständiger Arbeit erzielt dann nicht insgesamt zu gewerblichen Einkünften umqualifiziert werden, wenn die geringfügigen gewerblichen Umsätze 3 % der Gesamtnettoumsätze und zusätzlich den Betrag von 24.500 Euro im Veranlagungszeitraum nicht übersteigen. Weiterlesen

Abfärberegelung bei abweichendem Wirtschaftjahr nicht schon ab Beginn des Wirtschaftsjahres


Der Bundesfinanzhof hat zur sog. Abfärberegelung entschieden, dass eine Oberpersonengesellschaft von der gewerblich tätigen Unterpersonengesellschaft mit einem abweichenden Wirtschaftsjahr nicht schon mit Beginn der Beteiligung gewerbliche Einkünfte bezieht, sondern erst mit Ende des Wirtschaftsjahres der Unterpersonengesellschaft. Weiterlesen

Abfärbewirkung bei teilweiser Vermögensverwaltung gilt für sämtliche Einkünfte


Der Bundesfinanzhof beschäftigte sich mit der Frage, ob in den Jahren 1998 bis 2000 eine Betriebsaufspaltung vorlag und welche Rechtsfolgen entstehen, wenn die Personengesellschaft (Besitzgesellschaft) das Betriebsgrundstück zum Teil auch an fremde Dritte vermietet und einer der Gesellschafter seinen Anteil an der Personengesellschaft später auf seine Kinder überträgt. Weiterlesen