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Steuern & Recht

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Erwerb der Möglichkeit der Erlangung von Belieferungsrechten ist als Firmenwert anzusehen


Das Finanzgericht Schleswig-Holstein hat entschieden, dass bei Erwerb eines Pressegrossisten der über die Teilwerte der materiellen Wirtschaftsgüter hinaus gezahlte Kaufpreis (Mehrpreis) nicht für den Erwerb des immateriellen Wirtschaftsguts „Belieferungsrechte“ erfolgt, sondern als Aufwendung für einen Geschäfts- oder Firmenwert anzusehen ist, der gemäß § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG über 15 Jahre abzuschreiben ist. Weiterlesen

Mitunternehmerschaft: Abschreibung anlässlich eines Gesellschafterwechsels


Das Bundesfinanzministerium nimmt zur Absetzung für Abnutzung (AfA) des in der Ergänzungsbilanz eines Mitunternehmers aktivierten Mehrwerts für ein bewegliches Wirtschaftsgut Stellung. Grund der ministeriellen Klarstellung: Ein Urteil des Bundesfinanzhofs aus 2014. Weiterlesen

Abschreibungsbeginn bei Windkraftanlagen


Die Anschaffungskosten einer Windkraftanlage können nach Ansicht des Bundesfinanzhofs erst ab dem Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums abgeschrieben werden. Das wirtschaftliche Eigentum an einer Windkraftanlage geht dabei erst im Zeitpunkt des Gefahrübergangs auf den Erwerber bzw. Besteller über.

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Abschreibung in Ergänzungsbilanz bei Erwerb von KG-Anteilen


Der Erwerber eines KG-Anteils, der einen über dem Buchwert des übernommenen Kapitalkontos liegenden Kaufpreis zahlt, muss den Mehrpreis als Anschaffungskosten so abschreiben, als hätte er die betreffenden Wirtschaftsgüter als Einzelunternehmer erworben. Grundlage für die Abschreibung ist die Restnutzungsdauer im Zeitpunkt des Anteilserwerbs und nicht die in der Gesamthandsbilanz ursprünglich zugrunde gelegte Restnutzungsdauer. Weiterlesen

Kosten zur Errichtung eines Schiffs- oder Windkraftfonds nicht sofort abziehbar


Mit zwei Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof seine restriktive, zu Immobilienfonds entwickelte Rechtsprechung (Stichwort: Bauherrengemeinschaften) nun auch auf Schiffs- und Windkraftfonds erstreckt. Danach werden alle Aufwendungen, die von den Anlegern geleistet worden sind, als Anschaffungskosten und nicht als sofort abziehbare Ausgaben behandelt.

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