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Steuern & Recht

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Beratungsleistungen für Wertpapieranlagen eines Sondervermögens umsatzsteuerfrei


Externe Berater, die einer Kapitalanlagegesellschaft Empfehlungen (Anlagestrategien) bezüglich des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren erteilen, erbringen keine umsatzsteuerpflichtige Leistung. Davon ist nach Meinung des Europäischen Gerichtshofs auch dann auszugehen, wenn es sich bei der Auslagerung der Beratungsleistung nicht um eine nach dem damaligen Wortlaut der Richtlinie 85/611/EWG zulässige Aufgabenübertragung durch Dritte handelt. Weiterlesen

Individuelle Portfolioverwaltung umsatzsteuerpflichtig?


Müssen Banken und Vermögensverwalter, die eine individuelle Portfolioverwaltung – d.h.  die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen – für potentielle Anleger anbieten, diese Leistung mit Umsatzsteuer belegen oder nicht? Geht es nach den Schlussanträgen der Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofes ist diese Frage zu bejahen. Weiterlesen

Umsatzsteuer bei Anlageberatungsleistungen an eine Kapitalanlagegesellschaft: Vorabentscheidung erbeten


Bisher ist unklar, wie Leistungen der Anlageberatung, die ein außenstehender Unternehmer an eine Kapitalanlagegesellschaft für das von ihr verwaltete Sondervermögen gegen Entgelt erbringt, umsatzsteuerrechtlich zu behandeln sind. Der Bundesfinanzhof hat durch Beschluss vom 5. Mai 2011 dem Europäischen Gerichtshof diese für die Praxis äußerst relevante Frage zur umsatzsteuerlichen Behandlung von ausgelagerten Anlageberatungsleistungen zur Vorabentscheidung vorgelegt. Nach derzeitig geltender Auffassung der Finanzverwaltung besteht für Beratungsleistungen mit oder ohne konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlung allerdings eine Steuerpflicht.

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